Esperstedt (Bad Frankenhausen)

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Esperstedt
Koordinaten: 51° 20′ 53″ N, 11° 10′ 47″ O
Höhe: 127 m ü. NN
Einwohner: 648 (1. Dez. 2007)
Eingemeindung: 1. Dezember 2007
Postleitzahl: 06567
Vorwahl: 034671
Dorfkirche
Dorfkirche

Esperstedt ist ein Ortsteil von Bad Frankenhausen/Kyffhäuser im Kyffhäuserkreis in Thüringen.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Esperstedt liegt am Solgraben, einem Zufluss der Unstrut östlich von Bad Frankenhausen an der Landesstraße 1172 in der Nähe der Bundesstraße 85. Die Gemarkung liegt am westlichen Rand der Diamantenen Aue, nordwestlich befindet sich das Kyffhäusergebirge und südwestlich die Nordabdachung der Hainleite. Nördlich vom Kyffhäuser-Gebirge in der Goldenen Aue verläuft die Bundesautobahn 38 mit Anschluss bei Kelbra.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Dorf wurde zwischen 775 und 786 erstmals urkundlich erwähnt.[1] Die frühe Besiedlung in diesem Raum um den Hainich, Hainleite und Kyffhäuser ist bekannt. Bis 1918 gehörte der Ort zur Unterherrschaft des Fürstentums Schwarzburg-Rudolstadt.

Am 1. Dezember 2007 wurde Esperstedt mit seinen 648 Einwohnern nach Bad Frankenhausen eingemeindet.[2]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Friedrich Lüttich (* 1849, † 1912), Rittergutbesitzer, Landkammerrat, Reichstagsabgeordneter
  • Paul Josef Hankel (* 1856, † nach 1925), deutscher Reichsgerichtsrat
  • Tom Schilling (* 1928 in Esperstedt) ist ein deutscher Choreograf für modernes Tanztheater.
  • Reimund Neugebauer (* 27. Juni 1953 in Esperstedt) Seit dem 1. Oktober 2012 10. Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Esperstedt (Bad Frankenhausen) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 72.
  2. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2007