Essigsäurenerylester

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Strukturformel
Struktur von Essigsäurenerylester
Allgemeines
Name Essigsäurenerylester
Andere Namen
  • Ethansäurenerylester
  • Nerylacetat
  • (Z)-3,7-Dimethylocta-2,6-dienylacetat
Summenformel C12H20O2
CAS-Nummer 141-12-8
PubChem 1549025
Kurzbeschreibung

farblose Flüssigkeit[1]

Eigenschaften
Molare Masse 196,29 g·mol−1
Aggregatzustand

flüssig

Dichte

0,9 g·cm−3[1]

Siedepunkt

133–135 °C (33 hPa) [1]

Brechungsindex

1,452 (20 °C)[2]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung [1]
keine GHS-Piktogramme
H- und P-Sätze H: keine H-Sätze
P: keine P-Sätze [1]
EU-Gefahrstoffkennzeichnung [3][1]
Reizend
Reizend
(Xi)
R- und S-Sätze R: 36/37/38
S: 26​‐​37
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. Brechungsindex: Na-D-Linie, 20 °C
Vorlage:Infobox Chemikalie/Summenformelsuche vorhanden

Nerylacetat ist eine natürlich vorkommende chemische Verbindung. Der Ester des Nerols mit der Summenformel C12H20O2 und dem IUPAC-Namen cis-3,7-Dimethyl-2,6-octadien-1-ylacetat ist eine farblose bis blassgelbe Flüssigkeit. Nerylacetat kommt in Orangenöl vor und gibt ihm zusammen mit Octylacetat und anderen Verbindungen sein Aroma. Nerylacetat besitzt einen süßen, blumigen, an Orangen und Rosen erinnernden Geruch;[4] der Ester wird als Geruchskomponente in Parfums eingesetzt.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d e f Datenblatt Essigsäurenerylester bei AlfaAesar, abgerufen am 23. März 2010 (JavaScript erforderlich).
  2. David R. Lide (Hrsg.): CRC Handbook of Chemistry and Physics. 90. Auflage. (Internet-Version: 2010), CRC Press/Taylor and Francis, Boca Raton, FL, Physical Constants of Organic Compounds, S. 3-204.
  3. Seit dem 1. Dezember 2012 ist für Stoffe ausschließlich die GHS-Gefahrstoffkennzeichnung zulässig. Bis zum 1. Juni 2015 dürfen noch die R-Sätze dieses Stoffes für die Einstufung von Gemischen herangezogen werden, anschließend ist die EU-Gefahrstoffkennzeichnung von rein historischem Interesse.
  4. George A. Burdock, Giovanni Fenaroli: Fenaroli's handbook of flavor ingredients. 5. Auflage, CRC Press, 2005, ISBN 0-8493-3034-3, S. 1663.