FIA Marathonrallye Worldcup

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FIA Marathonrallye Worldcup
Fia-world-cup-for-cross-country-rallies.png
Fahrzeugtyp Prototypen
Land oder Region International
Aktueller Name FIA Worldcup for Cross Country Rallys
Bisherige Namen FIA Cross-Country Rally World Cup
Erste Saison 1993
Offizielle Website Offizielle Website der Saison 2017
Logo des bis zum Jahr 2011 exisiterenden FIA Cross-Country Rally World Cup.

Der FIA Marathonrallye Worldcup („FIA Worldcup for Cross Country Rallys“) ist eine jährlich stattfindende Offroad-Rallye unter Aufsicht der FIA.

Die erste Saison wurde 1993 damals noch unter den Namen "FIA Cross-Country Rally World Cup" durchgeführt. Seit der Saison 2011 wurde der bestehende "FIA Cross-Country Rally World Cup" mit dem "FIA International Cup for Cross-Country Bajas" zusammengelegt.[1]

Am Worldcup nehmen neben den Werksteams von Mitsubishi und Volkswagen auch kleine Teams wie BMW X-Raid und unzählige Privatpersonen mit stark modifizierten Geländewagen teil. Die bekanntesten Marathonrallyes des Worldcups sind die Rallye Dakar, die UAE Desert Challenge in Dubai, die Pharaonen-Rallye in Ägypten, die Tunesien Rallye und die Rallye Marokko.

Zwischen 2001 und 2003 wurde versucht, auch in Deutschland einen Lauf zum Worldcup zu organisieren, dieser nannte sich „Baja Deutschland“. Aufgrund fehlender Lobby wurde diese Veranstaltung zwar „unter Aufsicht“ der FIA ausgetragen, aber von den Sportkommissaren nie als ein „echter“ Worldcup-Lauf angesehen. Seit 2008 findet die Baja Deutschland als lizenzfreies Rallye-Raid-Rennen statt.

Rennen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit dem Jahr 2011 wird zwischen folgenden Events unterschieden, die zu ein gemeinsamer World Cup zusammen gefasst werden:

  • Cross Country Rally: Das Event ist zwischen 1.200 & 3.000 Kilometer lang und geht maximal 8 Tage, inklusive Abnahmen und Prolog.
  • Cross Country Marathon: Das Event ist minimal 5.000 Kilometer lang und geht maximal 21 Tage, inklusive Abnahmen und Prolog.
  • Cross Country Baja: Das Event ist 600 bis 1.000 Kilometer lang, die Rally geht 1 bis 2 Tage, abzüglich Abnahmen und Prolog.[2]

Der Worldcup ist offen für Fahrzeuge der Gruppen T1 (Rallye Prototypen), T2 (Seriennahe Rallye Fahrzeuge ), T3 (Rallye Sonderfahrzeuge) & T4 (Rallye-Raid-LKW). Fahrzeuge der Gruppe T4 sind zwar Startberechtigt, sammeln aber keine Weltcup Punkte.

Meister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bild eines, zwischen 1993 & 1997 erfolgreichen, Citroën ZX Rallye-raid.
Ein BMW X3 CC X-raid, während der 2009 Baja España-Aragón.
Ein Mini All4 Racing X-Raid, während der 2012 Baja Poland.
Jahr Fahrer Beifahrer Fahrzeug
1993 FrankreichFrankreich Pierre Lartigue FrankreichFrankreich Michel Périn Citroën ZX Rallye-raid
1994 FrankreichFrankreich Pierre Lartigue FrankreichFrankreich Michel Périn Citroën ZX Rallye-raid
1995 FrankreichFrankreich Pierre Lartigue[3] FrankreichFrankreich Michel Périn[4] Citroën ZX Rallye-raid
1996 FrankreichFrankreich Pierre Lartigue[5] FrankreichFrankreich Michel Périn[6] Citroën ZX Rallye-raid
1997 FinnlandFinnland Ari Vatanen[7] Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Fred Gallagher[8] Citroën ZX Rallye-raid
1998 FrankreichFrankreich Jean-Louis Schlesser FrankreichFrankreich Philippe Monnet Schlesser X 202 [9]
1999 FrankreichFrankreich Jean-Louis Schlesser[10] FrankreichFrankreich Philippe Monnet[11] Schlesser X 301[12]
2000 FrankreichFrankreich Jean-Louis Schlesser[13] FrankreichFrankreich Henry Magne[14] Schlesser X 301[15]
2001 FrankreichFrankreich Jean-Louis Schlesser[16] FrankreichFrankreich Henry Magne[17] Schlesser X 301[18]
2002 FrankreichFrankreich Jean-Louis Schlesser[19] FrankreichFrankreich Henry Magne[20] Schlesser X 431[21]
2003 FrankreichFrankreich Carlos Sousa[22] FrankreichFrankreich Henry Magne Mitsubishi Pajero Evolution
2004 Vereinigte Arabische EmirateVereinigte Arabische Emirate Khalifa Al Mutaiwei FrankreichFrankreich Alain Guehennec BMW X5
2005 FrankreichFrankreich Bruno Saby FrankreichFrankreich Michel Périn Volkswagen Race Touareg
2006 RusslandRussland Sergey Shmakov RusslandRussland Konstantin Meshcheryakov Buggy ZIL
2007 SpanienSpanien Carlos Sainz FrankreichFrankreich Michel Périn Volkswagen Race Touareg
2008 KatarKatar Nasser Al-Attiyah SchwedenSchweden Tina Thörner BMW X3 CC X-raid
2009 FrankreichFrankreich Guerlain Chicherit[23] SchwedenSchweden Tina Thörner BMW X3 CC X-raid
2010 RusslandRussland Leonid Novitskiy DeutschlandDeutschland Andreas Schulz BMW X3 CC X-raid
2011 RusslandRussland Leonid Novitskiy[24] DeutschlandDeutschland Andreas Schulz BMW X3 CC X-raid
2012 Vereinigte Arabische EmirateVereinigte Arabische Emirate Khalifa Al Mutaiwei[25] DeutschlandDeutschland Andreas Schulz Mini All4 Racing X-Raid
2013 PolenPolen Krzysztof Holowczyc[26] DeutschlandDeutschland Andreas Schulz Mini All4 Racing X-Raid
2014 RusslandRussland Vladimir Vasilyev[27] RusslandRussland Konstantin Zhiltsov Mini All4 Racing X-Raid
2015 KatarKatar Nasser Al-Attiyah[28] FrankreichFrankreich Mathieu Baumel Mini All4 Racing X-Raid
2016 KatarKatar Nasser Al-Attiyah[29] FrankreichFrankreich Mathieu Baumel Toyota Hilux 4x4

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Pressemitteilung der FIA zur zusammenlegen der beiden Worlcups im Internet Archive
  2. Informationen zu den verschiedenen Rally Läufen
  3. Ergebniss des 1995 FIA Worldcup for Cross Country Rallys, für Fahrer, im Internet Archive
  4. Ergebniss des 1995 FIA Worldcup for Cross Country Rallys, für Beifahrer, im Internet Archive
  5. Ergebniss des 1996 FIA Worldcup for Cross Country Rallys, für Fahrer, im Internet Archive
  6. Ergebniss des 1996 FIA Worldcup for Cross Country Rallys, für Beifahrer, im Internet Archive
  7. Ergebniss des 1997 FIA Worldcup for Cross Country Rallys, für Fahrer, im Internet Archive
  8. Ergebniss des 1997 FIA Worldcup for Cross Country Rallys, für Beifahrer, im Internet Archive
  9. Informationen zum Siegerfahrzeug des Cross-Country Rally World Cup 1999
  10. Ergebniss des 1999 FIA Worldcup for Cross Country Rallys, für Fahrer, im Internet Archive
  11. Ergebniss des 1999 FIA Worldcup for Cross Country Rallys, für Beifahrer, im Internet Archive
  12. Informationen zum Siegerfahrzeug des Cross-Country Rally World Cup 1999
  13. Ergebniss des 2000 FIA Worldcup for Cross Country Rallys, für Fahrer, im Internet Archive
  14. Ergebniss des 2000 FIA Worldcup for Cross Country Rallys, für Beifahrer, im Internet Archive
  15. Informationen zum Siegerfahrzeug des Cross-Country Rally World Cup 2000
  16. Ergebniss des 2001 FIA Worldcup for Cross Country Rallys, für Fahrer, im Internet Archive
  17. Ergebniss des 2001 FIA Worldcup for Cross Country Rallys, für Beifahrer, im Internet Archive
  18. Informationen zum Siegerfahrzeug des Cross-Country Rally World Cup 2001
  19. Ergebniss des 2002 FIA Worldcup for Cross Country Rallys, für Fahrer, im Internet Archive
  20. Ergebniss des 2002 FIA Worldcup for Cross Country Rallys, für Beifahrer, im Internet Archive
  21. Informationen zum Siegerfahrzeug des Cross-Country Rally World Cup 2002
  22. Ergebniss des 2003 FIA Worldcup for Cross Country Rallys im Internet Archive
  23. Ergebniss des 2009 FIA Worldcup for Cross Country Rallys im Internet Archive
  24. Ergebniss des 2011 FIA Worldcup for Cross Country Rallys im Internet Archive
  25. Khalifa Al Mutaiwei gewinnt 2012 den FIA Worldcup for Cross Country Rallys
  26. Ergebniss des 2013 FIA Worldcup for Cross Country Rallys
  27. Ergebniss des 2014 FIA Worldcup for Cross Country Rallys
  28. Ergebniss des 2015 FIA Worldcup for Cross Country Rallys
  29. Ergebniss des 2016 FIA Worldcup for Cross Country Rallys