Fachhochschulreife

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Die Fachhochschulreife ist ein Bildungsabschluss der Sekundarstufe II, der zum Studium an einer Fachhochschule und zur Aufnahme eines Bachelor-Studiengangs an einigen Universitäten berechtigt. Das Zeugnis der Fachhochschulreife vermittelt die allgemeine Fachhochschulreife, während das Zeugnis der fachgebundenen Fachhochschulreife die Studienberechtigung auf ein bestimmtes Fach oder eine bestimmte Fachrichtung beschränkt.

Die Fachhochschulreife wird in einigen Bundesländern Deutschlands auch als Fachabitur bezeichnet. Dieser Schulabschluss ist nach dem Abitur und der Matura (allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife) die dritte Form einer Hochschulzugangsberechtigung. Die offizielle Bezeichnung in der Schweiz lautet Berufsmaturität.

Aufbau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ausbildungsgang, der die Fachhochschulreife vermittelt, besteht aus einem schulischen Teil und einem berufsbezogenen Anteil: Den schulischen Teil der Fachhochschulreife erwerben Schüler in der Regel nach dem Abschluss der 12. Klasse (beim G9-Modell nach der 13. Jahrgangsstufe) bzw. der 11. Klasse (Abitur nach der zwölften Jahrgangsstufe) der gymnasialen Oberstufe oder nach Abschluss von Belegfächern auf Oberstufenniveau an Fachschulen verbunden mit einer Berufsausbildung.[1] Der berufsbezogene Teil der Fachhochschulreife besteht aus einem Berufspraktikum, zum Beispiel in der 11. Jahrgangsstufe einer Fachoberschule oder einer abgeschlossenen Berufsausbildung (Lehre).

Literatur und Rechtsnormen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Baden-Württemberg:

Bayern:

Nordrhein-Westfalen:

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. abi.unicum.de: Fachhochschulreife, fachgebundene Hochschulreife und Fachabi