Fachwerkstadt

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Als Fachwerkstadt bezeichnet man eine Stadt mit einem Historischen Stadtkern, in dem das Fachwerkhaus dominiert.

Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trotz der verheerenden Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges und der Nachkriegszeit haben sich in Deutschland noch über eine Million Fachwerk­bauten erhalten.

Fachwerkstädte findet man vor allem entlang der seit 1990 bestehenden Deutschen Fachwerkstraße, einem 2000 km langen System von Ferienstraßen, das sich von der Elbe bis zum Bodensee erstreckt. Sie ist derzeit in sechs Teilstrecken unterteilt, die durch Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Hessen, Thüringen, Franken und Baden-Württemberg führen.

Fachwerkstädte sind darüber hinaus auch in Brandenburg oder Mecklenburg-Vorpommern zu finden.

Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Schweiz finden sich Fachwerkstädte wie Stein am Rhein mit dem typischen Alemannischen Fachwerk.

Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auch in Vorarlberg gibt es die Fachwerkgemeinden mit dem typischen Alemannischen Fachwerk.

Frankreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Elsass finden sich noch viele Fachwerkstädte wie Ribeauvillé und Riquewihr mit dem typischen Alemannischen und Fränkischen Fachwerk.

In der Normandie und der Champagne gibt es eine Vielzahl an typisch französischen Fachwerken. Hier haben allerdings die beiden Weltkriege des 20. Jahrhunderts große Verluste mit sich gebracht. Geschlossene Stadtbilder finden sich noch in Rouen und Troyes sowie einigen kleineren Orten.

England[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die mittelalterliche Wohnarchitektur Englands war stark vom Fachwerkbau geprägt, der oft starke Ähnlichkeiten mit dem französischen aufweist. Zahlreiche englische Städte weisen noch schöne Beispiele auf, ein gut erhaltenes Beispiel einer mittelalterlichen Fachwerkstadt ist das nordenglische York.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]