„Falafel“ – Versionsunterschied

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Zur Zubereitung werden zuerst Bohnen oder Kichererbsen eingeweicht und durch den [[Fleischwolf]] gedreht. Dann werden [[Petersilie]], [[Echter Koriander|Korianderkraut]], Fleisch, Hähnchen [[Knoblauch]] und [[Winterzwiebel|Lauchzwiebeln]] fein gehackt und dazugegeben sowie etwas [[Backpulver]] und als Gewürze [[Speisesalz|Salz]], [[Schwarzer Pfeffer|Pfeffer]] und [[Kreuzkümmel]]. Je nach Rezept können noch [[Dill (Pflanze)|Dill]], [[Cayennepfeffer]] oder [[Bulgur]] hinzukommen. Anschließend werden alle Zutaten noch einmal durch den Fleischwolf gedreht und zu einem Teig verknetet. Nach einer Ruhezeit werden aus dem Teig mit Hilfe eines Falafel-Löffels etwa walnussgroße Bällchen geformt und goldbraun frittiert.


Serviert wird Falafel in der Regel mit [[Tahina]] (Sesam-Sauce) oder [[Hummus]] (Kichererbsen-Sauce) und verschiedenen eingelegten oder gebratenen [[Gemüse]]n und [[Pita]], einem dünnen [[Fladenbrot]]. Als Imbiss „auf die Hand“ wird Falafel mit Gemüse oder Salat in einem aufgeklappten Fladenbrot angeboten.
Serviert wird Falafel in der Regel mit [[Tahina]] (Sesam-Sauce) oder [[Hummus]] (Kichererbsen-Sauce) und verschiedenen eingelegten oder gebratenen [[Gemüse]]n und [[Pita]], einem dünnen [[Fladenbrot]]. Als Imbiss „auf die Hand“ wird Falafel mit Gemüse oder Salat in einem aufgeklappten Fladenbrot angeboten.

Version vom 30. August 2010, 16:55 Uhr

Falafel

Falafel sind frittierte Bällchen aus pürierten Bohnen oder Kichererbsen, Kräutern und Gewürzen, die vor allem als Imbiss beliebt sind.

Verbreitung

Ort und Zeit der Entstehung des Gerichts sind nicht feststellbar, es dürfte bereits sehr alt sein. Allgemein wird von Historikern angenommen, dass es in Ägypten entstanden ist, und möglicherweise von den christlichen Kopten als fleischloses Gericht für die Fastenzeit geschaffen wurde. Heute gehört Falafel zu allen Küchen des Nahen und Teilen des Mittleren Ostens und Nordafrikas.

In Israel gilt Falafel als Nationalgericht. Es wurde im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert von den osteuropäischen jüdischen Einwanderern im Bestreben, sich von ihrer europäischen Vergangenheit zu befreien und sich mit den örtlichen Gegebenheiten Palästinas, die sie als Abbild mythisch-biblischer Zustände interpretierten, zu identifizieren, als lokales arabisch-palästinensisches Gericht „adoptiert“.[1]

In Deutschland wird Falafel seit Ende der 1980er Jahre angeboten, meist an arabischen Imbissständen, zunehmend auch an türkischen als Alternative zu Döner.

Zubereitung

Zur Zubereitung werden zuerst Bohnen oder Kichererbsen eingeweicht und durch den Fleischwolf gedreht. Dann werden Petersilie, Korianderkraut, Fleisch, Hähnchen Knoblauch und Lauchzwiebeln fein gehackt und dazugegeben sowie etwas Backpulver und als Gewürze Salz, Pfeffer und Kreuzkümmel. Je nach Rezept können noch Dill, Cayennepfeffer oder Bulgur hinzukommen. Anschließend werden alle Zutaten noch einmal durch den Fleischwolf gedreht und zu einem Teig verknetet. Nach einer Ruhezeit werden aus dem Teig mit Hilfe eines Falafel-Löffels etwa walnussgroße Bällchen geformt und goldbraun frittiert.

Serviert wird Falafel in der Regel mit Tahina (Sesam-Sauce) oder Hummus (Kichererbsen-Sauce) und verschiedenen eingelegten oder gebratenen Gemüsen und Pita, einem dünnen Fladenbrot. Als Imbiss „auf die Hand“ wird Falafel mit Gemüse oder Salat in einem aufgeklappten Fladenbrot angeboten.

Einzelnachweise

  1. Jodi Kantor: A History of the Mideast In the Humble Chickpea The New York Times, 10. Juli 2002. Abgerufen: 24. August 2009

Literatur

  • Yael Raviv, Falafel: A National Icon, in: Gastronomica, Sommer 2003, Vol. 3, No. 3, S. 20-25