Feldbahnmuseum Oekoven

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Feldbahnmuseum Oekoven
Streckenlänge: 1 km
Spurweite: 600 mm (Schmalspur)
Streckenklasse: 8t 2t/m
Minimaler Radius: 40 m
Höchstgeschwindigkeit: 20 km/h
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0,0 Oekoven Kleinbf
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0,2 Neurather Feld
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0,2 Werkstatt
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Bromberg
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0,8 An der Lohe
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Kump (geplant)

Das Feldbahnmuseum Oekoven ist ein auf private Initiative entstandenes Eisenbahnmuseum im Rommerskirchener Ortsteil Oekoven. Es wurde am 31. Januar 1976 in Rheydt durch eine Gruppe von Eisenbahnfreunden gegründet. Der Träger des Museums ist der eingetragene Verein „Feld- und Werksbahnmuseum e.V.“ Bis 1980 firmierte das Museum als „Feld- und Werksbahnmuseum Oekoven“. Es ist heute überregional bekannt und ein beliebtes Ausflugsziel für Eisenbahnfreunde aus ganz Deutschland. Der Eintritt ist frei. Das Feldbahnmuseum Oekoven betreibt unter dem Namen Gillbachbahn eine 1 km lange Museumsfeldbahn mit 600 mm Spurweite, auf welcher die Feldbahnfahrzeuge im Betrieb vorgeführt werden.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Museum liegt direkt neben der Bahnstrecke Köln-Mönchengladbach am ehemaligen Bahnhof Oekoven, auf dem Gelände des stillgelegten Grubenanschlussbahnhofs Oekoven. Es liegt zudem fast auf der Mitte zwischen dem Rommerskirchener Ortsteil Oekoven und der Bundesstraße 59 (Rommerskirchen – Grevenbroich).[1]

Ausstattung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Bahnhof Neurather Feld mit der neuen Museumshalle samt Schiebebühne und Bahnsteig (rechts)
Züge der Gillbachbahn im Bahnhof Oekoven

Schwerpunkt des Museums ist die umfangreiche Sammlung von Fahrzeugen in 600 mm Spurweite aus den Bereichen Materialtransportbahn, Grubenbahn, Kleinbahn, Baustellenbahn, Landwirtschaftsbahn und Heeresfeldbahn. Hinzu kommen einige weitere Feldbahnfahrzeuge mit anderen Spurweiten, sofern diese einen eindeutigen Bezug zur Region haben. Auf dem Museumsgelände wurde zudem vor einigen Jahren eine große Ausstellungshalle gebaut, in welcher nun die Exponate des Museums ausgestellt sind, welche zuvor auf dem Außengelände untergebracht waren. In der Nähe dieser Halle wurde zudem eine weitere, etwas kleinere Halle gebaut, welche eine Ausstellung über Stellwerkstechnik beinhaltet.

Zum Museum gehören zudem eine 1 km lange Feldbahnstrecke und eine kleine Gartenbahnanlage zum Mitfahren.

Gartenbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am Bf Oekoven befindet sich eine Gartenbahnanlage mit einer Spurweite von 7 1/4 Zoll (184 mm) und einer Gleislänge von rund 200 m.[2]

Feldbahnstrecke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Feldbahnmuseum betreibt eine eingleisige Feldbahnstrecke („Gillbachbahn“) mit einer Spurweite von 600 mm, welche vom Bf Neurather Feld (inkl. Museumshalle) über den Spitzkehrenbahnhof Oekoven Kleinbahnhof (Gartenbahn, Werkstatt) und Hp Werkstatt zum Bf An der Lohe führt.[3] Von Kleinbahnhof Oekoven zweigen zudem einige Nebengleise zur Werkstatt ab, zudem führte ursprünglich ein Nebengleis des Bf Oekoven weiter zum ehemaligen DB-Stellwerk. Dieses wird seit einigen Jahren nicht mehr befahren.

Zwischen den Bahnhöfen Neurather Feld und Oekoven verkehrt an Öffnungstagen ein Pendelzug. Dieser Zug fährt bei Bedarf, ohne Fahrplan. Vom Bahnhof Oekoven fährt stündlich (Minute 30) ein Kleinbahnzug zum Endbahnhof An der Lohe, dessen Zugbildung und Betriebsweise meist unterschiedlich sind. In der Regel verkehrt ein aus offenen und geschlossenen Personenwagen des Museums mit einer historischen Feldbahn-Diesel- beziehungsweise Dampflok gebildeter Zug. Nach dem Halt am Hp Werkstatt verlässt dieser Zug das eigentliche Museumsgelände und fährt über eine circa 800 m lange Feldbahnstrecke zum Endbahnhof An der Lohe. Dieser Streckenabschnitt befindet sich in einem schmalen Waldstück zwischen der Bahnstrecke der DB AG auf der einen Seite und den Feldern auf der anderen Seite. An den Betriebstagen verkehren nach Fahrplan insgesamt 8 Zugpaare, die Fahrzeit beträgt für eine Hin- und Rückfahrt inklusive Umsetzen am Endbahnhof An der Lohe insgesamt 20 Minuten.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Feldbahnmuseum Oekoven – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. topografischer Stadtplan NRW 1:10 000 bei TIM-Online
  2. Homepage des Feldbahnmuseums Oekoven
  3. Gleisplan (PDF; 32 kB) auf gillbachbahn.de, abgerufen am 5. Oktober 2011

Koordinaten: 51° 3′ 44″ N, 6° 39′ 5″ O