Felix Skoda

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Richard Heinrich Felix Skoda (* 8. Juni 1894 in Leipzig; † 28. April 1969 ebenda) war ein deutscher Maler und Grafiker. Er war der Vater des Architekten Rudolf Skoda.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Skoda erlernte zunächst den Beruf des Zeichners. Später studierte er an der Leipziger Akademie für graphische Künste.[1] Von 1914 bis 1918 absolvierte er seinen Wehrdienst bei den Ulanen. Als guter Reiter durfte er in Rumänien Remonten einreiten. Während des Zweiten Weltkrieges diente er ab 1943 als Funker einer Marineartillerie-Einheit bei Brest in Frankreich. In beiden Ländern entstanden eine Vielzahl von Werken ohne militärischen Bezug.

Neben dem Verkauf von Gemälden verdiente er seinen Lebensunterhalt als Illustrator, insbesondere von Modezeitschriften, im Verlag Otto Beyer und im Rekord-Verlag Krömer & Co., Leipzig.[2] Er war Mitglied des Verbandes Bildender Künstler der DDR.[3] Zu seinem Freundeskreis zählten die Maler Rudolf Lipus und Fritz Kempe.

Felix Skoda starb im Alter von 74 Jahren; er wurde auf dem Leipziger Ostfriedhof bestattet.

Ausstellungsbeteiligungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Große Leipziger Kunstausstellung 1942 im Museum der bildenden Künste[4]
  • Kunstausstellung Gau Sachsen in Dresden 1943[5]
  • Große Deutsche Kunstausstellung im Haus der Deutschen Kunst in München 1943[6] ausgestellt in Saal 28: Winter im Wald, Zeichnung
  • Große Leipziger Kunstausstellung 1943 im Museum der bildenden Künste[7]
  • Wurzener Kunstausstellung 1946[8]
  • Kunstausstellung für unsere Werktätigen, Ausstellung im Volkshaus Riesa 1947[9]
  • Malerei der Gegenwart, Ausstellung im Museum der bildenden Künste 1947[10]
  • Leipziger Kunstausstellung 1948, Museum der bildenden Künste[11]
  • Kunstausstellung Leipzig 1953, im Grassimuseum[12]
  • Die Eindrücke während der amerikanischen Kriegsgefangenschaft in Cherbourg, Frankreich, verarbeitete er eindringlich in Bildern, die die Genossenschaft der Künstler 1956 in Leipzig zeigte. „Sie sind das Tagebuch eines Mannes, der nicht in Worten, sondern in Bildern bewahrt, was er erlebte, nebenher auch den Kameraden und sich mit seinem Talent ein wenig Abwechslung vermitteln wollte“ (Die Union).[13]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hans Vollmer (Hrsg.): Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler des XX.Jahrhunderts. E.A. Seemann Verlag, Leipzig.
  2. Titelbild der Zeitschrift Regina – Das galante Magazin, Nr. 33 als Beispiel
  3. Dietmar Eisold (Hrsg.): Lexikon: Künstler in der DDR. 1. Auflage. Neues Leben, 2010, ISBN 978-3-355-01761-9.
  4. Große Leipziger Kunstausstellung 1942, 1. November 1942 bis 3. Januar 1943, Katalog mit Abb.
  5. Sächsischer Kunstverein Dresden: Kunstausstellung Gau Sachsen Brühlsche Terrasse 13. Juni bis 22. August 1943, Katalog
  6. Robert Thoms: Große Deutsche Kunstausstellung München 1937–1944. Band I: Maler und Graphiker. Neuhaus, Berlin 2010, ISBN 978-3-937294-01-8
  7. Große Leipziger Kunstausstellung 1943, 24. Oktober 1943 bis 2. Januar 1944, Katalog
  8. Wurzener Kunstausstellung 1946, 17. November bis 8. Dezember 1946 im Stadthaus Wurzen, Katalog mit Abb.
  9. Kunstausstellung Riesa, Volkshaus, 15. bis 29. Juni 1947, Katalog
  10. Malerei der Gegenwart, Museum der bildenden Künste, 31. August bis 12. Oktober 1947, Katalog mit Abb.
  11. Leipziger Kunstausstellung 1948, Museum der bildenden Künste, 29. August bis 3. Oktober 1948, Katalog
  12. Kunstausstellung Leipzig 1953, Grassimuseum, 30. August bis 30. September 1953, Katalog
  13. Die Union, Bezirk Leipzig, 17. Oktober 1956