Fleshcrawl

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Fleshcrawl
Allgemeine Informationen
Herkunft Illertissen, Bayern, Deutschland
Genre(s) Death Metal
Gründung 1987
Website www.fleshcrawl.net
Aktuelle Besetzung
Sven Groß (seit 1997)
Mike Hanus (seit 1992)
E-Gitarre
Oliver Grbavac (seit 2002)
Manuel Markowski (seit 2011)
Bastian Herzog
Ehemalige Mitglieder
Gesang
Wendelin Dopfer (bis 1990)
E-Gitarre
Alfred Handke (bis 1991)
E-Bass
Markus Amann (bis 1995)
E-Gitarre
Stefan Hanus (bis 2002)
Gesang
Alex Pretzer (1990–1996)
E-Gitarre
Gero Schmidt (1991–1992)
E-Bass
Tobias Schick (1998–2005)
E-Bass
Nico Scheffler (2005–2009)
E-Bass
Florian Eckhard (2010)

Fleshcrawl ist eine deutsche Death-Metal-Band.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fleshcrawl wurde im Frühjahr 1987 von Stefan Hanus und Bastian Herzog unter dem Namen Morgöth gegründet und 1990 in Suffocation umbenannt. Nach dem ersten Demo Festering Flesh benannte die Band sich aufgrund der ersten Vinyl-Veröffentlichung der amerikanischen Band Suffocation in Fleshcrawl um; unter diesem Namen veröffentlichte sie 1991 bei Morbid Records eine 7"-EP namens Lost in a Grave. Ein Jahr später kam Fleshcrawl zu einem Plattenvertrag mit Black Mark Production. Dort erschien 1992 ihr Debütalbum Descend into the Absurd, welches in den Montezuma Studios zu Stockholm eingespielt wurde. Kurz danach verließ Gitarrist Gero Schmitt die Band und wurde durch Mike Hanus ersetzt. 1993 wurde das zweite Album Impurity in Dan Swanös Unisound Studio eingespielt.

1995 spielte die Band auf der Easter-Bash-Tour mit Deicide, Cathedral und Brutal Truth. Dieser folgte 1996 das dritte Album Bloodsoul und 1997 Bloodred Massacre; beide Alben wurden in Peter Tägtgrens Abyss Studios eingespielt. Bloodred Massacre war das erste Album mit dem neuen Sänger Sven Gross, der den Platz von Alex Pretzer einnahm.

1998 übernahm Tobias Schick den sehr lange vakanten Posten des Bassisten. Nach der Veröffentlichung von Bloodred Massacre verließ Fleshcrawl Black Mark Production, begab sich auf eine vierwöchige Europatournee mit Vader und Kataklysm und spielte auf einigen Festivals mit Bands wie etwa Cannibal Corpse oder Dark Funeral.

Von der Tour zurückgekehrt, unterzeichnete Fleshcrawl einen Vertrag bei Metal Blade Records und veröffentlichte 2000 As Blood Rains from the Sky – We Walk the Path of Endless Fire, das in den Fredman Studios in Göteborg aufgenommen wurde. Im Juni 2000 ging die Band erneut auf Europatournee, diesmal für 25 Auftritte mit Vader und Vital Remains. Einzelshows und verschiedene Festivalauftritte folgten (unter anderem auf dem Czech-Dynamo-Festival und dem Summer Breeze).

Im Januar 2001 begleitete Fleshcrawl die britische Band Bolt Thrower auf ihrer fünf Shows umfassenden Kurztournee durch Deutschland und die Niederlande. In den darauffolgenden Monaten konzentrierte sich Fleshcrawl auf das Songwriting für ihre nächste Veröffentlichung Soulskinner. Außerdem spielte man noch im Juni die Torture-Tour im Vorprogramm von Six Feet Under und trat im August 2001 beim Party.San Open Air auf. Im September 2001 produzierte Fleshcrawl das Album im Underground Studio in Västerås/Schweden; Soulskinner wurde auf einer vierwöchigen Tour mit Bolt Thrower und Benediction im Januar 2002 live vorgestellt.

Nach einigen Einzelshows in Deutschland und Europa im Frühjahr und Sommer 2002 spielte Fleshcrawl auf dem Wacken Open Air 2002. Diese Show war gleichzeitig der Einstand des neuen Gitarristen Oliver Grbavac, der Gründungsmitglied Stefan Hanus ersetzte, welcher die Band aus persönlichen und privaten Gründen verlassen musste. Im Herbst 2002 spielte Fleshcrawl unter anderem auf dem Westfalenfestival in Dortmund. Eine weitere Premiere erfolgte im November 2002: Fleshcrawl tourte als Support von Hypocrisy erstmals in Japan. Nach ihrer Rückkehr begann die Band mit dem Songwriting zu ihrem nächsten Album. Im Jahre 2003 gab es aus diesem Grund nur wenige Live-Auftritte. Im November 2003 wurde das Album Made of Flesh im Underground Studio eingespielt. Nach dessen Veröffentlichung ging Fleshcrawl auf eine Europa-Tournee mit den Label-Kollegen von Six Feet Under und Criminal, um das Album entsprechend zu promoten. Die Band spielte auch auf den großen Festivalbühnen der darauffolgenden Festival-Saison, unter anderem auf dem Wacken Open Air, Summer Breeze, Party.San und dem Metalcamp in Tolmin/Slowenien. 2009 spielte Fleshcrawl auf dem eher kleinen Destroyed World Festival als Headliner.

Besetzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1990: Festering Flesh (Demo)
  • 1991: Lost in a Grave (EP)
  • 1992: Descend into the Absurd
  • 1993: Impurity
  • 1996: Bloodsoul
  • 1997: Bloodred Massacre
  • 2000: As Blood Rains from the Sky – We Walk the Path of Endless Fire
  • 2001: Soulskinner
  • 2004: Made of Flesh
  • 2005: Crawling in Flesh (Best of)
  • 2007: Structures of Death

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]