Flora Miranda

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Flora Miranda (eigentlich Flora Miranda Seierl[1]) (* 1990 in Salzburg, Österreich) ist eine österreichische Modedesignerin. Flora Miranda lebt und arbeitet in Antwerpen, Belgien.

Leben und Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Flora Miranda wurde als erstes von drei Kindern in eine Künstlerfamilie geboren, ihr Vater ist bildender Künstler und Komponist. In Salzburg besuchte sie das Musische Gymnasium Salzburg. Nach der Schule zog Flora Miranda nach Antwerpen, Belgien, um an der renommierten Modeschule Antwerpen Mode zu studieren. 2012 gewann sie für die Schuhe ihrer Kollektion "Hi!How?Good!" den Cocodrillo Shoe Award. Nach dem Studium arbeitete sie 2014 zunächst für die niederländische Designerin Iris Van Herpen, bevor sie ihr eigenes Label Flora Miranda gründete.

Die zum Studienabschluss entstandene Master-Kollektion "sidereal_ethereal_immaterial"[2] wurde unter anderem in USA auf der LA Fashionweek 2015, sowie in Serbien auf der Novisad Fashionweek 2015 präsentiert. Sie gehörte zu den 63 Mode-Studentinnen, die Chefdesigner Raf Simons in die Haute-Couture-Show von Christian Dior 2014 in Paris einlud.[3]

2015 beschäftigte sich Flora Miranda in ihrer Kollektion 2015 erstmals mit Gedanken, dass das Internet das Individuum von Kontrolle befreit und dass der Cyberspace ein Ort der individuellen Entfaltung ist. Die Kollektion markiert den Anfang einer Forschung, die die Designerin seitdem verfolgt. "Press reset" wurde unter anderem in Kanada auf der Vancouver Fashionweek 2016 und in Österreich am Take Festival 2016 präsentiert. Im selben Jahr erhielt Flora Miranda für diese Kollektion den Outstanding Artist Award des österreichischen Bundeskanzleramts.

Mit „Pneuma“ debütierte Flora Miranda im Jänner 2017 auf der Paris Haute Couture Week. Bei dieser Show inszenierte die Designerin erstmals eine Performance[4] statt eines klassischen Runways, was bis heute ihr Markenzeichen ist. Kurz nach der Präsentation gewann Flora Miranda den Rado Star Prize, in dessen Folge sie für die Schweizer Uhrenfirma eine Uhr[5] entwarf. Seit 2018 präsentiert Flora Miranda zwei Mal jährlich in Paris.

Für die Designs ihrer Kollektion Frühling/Winter 2018 ließ die Designerin antike Kleider in Museen 3D-scannen und kreierte aus den Daten einen eigenen digitalen Entwurf, den sie schliesslich mit silikonüberzogenen Fäden händisch anfertigte.[6] Die Kollektion wurde im Juli 2018 im Rahmen der Paris Haute Couture Week präsentiert. Auch die Kollektion „LaLaLand“ entstand nach computergestützem Entwurf. Präsentiert wurde sie im Juli 2019 auf der Paris Haute Couture Week.

Auszeichnungen und Preise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2012 Cocodrillo Show Award (Belgien)
  • 2015 Mittelmoda Award for Technology (Italien)
  • 2016 Outstanding Artist Award for Experimental Fashion Design (Österreich)
  • 2016 Finalistin bei ITS (Italien)
  • 2017 Rado Star Prize (Österreich)
  • 2017 Gewinnerin der Forecast Plattorm Berlin (Deutschland)
  • 2017 Finalistin beim Crazy Shoe Award (Österreich)
  • 2018 Kunst- und Handwerkspreis Hamburg (Deutschland)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Daniel Kalt: Flora Miranda: Leitkultur. In: Die Presse. 14. April 2016 (diepresse.com [abgerufen am 3. Dezember 2019]).
  2. Khoa Sinclair: First Look: Exclusive Interview with Antwerp Designer, Flora Miranda. In: 303 Magazine. 303 Magazine, 8. Juli 2014, abgerufen am 29. November 2019 (englisch).
  3. Sarah Mower: Dior's Raf Simons Invites 63 Fashion Students on a Magical Mystery Tour, Vogue, 21. Januar 2014
  4. Obon Paris: Flora Miranda & Gyunel Presentation PFW SS2018. In: Obon Paris. 26. Januar 2018, abgerufen am 29. November 2019 (englisch).
  5. Alexander Pfeffer: „Deep Web": Flora Mirandas neue Kollektion für Rado. In: Kurier. Kurier, 1. Oktober 2019, abgerufen am 29. November 2019.
  6. Kristen Bateman: flora miranda uses computer data to create couture. In: i-D Magazine. i-D Magazine, 11. Juli 2018, abgerufen am 29. November 2019 (englisch).