Frankfurter Büro Center

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Frankfurter Büro Center
Frankfurter Büro Center
FBC, dahinter Westendstraße 1
Basisdaten
Ort: Mainzer Landstraße 46 (Westend-Süd)
Bauzeit: 1973–1981
Baustil: Internationaler Stil
Architekten: Richard Heil
Nutzung/Rechtliches
Nutzung: Bürogebäude
Eigentümer: PBM Construction Germany[1]
Technische Daten
Höhe: 142,4[2] m
Etagen: 40 Obergeschosse
Höhenvergleich
Frankfurt am Main: 14. (Liste)
Deutschland: 20. (Liste)
Anschrift
Stadt: Frankfurt am Main
Land: Deutschland

Das Frankfurter Büro Center (auch bekannt als FBC) ist ein Hochhaus im Westend von Frankfurt am Main. Das 142,4 Meter hohe Gebäude steht an der Mainzer Landstraße in der Mitte einer Kette aus Hochhäusern, die sich vom Platz der Republik (Frankfurt am Main) bis zum Opernplatz zieht. Der westliche Hochhausnachbar ist Westendstraße 1, der östliche Trianon.

Der Bau des Hochhauses war 1975 durch die Ölkrise im Rohbau steckengeblieben. Bis 1979 fand sich aufgrund des erheblichen Baukosten- und Vermietungsrisikos kein Käufer. Die ECE Projektentwicklungsgesellschaft einigte sich mit Eigentümer und Handwerkern und entwickelte ein Bauprogramm zur Fertigstellung und technischen Verbesserung sowie ein Vermietungskonzept. 1981 konnte das Hochhaus mit ca. 52.000 m² Bruttogeschossfläche (40 Ober- und 2 Untergeschosse) endlich fertiggestellt werden.

Architekt des Gebäudes ist Richard Heil aus Frankfurt. Das Haus gehörte von 1985 bis 2007 dem Grundwertfonds, einem offenen Immobilienfonds der Dresdner-Bank-Tochter DEGI und wurde dann an den Immobilienfonds Whitehall von Goldman Sachs verkauft. Seit 2016 ist das FBC im Besitz von PBM Construction Germany GmbH, ein Unternehmen der Berliner Intown Gruppe.

Zum 30. April 2007 waren von den insgesamt ca. 47.600 m² Büroflächen noch rund 17.000 m² in den unteren 20 Geschossen nicht vermietet. Damit lag der Vermietungsstand bei ca. 65 %. Hauptmieter ist die internationale Anwaltskanzlei Clifford Chance, die hier ihr größtes von insgesamt drei Büros in Deutschland unterhält.[3]

Die Deutsche Bundesbank wird für die Zeit der Baumaßnahmen ihrer Zentrale in Frankfurt-Ginnheim das FBC als Übergangsquartier nutzen. Am 28. November wurde ein Mietvertrag mit der Intown Gruppeunterzeichnet. Rund 2000 Mitarbeiter werden ab dem 4. Quartal 2019 in das Gebäude an der Mainzer Landstraße umziehen. In unmittelbarer Nähe liegen neben der Bundesbank-Hauptverwaltung in Hessen mit dem Trianon (Frankfurt am Main) und Skyper (Frankfurt am Main) auch jene Hochhäuser, in denen bereits mehr als 1000 Beschäftigte der Zentrale arbeiten.[4]

Auf dem Platz vor dem Hochhaus wurde 1997 eine 21 m hohe Skulptur des Künstlers Claus Bury aufgestellt.

Mit dem Umbau des Foyers (Just.Burgeff. Architekten) im 1. Quartal 2007 wurde der Anbau mit dem Café Face to Face, heute Bistro Nonna verbunden, das zugleich auch Bar und Lounge ist. Das Foyer, das angrenzende Cafe sowie die Außenanlagen sind komplett neu gestaltet und sollen das Motto „Moderne Klassiker“ verkörpern. Durch die neue Architektur besitzt das FBC, wie viele seiner artverwandten Gebäude in Manhattan, einen Vorbau als Eingangsbereich, der das Gebäude optisch und funktional stärker in den öffentlichen Raum hin öffnet.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Frankfurter Büro Center – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Verkauf des FBC an PBM
  2. Frankfurter Büro Center bei CTBUH
  3. Clifford Chance Angaben zum Büro
  4. Deutsche Bundesbank: Bundesbank mietet FBC als Übergangsquartier. Deutsche Bundesbank, 28. November 2017, abgerufen am 13. Mai 2018.

Koordinaten: 50° 6′ 41″ N, 8° 39′ 52″ O