Franz Herre

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Franz Herre (* 11. April 1926 in Fischen im Allgäu) ist ein deutscher Historiker und Publizist.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Franz Herre wuchs in Augsburg auf. Er studierte Geschichte an der Universität München und promovierte 1949 bei Franz Schnabel mit einer Untersuchung über Das Augsburger Bürgertum im Zeitalter der Aufklärung. Anschließend arbeitete er lange Jahre als Journalist, so für die Augsburger Allgemeine und den Rheinischen Merkur. Von 1962 bis 1981 war er Chefredakteur der Deutschen Welle in Köln. Heute lebt er als freischaffender Publizist in Herrsching am Ammersee.

Herre ist als Autor zahlreicher, ein breites Publikum ansprechender biografischer Geschichtsdarstellungen vor allem des 19. Jahrhunderts bekannt, in denen er wissenschaftliche Solidität mit erzählendem, anekdotenreichem Stil verbindet.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Biografien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Monografien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sonstige Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bibliographie zur Zeitgeschichte und zum zweiten Weltkrieg für die Jahre 1945–1950, (Herausgeber mit Hellmuth Auerbach) München 1955.
  • Paris: Ein historischer Führer vom Mittelalter bis zur Belle Epoque, Köln 1972.
  • Der vollkommene Feinschmecker: Einführung in die Kunst des Geniessens, Düsseldorf 1977.
  • Wien: historische Spaziergänge, Köln 1992.
  • A wie Adenauer: Erinnerungen an die Anfänge der Bonner Republik, Stuttgart 1997.
  • Jahrhundertwende 1900: Untergangsstimmung und Fortschrittsglauben, Stuttgart 1998.
  • Rom: historische Spaziergänge, Köln 1999.
  • Am liebsten Pasta mit Trüffeln: ein Genießer unterwegs, München u. a. 2001. ISBN 3-7338-0310-8

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Mit Historikerschwüngen. Die Freude am Anekdotischen: Franz Herre wird achtzig Jahre alt, von Michael Jeismann, FAZ vom 22. April 2006.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]