Franz Vogel (Filmproduzent)

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Franz Vogel (* 9. Dezember 1883 in Berlin; † 4. Oktober 1956 ebenda) war ein deutscher Filmproduzent.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach einer kaufmännischen Ausbildung arbeitete er seit 1909 für das junge Medium Film, zunächst beim Vertrieb. 1912 gründete er seine Produktionsfirma Eiko-Film und lieferte ab dem 5. Juli 1912 eigene Filme.

Er produzierte zahlreiche Dramen und Melodramen und stellte 1914 die erste deutsche Wochenschau vor. Seit 1924 gehörte er dem Vorstand der National-Film A.G. an. In den zwanziger Jahren verlegte er sich auf die Tätigkeit als Produktionsleiter für Filme von Gerhard Lamprecht und anderen Regisseuren.

Mit der Gründung der Euphono-Film nahm er ab 1934 seine Produzententätigkeit wieder auf. Neben Komödien produzierte er unter anderem die Literaturverfilmung Der Katzensteg und den Hans-Albers-Film Sergeant Berry. 1941 ging die Euphono in der Tobis auf. Vogel leitete von 1942 bis 1945 eine Herstellungsgruppe der Berlin-Film als Herstellungsleiter. Nach Kriegsende gründete er in Düsseldorf die Euphono neu, zog sich aber 1950 aus dem Spielfilmgeschäft zurück und produzierte bis 1954 nur noch Kurzdokumentarfilme.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kay Weniger: Das große Personenlexikon des Films. Die Schauspieler, Regisseure, Kameraleute, Produzenten, Komponisten, Drehbuchautoren, Filmarchitekten, Ausstatter, Kostümbildner, Cutter, Tontechniker, Maskenbildner und Special Effects Designer des 20. Jahrhunderts. Band 8: T – Z. David Tomlinson – Theo Zwierski. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2001, ISBN 3-89602-340-3, S. 195.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]