Freistilschwimmen

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LEN European Championships, Frauen 400 m, 2008

Beim Freistilschwimmen darf der Schwimmer einen beliebigen Schwimmstil schwimmen. Hierbei darf auch während einer Strecke der Schwimmstil gewechselt werden.

Die Wettkampfregeln der Fédération Internationale de Natation (FINA) besagen, dass dabei während des gesamten Wettkampfes ein Körperteil des Schwimmers die Wasseroberfläche durchbrechen muss. Es ist dem Schwimmer jedoch erlaubt, während der Wende sowie für eine Strecke von 15 Metern nach dem Start und nach jeder Wende völlig untergetaucht zu sein, spätestens an diesem Punkt muss der Kopf aber das Wasser durchstoßen haben. Bei der Wende und beim Zielanschlag muss der Schwimmer die Beckenwand mit einem beliebigen Körperteil berühren.

Da das Kraulschwimmen die schnellste Schwimmart ist, wird im Freistilschwimmen praktisch immer der Kraulstil geschwommen. Es gibt in den Wettkampfregeln des Deutschen Schwimmverbandes keine klare Definition für Freistil, es heißt nur, dass beim Lagenschwimmen und in Lagenstaffeln „jede andere Schwimmart außer Brust-, Schmetterlings- oder Rückenschwimmen geschwommen werden darf“.[1]

In einer Freistilstaffel treten mehrere Schwimmer (meist vier) hintereinander an. Bei internationalen Wettbewerben auf der Langbahn (50 m) werden 4×100-m- und 4×200-m-Freistilstaffeln geschwommen, bei Kurzbahn-Wettbewerben auch die 4×50-m-Staffel.

Quellenangaben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Deutscher Schwimmverband, Wettkampfbestimmungen Schwimmen, Stand 14.03.2015, § 126

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Freistilschwimmen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien