Deutscher Schwimm-Verband

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Deutscher Schwimm-Verband
Logo des DSV
Gründungsdatum/-jahr 8. August 1886
Gründungsort Berlin
Präsidentin Gabi Dörries
Vereine (ca.) 2200
Mitglieder (ca.) 562.273[1]
Verbandssitz Kassel
Homepage www.dsv.de

Der Deutsche Schwimm-Verband e. V. (DSV), am 8. August 1886 in Berlin gegründet, vereinigt unter seinem Dach die Schwimmverbände in den Bundesländern der Bundesrepublik Deutschland und deren Mitglieder in rund 2.200 Vereinen.

Der Deutsche Schwimm-Verband repräsentiert die fünf olympischen Schwimmsportarten (Schwimmen, Wasserspringen, Synchronschwimmen, Wasserball, Freiwasserschwimmen). Die Geschäftsstelle befindet sich in Kassel.

Wettbewerbe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fachsparte Schwimmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Deutsche Schwimm-Verband organisiert jedes Jahr im Bereich Schwimmen unter anderem die folgenden Wettbewerbe:

Der Deutsche Schwimm-Verband hat das alleinige Recht, deutsche Rekorde im Schwimmen anzuerkennen.

Fachsparte Synchronschwimmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Folgende Wettkämpfe werden im Synchronschwimmen ausgetragen:

  • Deutsche Jugendmeisterschaften
  • Deutsche Juniorenmeisterschaften
  • Deutsche Meisterschaften der Masters
  • Deutsche Offene Meisterschaften
  • German Open
  • DSV-Pflichtranglistenturnier

Fachsparte Wasserball[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es werden verschiedenklassige Ligen durchgeführt.

Fachsparte Wasserspringen

Folgende Wettkämpfe werden jedes Jahr vom Deutschen Schwimm-Verband organisiert:

  • Deutsche Meisterschaften (offene Klasse)
  • Deutsche Juniorenmeisterschaften
  • Deutsche Jugendmeisterschaften
  • Deutsche Meisterschaften der Masters
  • Deutsche Mannschaftsmeisterschaften
  • Kombinationsmeisterschaften

Dachverbände[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Deutsche Schwimm-Verband ist Mitglied im europäische Schwimmverband LEN (Ligue Européenne de Natation) und im Weltschwimmverband FINA (Fédération Internationale de Natation Amateur). Innerhalb des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) ist der DSV der Fachverband für die olympischen Sportarten Schwimmen (Becken- und Freiwasserschwimmen), Wasserball, Synchronschwimmen und Wasserspringen.

Regionale und überregionale Verbände[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Deutsche Schwimm-Verband besteht aus 18 Landesverbänden, die in den definierten Bundesländern oder Regionen den Schwimmsport auf regionaler Ebene organisiert.

Die Landesverbände sind für die Durchführung von ausgewählten Schwimmsport-Wettkämpfen überregional organisiert:

  • Norddeutscher Schwimmverband (Landesverbände: Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein)
  • Süddeutscher Schwimmverband (Landesverbände: Bayern, Baden, Hessen, Rheinland, Saarland, Sachsen, Südwest, Thüringen, Württemberg).
  • Der Landesschwimmverband Nordrhein-Westfalen hat so viele Mitglieder, dass er keinem überregionalen Verband organisiert ist

Präsidenten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erster Präsident des DSV war 1886 Carl Miller aus Magdeburg. Der Berliner Georg Hax, der 23-jährig 1894 die Verbandsführung übernahm, hatte die Position bislang über den längsten Zeitraum inne. Später übten das Präsidentenamt unter anderem Walther Binner, Harm Beyer Anfang der 1990er Jahre,[2] von 2000 bis 2016 Christa Thiel oder aktuell Gabi Dörries aus.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. URL der Fundstelle: http://www.dosb.de/fileadmin/sharepoint/Materialien%20%7B82A97D74-2687-4A29-9C16-4232BAC7DC73%7D/Bestandserhebung_2015.pdf, Veröffentlichungsdatum: 23. Februar 2016, abgerufen am: 29. Juli 2016, Titel: Bestandserhebung 2015, Verlag: Deutscher Olympischer Sportbund, Sprache des Werks oder des Namens: Deutsch
  2. „Verlierer des Jahres '92“, Sport-Bild vom 29. Dezember 1992.