Friedehorstpark

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Friedehorstpark
Lehnhofpark
Bremen Wappen(Mittel).svg
Park in Bremen
Basisdaten
Ort Bremen
Ortsteil St. Magnus
Umgebende Straßen Brunnenhofstraße, Holthorster Weg
Technische Daten
Parkfläche 9 ha[1]
Erhebung im Friedehorstpark
Friedhorstpark 20160619.jpg
Höhe 32,5 m ü. NHN [2]
Lage im Friedehorstpark an Grenze von Bremen und Niedersachsen (Deutschland)
Koordinaten 53° 10′ 39″ N, 8° 40′ 23″ OKoordinaten: 53° 10′ 39″ N, 8° 40′ 23″ O
Friedehorstpark (Bremen)
Friedehorstpark
Normalweg Spazierweg
Besonderheiten höchste natürliche Erhebung Bremens
f6

Der Friedehorstpark, auch Lehnhofpark genannt, ist eine etwa 9 ha[1] große Parkanlage im Bremer Stadtteil Burglesum – an der Grenze zu Niedersachsen. Er weist mit 32,5 m ü. NHN[2] die höchste natürliche Erhebung der Freien Hansestadt Bremen auf. Der öffentlich zugängliche Park befindet sich im Eigentum der Bremischen Evangelischen Kirche.[1][3]

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Friedehorstpark liegt in St. Magnus, einem Ortsteil des Stadtteils Burglesum. Er grenzt an den niedersächsischen Landkreis Osterholz – im Osten an die zur Gemeinde Ritterhude gehörende Ortschaft Platjenwerbe und im Norden und Westen an Löhnhorst, eine Ortschaft der Gemeinde Schwanewede.

Höchste Punkte Bremens[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit 32,5 m[2] Höhe liegt – nahe der nördlichen Grenze von Bremen zu Niedersachsen – im Friedehorstpark der Gipfel der höchsten natürlichen Erhebung Bremens.

Der Gipfel der Mülldeponie im Ortsteil Hohweg des Bremer Stadtteils Walle, der unterschiedlichen Angaben zufolge zwischen 42 m[4] und 49 m[5] hoch ist, überragt die Parkerhebung.

Landschaftsschutzgebiet[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Friedehorstpark und in die westlich angrenzende Lehnhofsiedlung liegt im 1968 ausgewiesen, vielteiligen und über 32,81 km² großen Landschaftsschutzgebiet Bremen 1968 (CDDA-Nr. 378515).[6]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Friedehorstpark wurde etwa 1875 um das Landgut Lehnhof des Generalkonsuls, Bankiers und Senators Theodor Lürmann vermutlich von Wilhelm Benque, dem Schöpfer des Bremer Bürgerparks und des Knoops Parks, im landschaftlichen Stil angelegt. Das Herrenhaus, ursprünglich ein Gebäude im Schweizerhausstil, wurde 1888 errichtet und 1904 durch einen Neubau im neobarocken Stil ersetzt, der seinerseits in den 1930er Jahren abgerissen wurde. Der Park war ursprünglich mit 16 ha größer als heute. Die Stiftung Friedehorst mit ihren Einrichtungen grenzt östlich an dem Park. Im Westen des Parkgeländes entstand 1950/51 die Lehnhofsiedlung.[3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Friedehorstpark (Bremen) – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Umwelt: Parks & Grünflächen: Daten & Fakten. (Abschnitt Nicht kommunale Grünflächen). In: umwelt.bremen.de. BUISY, abgerufen am 31. Januar 2016.
  2. a b c Statistisches Jahrbuch 2014. 1 Gebiet und Flächennutzung: 1.1 Lage und Gebiet. In: statistik.bremen.de. Statistisches Landesamt Bremen, Dezember 2014, S. 25, abgerufen am 13. Dezember 2015 (PDF, 3,5 MB).
  3. a b Julia Ladebeck: Geschichte des Friedehorst-Parks erforscht. In: weser-kurier.de. Weser Kurier, 2. Juni 2013, abgerufen am 13. Dezember 2015.
  4. Caroline Süss: Panoramablick und Fakten bei der Bergtour. In: weser-kurier.de. Weser Kurier, 24. Mai 2012, abgerufen am 4. Juni 2015.
  5. Herbert Farr: Deutschlands höchste Gipfel. Books on Demand, Norderstedt 2009, ISBN 978-3-8370-3316-8, S. 32–35 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche [abgerufen am 13. Dezember 2015]).
  6. Schutzgebiete in Deutschland. In: geodienste.bfn.de. BfN, BKG, 2011, abgerufen am 12. Dezember 2015 (Karte).