Friederike Gösweiner

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Friederike Gösweiner (* 1980 in Rum (Tirol)) ist eine österreichische Literaturwissenschaftlerin und Schriftstellerin.

Ausbildung und Beruf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geboren in Rum, aufgewachsen in Schwaz, maturierte sie 1999 am Bundesrealgymnasium in Schwaz. Danach studierte sie an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck Deutsche Philologie und Politikwissenschaft und erreichte den Abschluss Mag. phil. (2004). Ihre daran anschließende Dissertation lautete „Einsamkeit in der jungen deutschsprachigen Literatur der Gegenwart“, Promotion 2009. Seit 2012 ist Friederike Gösweiner als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der LFU Innsbruck angestellt.[1]

Zu der Oper Das Jagdgewehr des Komponisten Thomas Larcher verfasste sie das Libretto. Die Handlung basiert auf dem gleichnamigen Roman von Yasushi Inoue (1949). Die Oper wurde bei den Bregenzer Festspielen 2018 unter der Regie von Karl Markovics uraufgeführt.[2]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Traurige Freiheit, Literaturverlag Droschl, Graz 2016
  • Du holde Kunst, Königshausen & Neumann, Würzburg 2012
  • Einsamkeit in der jungen deutschsprachigen Literatur der Gegenwart, StudienVerlag, Innsbruck 2010

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Sonderauflage von 10.000 Stück für den Debütroman "Traurige Freiheit" im Zuge des Projekts INNSBRUCK liest 2017
  • Stipendium Schriftstellerhaus Stuttgart, 2017
  • Aufenthaltsstipendium Schloss Wartholz, Reichenau an der Rax, 2016
  • Aufenthaltsstipendium für junge Autoren im Literarischen Colloquium Berlin, 2016
  • Österreichischer Buchpreis für Traurige Freiheit (Bestes Debüt), 2016
  • Wissenschaftspreis der Stadt Innsbruck, 2012
  • Ehrenring der Republik Österreich (Promotio sub auspiciis), 2009

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. LFU: Friederike Gösweiner, Institut für Germanistik (Memento vom 31. Mai 2016 im Internet Archive), aufgerufen am 31. Mai 2016
  2. Bregenzer Festspiele: Das Jagdgewehr. Abgerufen am 16. August 2018.