Friedrich Düsterdieck

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Friedrich Hermann Christian Düsterdieck (* 14. Juli 1822 in Hannover; † 23. April 1906 ebenda) war ein deutscher protestantischer Theologe und langjähriges Kirchenleitungsmitglied in Hannover.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Düsterdieck besuchte das Gymnasium in Holzminden und studierte ab 1840 in Göttingen Theologie. Dort stand er unter dem Einfluss Friedrich Lückes. 1846 wurde er Repetent am Theologischen Stift in Göttingen, 1848 Studiendirigent am Predigerseminar in Hannover, 1854 Pastor in Schwicheldt bei Peine, 1858 Studiendirektor im Kloster Loccum, 1865 Konsistorialrat und 1872 Oberkonsistorialrat in der Hannoverschen Landeskirche, 1868 zugleich außerordentliches und 1879 ordentliches Mitglied des Landeskonsistoriums. Seit 1885 verwaltete er außerdem noch das Amt eines Generalsuperintendenten von Osnabrück-Hoya-Diepholz. 1900 trat er in den Ruhestand.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kritisch exegetisches Handbuch über die Offenbarung Johannis, Göttingen 1859 (²1865, ³1877, ⁴1887).
  • Hoffnung, Freude und Schmerz. Beiträge zur christlichen Ethik, Hannover 1877

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]