Günter Bartsch

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Günter Bartsch (* 13. Februar 1927; † 25. Juli 2006)[1] war ein deutscher Publizist, Journalist und Gewerkschafter. Seine Arbeit behandelte politische Themen, darunter Marxismus, Anarchismus, die Freiwirtschaftslehre nach Silvio Gesell und Rechtsradikalismus.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bartsch wurde in Niederschlesien geboren und wuchs dort auf. Nach dem Besuch der Volksschule kam er zum Reichsarbeitsdienst und später zur Wehrmacht. Wegen missliebiger politischer Äußerungen wurde er dort in ein Strafbataillon versetzt.

Bartsch war bis 1953 Mitglied der KPD, wandte sich nach der Niederschlagung des Arbeiteraufstandes in der DDR jedoch vom Kommunismus ab und arbeitete ab August 1953 als freier Journalist. Von 1962 an arbeitete er als Journalist, Schriftsteller und Zeithistoriker in Freiburg im Breisgau. In seinen Büchern und Schriften beschäftigte er sich vor allem mit gesellschaftspolitischen Themen. 1975 veröffentlichte er das Buch „Revolution von Rechts“ über die „Neue Rechte“ in der Zeit nach der 68er Revolte, welches breite Aufmerksamkeit fand. Über einen geistigen Ausflug in die Anthroposophie kam er später zur Ökosophie, wurde Mitbegründer einer „Ökosophischen Weltbewegung“ und zeitweiliger Weggefährte Baldur Springmanns.

Seine letzten Lebensjahre verbrachte Günter Bartsch mit seiner Lebensgefährtin Helga Leihberg an der Ostsee. Dort schrieb und vollendete er eine bislang unveröffentlichte Autobiographie.

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Werner Onken: Günter Bartsch. Rundbrief Christen für gerechte Wirtschaftsordnung, Dezember 2006, S. 10/11, abgerufen am 1. Oktober 2015 (PDF).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Andreas Ferch: Nachruf und Kurzinformationen über G. Bartsch. In: Junge Freiheit Nr. 35. 25. August 2006, abgerufen am 8. Juli 2011.