Günter Rätz

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Günter Rätz (* 30. Mai 1935 in Berlin) ist ein deutscher Trickfilmanimator, Regisseur und Drehbuchautor.

Rätz, der den Beruf des Maurers erlernte, betätigte sich als Puppenspieler, entdeckte 1954 den Trickfilm für sich und kam so bereits 1955 zum DEFA-Trickfilmstudio nach Dresden. 1958 stellte er dort den ersten eigenen seiner über 60 Trickfilme fertig.[1]

Privates[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rätz lebt in Dresden-Omsewitz.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Regisseur verantwortete Rätz neben vielen Kurzfilmen der international erfolgreichen Serie Filopat und Patafil (1962–68) die Langfilme Die fliegende Windmühle (1981) und Die Spur führt zum Silbersee (1987–1989) sowie Die Weihnachtsgans Auguste (1985) für das Fernsehen der DDR (DDR-FS). 1980 folgte die Serie Die schönsten Märchen aus aller Welt. Ihm wurde 1983 der Findlingspreis Sektion Animationsfilm verliehen.

Außerdem schrieb er neben den Drehbüchern zu seinen eigenen Filmen u. a. das zum Film Reise um die Erde in 80 Tagen (1998) und 1999 das zu Reise zum Mond.[2]

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ralf Forster: „Endlich von der konventionellen Verkrustung im Puppentrickfilm losgekommen“. Drahtfigurenfilme aus dem DEFA-Studio für Trickfilme mit FILOPAT & PATAFIL (1962-1968). In: Filmblatt, 16. Jg., Nr. 46/47, Winter 2011/12, ISSN 1433-2051, S. 71–84.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Phantasie & Abenteuer. 70 Jahre Günter Rätz und Gottfried Reinhard (Memento vom 25. Oktober 2007 im Internet Archive)
  2. Die Reise zum Mond. In: Collection Jule Verne. Andreas Fehrmann, abgerufen am 17. Dezember 2012.
  3. Literaturpreise der DDR, 17. Nachtrag, 1978 (Beilage zum Börsenblatt Leipzig) 146. Jg., S. 3

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]