Güterabfertigung

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ehem. Güterabfertigung im Bahnhof Dresden-Gittersee (2009)
Güterabfertigung in Lauterbach
Ehemaliger Güterbahnhof Altona, Dienstgebäude der Güterabfertigung

Die Güterabfertigung (Ga)[Anm. 1] bezeichnet zum einen die betriebliche Einrichtung, zum anderen auch den Vorgang selbst, der im Eisenbahnverkehr dazu dient, das Transportgut, das mit der Eisenbahn befördert werden soll, abzufertigen.

Organisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unterschieden wird zwischen Versandabfertigung und Empfangsabfertigung.[1] Zu den Aufgaben der Güterabfertigung zählen neben der Annahme und Übergabe von Frachtgut auch Aufgaben aus dem Güterwagendienst.[2] Sehr bedeutend war hier in Deutschland früher das Stückgut.

Güterabfertigungen sind in der Regel einem Bahnhof zugeordnet. Baulich waren sie in eigenen Gebäuden, Güterschuppen oder Gebäudeteilen des Empfangsgebäudes untergebracht. Größere Güterabfertigungen waren in der Regel einem Güterbahnhof zugeordnet und hatten mehrere Abteilungen: Versand, Empfang, Ermittlung (des Verbleibs von Frachtsendungen), Güterkasse und Wagendienst.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gerhard Adler u.a.: Lexikon der Eisenbahn. Berlin 1978.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bei der Deutschen Reichsbahn auch: GAV (vgl.: Adler, S. 349 (Stichwort: Güterabfertigung)).

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Adler, S. 694 (Stichwort: Stückgutabfertigung).
  2. Adler, S. 349 (Stichwort: Güterabfertigung).