Güterbündel

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Als Güterbündel (auch: Konsumgütervektor[1]) bezeichnet man in der Mikroökonomik eine bestimmte Zusammenstellung (eben: ein Bündel) verschiedener Güter mit ihrer jeweiligen Anzahl. Einzelne Güter werden zu Güterbündeln zusammengefasst, um von der Vielzahl existierender Güter abstrahieren und dem Verhalten der Haushalte Gesetzmäßigkeiten entnehmen zu können.

Nutzentheoretische Aspekte können durch diese Abstraktion im dreidimensionalen Koordinatensystem grafisch dargestellt und erleichtert analytisch hergeleitet werden. So können subjektive Präferenzstrukturen des Haushalts bezüglich Verbrauchsmengenkombinationen betrachtet und Indifferenzkurvensysteme abgeleitet werden. Dies geschieht besonders einfach im Zwei-Güter-Fall, der illustrativ auch als Zwei-Güterbündel-Fall bezeichnet werden könnte.

Formale Notation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Definition: Sei die Zahl der Güter in einer Ökonomie. Dann bezeichnet man einen -Vektor

mit der Menge von Gut als Güterbündel in der Ökonomie.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Friedrich Breyer: Mikroökonomik. Eine Einführung. 6. Aufl. Springer, Heidelberg u.a. 2015, ISBN 978-3-662-45360-5.

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Vgl. etwa Breyer 2015, S. 115.