Głogówko (Kotla)

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Głogówko
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Głogówko (Polen)
Głogówko
Głogówko
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Niederschlesien
Powiat: Głogów
Gmina: Kotla
Geographische Lage: 51° 44′ N, 16° 6′ OKoordinaten: 51° 44′ 0″ N, 16° 5′ 44″ O
Höhe: 79 m n.p.m.
Einwohner: 376 (31. März 2011[1])
Postleitzahl: 67-240
Telefonvorwahl: (+48) 76
Kfz-Kennzeichen: DGL



Głogówko (deutsch Glogischdorf) ist ein Dorf in der polnischen Woiwodschaft Niederschlesien, das zur Landgemeinde Kotla (Kuttlau) im Powiat Głogowski (Landkreis Glogau) gehört.

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Głogówko liegt etwa zwölf Kilometer nördlich der Stadt Głogów (Glogau) und vier Kilometer östlich des Hauptortes Kotla nahe der Grenze zur Woiwodschaft Lebus. Umliegende Ortschaften sind Kulów (Höckricht) im Norden, Leśna Dolina (Stadtforst) im Osten, Krzekotówek (Klein Vorwerk) im Süden, Moszowice (Moßwitz) im Südwesten, Kotla (Kuttlau) im Westen sowie Zakrzów (Sakrau) im Nordwesten.

Von Głogówko aus führt eine Straße zu der knapp zwei Kilometer westlich des Ortes verlaufenden Droga wojewódzka 319. Głogówko liegt an einem nur noch im Güterverkehr betriebenen Abschnitt der Bahnstrecke Łódź–Forst (Lausitz), an welchem der Ort über einen Bahnhof verfügt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Ersten Schlesischen Krieg im Jahr 1742 kam Głogówko an das Königreich Preußen. Dort lag der Ort von 1816 bis 1945 im Landkreis Glogau im Regierungsbezirk Liegnitz.[2]

Der deutsche Name des Ortes ist Glogischdorf. Nach der Grenzziehung in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg kam der Ort als Głogówko an die Republik Polen. Zwischen 1975 und 1998 gehörte der Ort zur Woiwodschaft Legnica, nach deren Auflösung in Folge einer Gebietsreform kam der Ort zur Woiwodschaft Niederschlesien. Im Jahr 1999 wurde Głogówko ein Teil der Landgemeinde Kotla im Powiat Głogowski.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. GUS 2011: Ludność w miejscowościach statystycznych według ekonomicznych grup wieku (polnisch), 31. März 2011, abgerufen am 6. Juli 2017
  2. Głogówko in der Datenbank des Vereins für Computergenealogie. Abgerufen am 20. Mai 2017.