Gaius

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Gaius (auch Caius, griechisch Γάιος Gáios; neuzeitlich auch Gajus oder Cajus) war ein weit verbreiteter römischer Vorname.

Nach dem Liber de praenominibus („Buch über die Vornamen“), einem anonymen Anhang zu den Factorum et dictorum memorabilium des Valerius Maximus, leitet sich der Name vom gaudium, der Freude der Eltern über die Geburt her.[1] Der Name erscheint möglicherweise zusammen mit seiner weiblichen Form Gaia in der traditionell von der Braut gesprochenen Hochzeitsformel UBI TU GAIUS EGO GAIA.

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Die Schreibweise variiert, da die Römer schriftlich ursprünglich nicht zwischen C (phonetisch immer K) und G unterschieden, d. h. erst später hängte man an das C ein Häkchen an (G), um die Erweichung zu kennzeichnen. In Inschriften wird der Name daher mit C. abgekürzt. Für Frauen wird das C umgedreht.[2][3]

In Deutschland wird der Vorname nur noch selten verwendet.

Namensträger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Reale Personen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fiktive Figuren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Wiktionary: Gaius – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. de praenominibus 4
  2. Quintilian institutio oratoria 1.7.28
  3. Siehe beispielsweise:
    • Karl Ernst Georges: Ausführliches lateinisch-deutsches Handwörterbuch, Stichwort 1. C (zeno.org)
    • August Pauly (Herausgeber): Real-Encyclopädie der classischen Alterthumswissenschaften. Zweiter Band. Stuttgart, 1842, Seite 1
    • Kerndörffer: Leicht faßliche Anleitung zur Kryptographie oder den verschiedenen Arten der geheimen Schreibekunst. Leipzig, 1835, Seite 129
    • John Holmes: A New Grammar of the Latin Tongue. Sixth Edition. London, 18. Jahrhundert, Seite 3
    • Neue Acerra Philologica oder gründliche Nachrichten aus der Philologie und denen Römischen und Griechischen Antiquitäten. Siebendes Stück. 1719, Seite 119