Dune

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Dune (englisch für Düne), auch Dune-Zyklen, ist eine zusammengehörige Reihe von Science-Fiction-Romanen von Frank Herbert und zugleich der Originaltitel des ersten Bandes (deutscher Titel Der Wüstenplanet). Mit dem Buch Der Wüstenplanet gewann Herbert 1965 zum ersten Mal den Nebula Award und ein Jahr später den Hugo Award, jeweils in der Kategorie Bester Roman. Bis zu seinem Tod 1986 wurde das Buch über zwölf Millionen Mal verkauft.[1]

Dune ist auch einer der Namen des Wüstenplaneten Arrakis, auf dem unter harschen Bedingungen das "Spice" (auf deutsch als Gewürz oder Melange bezeichnet) gewonnen wird. Die Eigenschaften des Spice erlauben es, die Zukunft vorherzusehen. Dies wird von den Navigatoren genutzt, die die Raumschiffe, mit denen sich die Menschheit zwischen den bewohnbaren Planeten bewegt, steuern. Sie erkennen die Konsequenzen verschiedener Kursdaten und können so den Kurs wählen, der exakt zum Ziel führt. Computer gelten als die Intelligenz des Menschen erniedrigende Konkurrenz und sind aus der Gesellschaft verbannt.

Der ursprüngliche Wüstenplanet-Zyklus von Frank Herbert besteht aus sechs Romanen, die zwischen 1965 und 1985 erschienen sind. Nach dem Tod des Autors wurde der Zyklus um zwei zeitlich früher angesiedelte Trilogien sowie einen nachfolgenden Zyklus erweitert. Autoren der neuen Serien sind Frank Herberts Sohn Brian Herbert und Kevin J. Anderson. Die Frühen Chroniken bilden einen direkten Vorspann. Die ca. 10.000 Jahre vor den Frühen Chroniken angesiedelten Legenden eine Art Prähistorie. Die Jäger des Wüstenplaneten (Hunters of Dune) und Die Erlöser des Wüstenplaneten (Sandworms of Dune) sind zeitlich nach dem letzten noch von Herbert selbst verfassten Buch angesiedelt und schreiben die Geschichte nach dessen unvollendeten Manuskripten fort.

Entstehungsgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Idee zu Dune entsteht bei Recherchen über ein Programm des US-Landwirtschaftsministeriums zur Befestigung von Dünen.[2] Die entstandenen Fortsetzungsgeschichten Dune World und The Prophet of Dune erschienen im Astounding in den Ausgaben Dezember 1963 bis Februar 1964, und in den Ausgaben Januar bis May 1965.

Bezüge zum übrigen Werk Frank Herberts[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In verschiedenen, im gleichen Zeitraum entstandenen, kürzeren Romanen und Erzählungen Frank Herberts finden sich Motive des Dune-Zyklus. Zu nennen sind: Der Drache in der See (The Dragon in the Sea), Die Augen Heisenbergs (The Eyes of Heisenberg), Die Leute von Santaroga (The Santaroga Barrier) und Die Riten der Götter (The Godmakers).

Wiederkehrende Themen sind bewusstseinsverändernde Drogen (Die Leute von Santaroga) und paranormale Fähigkeiten (Die Riten der Götter), die Frage nach einer stabilen Regierungsform (Die Augen Heisenbergs), genetische Manipulation oder die Züchtung von Übermenschen (Die Riten der Götter, Die Augen Heisenbergs) sowie von Frauen dominierte Geheimgesellschaften, die die Machtübernahme anstreben (Die Riten der Götter). Diese Romane lassen sich als literarische Vorstudien lesen, in denen Frank Herbert die Ideen entwickelte, die schließlich in sein Hauptwerk einflossen.

Die Welt von Dune[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dune spielt in ferner Zukunft irgendwo im Universum. Die Handlung ist nicht auf den Wüstenplaneten beschränkt.

Die weiteren Handlungsorte, die handelnden Figuren und die wichtigsten Begriffe sind in Sammelartikeln beschrieben:

Chronologie der Romane[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf die jeweilige Handlungszeit bezogen stellt sich die chronologische Reihenfolge der Romane beziehungsweise der Romanzyklen folgendermaßen dar:

Legenden des Wüstenplaneten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Legenden von Brian Herbert und Kevin J. Anderson gehen zu den Anfängen des Dune-Universums zurück und versuchen, die Macht- und Gesellschaftsstrukturen zu ergründen.

Der Wüstenplanet – Die Legenden (von Brian Herbert und Kevin J. Anderson),

  • Legends of Dune: The Butlerian Jihad, 2002 (dt. Der Wüstenplanet – Die Legenden 1: Butlers Djihad, 2003)
  • Legends of Dune: The Machine Crusade, 2003 (dt. Der Wüstenplanet – Die Legenden 2: Der Kreuzzug, 2004)
  • Legends of Dune: The Battle of Corrin, 2004 (dt. Der Wüstenplanet – Die Legenden 3: Die Schlacht von Corrin, 2005)

Great Schools of Dune[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Juli 2010 teilte Kevin J. Anderson mit, dass er mit Brian Herbert an einer weiteren Trilogie arbeite, die einige Zeit nach der Schlacht von Corrin spielen und die Entstehung der großen Schulen des Dune-Universums (der Bene Gesserit, der Mentaten, der Suk-Ärzte, der Raumfahrer-Gilde und der Navigatoren) sowie die Konsolidierung der Herrschaft des Hauses Corrino behandeln solle.[3] Bisher sind drei Bände erschienen.

  • Sisterhood of Dune, 2012 (dt. Der Thron des Wüstenplaneten, 2014)
  • Mentats of Dune, 2014 (dt. Die Mentaten des Wüstenplaneten, 2016)
  • Navigators of Dune, 2016 (dt. Die Navigatoren des Wüstenplaneten, 2017)

Die frühen Chroniken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die frühen Chroniken bilden zusammen einen Handlungsbogen und erzählen die unmittelbare Vorgeschichte zum ersten Roman Der Wüstenplanet. Fans der Serie kritisieren die schwankende Qualität und mangelnde Komplexität dieser Bücher. Sie seien bei weitem nicht mit den Originalen zu vergleichen.

Der Wüstenplanet – Die Frühen Chroniken (von Brian Herbert und Kevin J. Anderson)

  • Prelude to Dune: House Atreides, 1999 (dt. Der Wüstenplanet – Die frühen Chroniken 1: Das Haus Atreides, 2001)
  • Prelude to Dune: House Harkonnen, 2000 (dt. Der Wüstenplanet – Die frühen Chroniken 2: Das Haus Harkonnen, 2001)
  • Prelude to Dune: House Corrino, 2001 (dt. Der Wüstenplanet – Die frühen Chroniken 3: Das Haus Corrino, 2002)

Heroes of Dune[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Brian Herbert und Kevin J. Anderson arbeiten an einer weiteren Reihe im Dune-Universum mit dem Titel Heroes of Dune. Geschildert werden die Ereignisse, die zwischen dem Ende des Buches Der Wüstenplanet und dem Anfang des Buches Der Herr des Wüstenplaneten liegen. Band 1, Paul of Dune, schildert weitere Ereignisse aus den jungen Jahren von Paul Atreides, während Band 2, Winds of Dune, sich mit Prinzessin Irulan befasst.

  • Paul of Dune, 2008 (dt. Der Wüstenplanet: Paul Atreides, 2010)
  • Winds of Dune, 2009 (dt. Stürme des Wüstenplaneten, 2010)

Es ist noch ein weiteres Buch geplant, dessen englischer Arbeitstitel Leto of Dune lautet. Der Erscheinungstermin steht noch nicht fest.

Original-Trilogien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die ersten drei Bände hängen zeitlich und durch ihre Hauptpersonen eng zusammen, siehe Dune – die erste Trilogie. Der vierte Band ist einige Tausend Jahre in die Zukunft verlegt. Die beiden letzten Bände bilden wiederum ein eng aufeinander abgestimmtes Paar.

  • Dune, 1965 (dt. Der Wüstenplanet, 1967/1978)
  • Dune Messiah, 1969 (dt. Der Herr des Wüstenplaneten, 1971)
  • Children of Dune, 1976 (dt. Die Kinder des Wüstenplaneten, 1978)
  • God Emperor of Dune, 1982 (dt. Der Gottkaiser des Wüstenplaneten, 1982)
  • Heretics of Dune, 1984 (dt. Die Ketzer des Wüstenplaneten, 1985)
  • Chapterhouse Dune, 1985 (dt. Die Ordensburg des Wüstenplaneten, 1985)

Ein siebter Band sollte die mit Heretics und Chapterhouse begonnene zweite Trilogie abschließen; Herberts Tod verhinderte das jedoch.

Vervollständigung des Dune-Zyklus (Dune 7 und 8)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kevin J. Anderson und Herberts Sohn Brian Herbert haben zwei neue Bücher (Hunters of Dune und Sandworms of Dune) veröffentlicht. Diese basieren auf Frank Herberts Notizen zum siebten Buch und schließen die Wüstenplaneten-Saga damit ab.

  • Hunters of Dune, 2006 (dt. Jäger des Wüstenplaneten, 2007)
  • Sandworms of Dune, 2007 (dt. Die Erlöser des Wüstenplaneten, 2008)

Träume vom Wüstenplaneten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kevin J. Anderson und Brian Herbert haben aus dem Nachlass von Frank Herbert mehrere Geschichten zu dem Buch Träume vom Wüstenplaneten ISBN 978-3-453-52331-9 zusammengetragen. Es enthält unter anderem Kurzgeschichten rund um Dune, Anekdoten und auch eine sehr kurze frühe Fassung vom Band 1 des Wüstenplaneten. Das Buch ist im Oktober 2009 auch auf Deutsch erschienen.

  • The Road to Dune, 2005 (dt. Träume vom Wüstenplaneten, 2009)

Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Inhaltsübersicht der Legenden/frühen Chroniken
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Erster Zyklus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die ersten drei Romane (erster Zyklus) der Originalreihe sind als einheitliches Gesamtwerk konzipiert. Zeitlich angesiedelt ist die Handlung der Romane in einer unbestimmten fernen Zukunft. Bezugszeitpunkt ist die offizielle Gründung der Raumfahrergilde, die Handlung beginnt im Jahr 10190 n. G. (= nach Gildengründung).

Die Menschheit lebt in einem feudalistischen Imperium unter einem Padishah-Imperator und planetarischen Fürsten auf einer Vielzahl von Planetensystemen. Die Navigatoren der Raumfahrergilde stellen die einzige schnelle Verbindung zwischen den Welten des Imperiums sicher. Die Techniker vom Planeten Ix (sprich: i-x) und der ausschließlich aus Frauen bestehende Orden der Bene Gesserit repräsentieren weitere wichtige Machtgruppen. Denkende Maschinen (Computer und Cyborgs) wurden vor langer Zeit in einem Kreuzzug vernichtet (Butlers Djihad) und dürfen seitdem weder gebaut noch benutzt werden. An ihre Stelle treten Menschen, die zu mathematischen Höchstleistungen konditioniert worden sind, sogenannte Mentaten.

Die Dune-Saga entfaltet sich im Konflikt zwischen den Fürstenhäusern der Atreides (gesprochen: A-tre-i-des, nach dem legendären griechischen Ahnherrn Atreus) und den Harkonnen um die Herrschaft über den Wüstenplaneten Arrakis, von den einheimischen Fremen Dune genannt. Nur auf Arrakis lässt sich die Droge Melange (zu deutsch ‚Mischung‘), auch als Spice (deutsch ‚Gewürz‘) bekannt, sammeln. Für das gesamte Imperium hat die Melange fundamentale Bedeutung. Melange ermöglicht den Gildenavigatoren, mit hellseherischen Fähigkeiten überlichtschnelle Raumschiffe sicher durch den Hyperraum zu steuern. Ohne Melange käme die interstellare Raumfahrt zum Erliegen, und das Imperium würde in unabhängige Sternensysteme zerfallen. Daneben hat Melange bewusstseinsverändernde und den Alterungsprozess verlangsamende Eigenschaften. Wie jede Droge macht Melange süchtig, ein Entzug kann bis zum Tode führen. Gute Gründe also, weshalb die Herrschaft über den Wüstenplaneten von entscheidender Bedeutung ist. Der Romanzyklus beginnt mit dem kaiserlich verfügten Lehnswechsel des Wüstenplaneten. Die Herrschaft geht von den Händen des Hauses Harkonnen in die des Hauses Atreides über.

Gottkaiser[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der vierte Roman der Serie spielt 3500 Jahre nach der Regierungsübernahme von Leto II., dem Sohn von Paul Atreides (Muad'Dib). Der Leser erfährt, dass Leto eine Symbiose mit dem Sandwurm eingegangen ist, da nach seiner Vision die Menschheit sonst untergegangen wäre.

Die Bedeutung von Religion ist ein wichtiges Motiv dieses Romans. Leto erscheint gottgleich, allwissend, und kennt Vergangenheit wie Zukunft. Obwohl sein Körper grotesk ins Wurmähnliche verändert und nur sein Gesicht das eines Menschen geblieben ist, wird er von einer fanatischen Kirche verehrt. Ohne dass es den Beteiligten klar wird, plant Leto seinen eigenen Tod, um die von ihm in Fesseln gelegte Menschheit wieder zu befreien. Das Motiv des sich für die Menschheit opfernden Gottes ist aus verschiedenen Religionen vertraut. Die ironische Frage: „Wir glauben an Gott − woran glaubt Gott?“ lässt Herbert sich allerdings auch nicht nehmen.

Der Roman endet mit dem Tod Letos und dem Beginn der Diaspora, dem Aufbruch der Menschen in die unbesiedelten Weiten des Universums. Letos Rettungsplan ist gelungen. Inzwischen ist die Menschheit auf zu viele Planeten verteilt, um ausgerottet zu werden oder sich selbst auszurotten. Die Garantie dafür, dass die Menschheit nie mehr die Diktatur eines visionären Gottkaisers erleiden muss, stellen die genetisch mutierten Nachkommen von Siona Atreides und Duncan Idaho dar. Sie sind durch keinerlei Zukunftssicht mehr aufzuspüren.

Zweiter Zyklus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der fünfte und sechste Roman der Originalreihe bilden wieder eine inhaltliche Einheit. Den geplanten Abschlussband konnte Frank Herbert nicht mehr vollenden.

Die Romane sind weitere 6.500 Jahre in die Zukunft verlegt. Die Menschheit hat technische, biologische und psychologische Fortschritte gemacht. Die zentralen Themen der vorigen Romane, das Überleben der Menschheit und die Frage nach der Natur des Menschen, sind nach wie vor akut.

Das bekannte Universum wird nicht mehr von einem Imperator regiert, unabhängige Gruppen (Bene Gesserit, Bene Tleilax, Ix) ringen um die Vormachtstellung. Die Rückkehr der Geehrten Matres und anderer Gruppen aus der Diaspora stört das fragile Gleichgewicht. Beide Romane verfolgen die Anstrengungen der Bene Gesserit, in deren Reihen viele Nachkommen der Atreides agieren, den Untergang des alten Imperiums abzuwenden und die Rückkehrer zu integrieren.

Themen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Laut Parkerson ist Macht eines der Themen des Buches „Dune“. Für ihn war Herbert überzeugt davon, dass Krieg die logische Folge von politischen und ökonomischen Machtkämpfen sei. Diese Entwicklung unterstütze das Auftreten von Führern oder Superhelden. Verbindende Grundlage für die Ausübung von militärischer, politischer und ökonomischer Macht sei, wie in Dune dargestellt, die Semantik. Dies sei besonders sichtbar bei den Bene Gesserit. Anhand des Zusammentreffens von Paul Atreides mit deren „Mutter Oberin“ zeige Herbert auf, wie viel durch Gesten ausgedrückt werden könne und welche Macht die Sprache habe.[4]

Stil[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Über weite Strecken sind die Romane von mystischen und philosophischen Reflexionen in Form von Dialogen oder inneren Monologen der Hauptfiguren geprägt. Man kann die Reihe durchaus als in eine gut durchdachte Sci-Fi-Story verpackte philosophische Studie lesen. Im ersten Zyklus werden auffallend oft Begriffe aus dem arabischen Sprachraum gebraucht. Die beschriebenen religiösen Denkfiguren lassen sich eher dem Islam als dem Christentum zuordnen.[5]

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dune gilt seit seinem Erscheinen als einer der besten SF-Romane aller Zeiten und genießt Kultstatus. Das hat mehrere Gründe. Herbert durchbrach das damals gängige Schema des Genres, das auf aktionsreiche Abenteuer, gespickt mit mehr oder weniger fantasievollen Schilderungen naturwissenschaftlich begründeter Phänomene, fußte. Stattdessen beschrieb er bis in kleinste Details des täglichen Lebens ein ganzes zivilisatorisches Universum und extrapolierte globale Ereignisse und Entwicklungen seiner Zeit in eine ferne Zukunft. Vor dem Hintergrund des Widerspruchs zwischen Ökonomie und Ökologie als Leitmotiv entwarf er das Modell einer posttechnologischen Feudalgesellschaft mit stark mystifizierenden Elementen.

Die gesellschaftlich relevanten Themen seiner Zeit spiegeln sich direkt oder metaphorisch im Roman wider: Der wachsende Einsatz der EDV (Butlers Djihad), die Abhängigkeit vom Erdöl und Erfahrungen mit bewusstseinsverändernden Drogen (beides in Gestalt des „Gewürzes“), die feministische Bewegung (Bene Gesserit), Fragen der Ökologie (Leben unter Wüstenbedingungen, Option der Begrünung von Arrakis), die Bedrohung durch Atomwaffen u. a. Die schnelle wissenschaftlich-technische Entwicklung, besonders der elektronischen Rechentechnik, rief irrationale Ängste vor der Machtübernahme durch Maschinen und Computer hervor. Damit einher gingen die umfassende Verschiebung und das Wegbrechen traditioneller Werte und religiöser Grundlagen. Vor dem Hintergrund der permanenten Drohung einer globalen Vernichtung durch die Atomwaffen des Kalten Krieges suchte die Jugendkultur Alternativen in östlichen Philosophien und Heilslehren, begleitet vom Konsum psychogener Drogen. Man begann, die ökologischen Auswirkungen der raschen und extensiven Industrialisierung zu hinterfragen. Feminismus, Gleichberechtigung und die neu zu definierende Rolle der Frau wurden zu heftig diskutierten Themen. Nicht zuletzt finden die der Quantentheorie innewohnenden tiefgreifend philosophischen Grundsatzfragen ihren Widerhall.

Verfilmungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schon in den frühen 1970er Jahren verhandelte der Produzent Arthur P. Jacobs mit Frank Herbert über die Verfilmungsrechte. Beflügelt von seinem Erfolg mit dem ersten „Planet der Affen“-Film suchte er nach weiteren lohnenden Science-Fiction-Motiven. Als Regisseure waren David Lean und Franklin J. Schaffner im Gespräch. Am Drehbuch arbeiteten unter anderem Robert Bolt. Mit dem Tod von Jacobs im Jahre 1973 wurde das Projekt gestoppt und die Option auf die Verfilmungsrechte verfiel.[6]

Die Nicht-Verfilmung Jodorowskys[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der französische Autor, Verleger und Produzent Michel Seydoux erwarb daraufhin die Verfilmungsrechte und erarbeitete mit dem Regisseur und Autor Alejandro Jodorowsky ein detailliertes Storyboard/Drehbuch, welches er vielen Produktionsfirmen in Hollywood anbot. Doch diese scheuten die Investition in die sehr experimentelle Adaption, trotz der illustren Darsteller-Riege, die schon vorab von Seydoux und Jodorowsky für das psychedelische Film-Projekt begeistert worden waren: David Carradine als Herzog Leto, Charlotte Rampling als Lady Jessica, Orson Welles als Baron Harkonnen und Gloria Swanson als Gaius Helen Mohiam. Salvador Dalí und Mick Jagger sollten prominente Rollen spielen, Pink Floyd die Musik beitragen.[7] Für Jodorowsky, der seit Mitte der 1970er-Jahre vergeblich an einer Verfilmung arbeitete, schuf der Schweizer Künstler H. R. Giger im Februar 1976 einige Gestaltungsstudien, die dann aber nicht übernommen wurden. Veröffentlicht wurden diese in Gigers Buch „Necronomicon“. Jodorowsky plante sogar, Salvador Dalí für eine 100.000-Dollar-Stundengage in seinem Dune-Projekt auftreten zu lassen. Giger beschäftigte sich in den wenigen fertiggestellten Zeichnungen mit dem Palast der „Harkonnen“. Einige der von Giger für den Film entworfenen Möbel wurden von dessen Werkstatt hergestellt und schließlich für die Ausstattung seiner „Giger-Bars“ genutzt.[8] Sie sind auch über seine Webseite erhältlich.[9] Für Jodorowsky schuf 1975 auch der britische Künstler Chris Foss einige Gestaltungsentwürfe,[10] die im Buch 21st Century Foss mit einem Vorwort von Jodorowsky veröffentlicht wurden.[11] Foss zeichnete überwiegend Raumschiffentwürfe für das Projekt. Die Bemühungen Jodorowskys um die Verfilmung bilden die Grundlage des amerikanisch-französischen Dokumentarfilms „Jodorowsky's Dune“ von 2013.[12]

Erstverfilmung durch David Lynch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Unbelegt: Gründe für Schnitte, Nicht-Gutheißung Lynchs, alles über Jacobs, alles über Seydoux, alles über Jodorowsky. 23:47, 13. Okt. 2009 (CEST)

1984 erschien schließlich der Der Wüstenplanet. David Lynchs Erstverfilmung wurde aus kommerziellen Erwägungen der Produzenten drastisch gekürzt. Der Film spielte nur 31 Millionen US-Dollar ein, bei einem Budget von 40 Millionen Dollar.[7] Von der 180-minütigen Fernsehversion, in die das meiste des ursprünglichen Materials wieder integriert wurde, hat sich Lynch distanziert.

Die SciFi Channel-Miniserien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

John Harrison adaptierte den Stoff des ersten Buches im Jahr 2000 als „Dune – Der Wüstenplanet“ für den amerikanischen SciFi Channel. Die Miniserie wurde mit zwei Emmy Awards (für Kinematografie[13] und Visuelle Effekte[14]) ausgezeichnet und für einen dritten (Tonschnitt[15]) nominiert. Die Kritik des Lexikon des internationalen Films fällt hingegen schlecht aus: „Dialoglastige, theatralisch inszenierte Fernseh-Miniserie, die an ihrer unterbudgetierten Ausstattung und schlechten Spezialeffekten krankt.“[16]

Drei Jahre später erschien die Fortsetzung Children of Dune von Greg Yaitanes als Umsetzung von Der Herr des Wüstenplaneten und Die Kinder des Wüstenplaneten.

Neuere Filmprojekte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im März 2008 hatte das Filmstudio Paramount Pictures eine weitere Adaption des Stoffes angekündigt.[17] Das Projekt wurde aber im März 2011 eingestellt, ohne dass es über die frühe Planungsphase hinausgekommen war.[18] Die Rechte wurden 2016 von Legendary Pictures übernommen, welche 2017 bekanntgaben, dass Denis Villeneuve Regie führen wird.[19]

Verarbeitungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hörbücher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Es gibt das Buch in einer Kurzfassung als Hörbuch. 2008 ist eine ungekürzte Hörbuchfassung bei Lübbe Audio erschienen. Mit dabei: Jürgen Prochnow, Marianne Rosenberg, Simon Jäger.

Ab dem Jahre 2007 wurden die ersten 6 Bände der Dune Reihe als ungekürzte Hörbücher beim Amazon Hörverlag Audible in deutscher und englischer Sprache herausgebracht. Im Englischen wurde nicht nur der komplette Original-Zyklus von Frank Herbert verarbeitet, sondern auch die später erschienenen Werke.

Parodie: Der wüste Planet[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das englische Originalbuch, National Lampoon’s Doon, wurde 1984 veröffentlicht. Franz und Herbert – Der wüste Planet – Die Parodie von Ellis Weiner erschien 1985 in Deutschland.

Musik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mehrere Bands benannten sich nach Begriffen aus den Dune-Zyklen. Die US-amerikanische Metalcore-Band Shai Hulud ist nach den gleichnamigen Sandwürmern des Wüstenplaneten benannt. Der deutsche Produzent Oliver Froning gründete zusammen mit den Produzenten Jens Oettrich und Bernd Burhoff das Dance-Projekt Dune. Auf dem 1995 veröffentlichten Album Dune befindet sich der Titel „The Spice“, welcher sich mit der auf Arrakis vorkommenden Droge Spice beschäftigt. Das Album Expedition nimmt sowohl vom Artwork als auch in Einleitung und Samples Bezug auf den Wüstenplaneten.

Die britische Heavy-Metal-Band Iron Maiden verarbeitete den Dune-Stoff in dem Song To Tame A Land, erschienen 1983 auf dem Album Piece of Mind. Der Song sollte ursprünglich auch „Dune“ heißen. Als die Band um Erlaubnis suchte und darum bat, ein gesprochenes Zitat als Intro verwenden zu dürfen, ließ Frank Herbert ihr durch seine Vertreter mitteilen: „Frank Herbert mag keine Rockbands, schon gar keine "Heavy-Rock"-Bands, und erst recht keine Band wie Iron Maiden.“[20] Dieser Erklärung wurde noch durch eine Strafandrohung Nachdruck verliehen, woraufhin Iron Maiden den Song umbenannten. Eine Coverversion findet sich als Bonus-Track auf dem 2009 veröffentlichten Album Black Clouds & Silver Linings der Band Dream Theater.

Andere Bands und Musiker schöpften Inspiration aus dem Werk:

  • Die deutsche Death-Metal-Band Golem veröffentlichte 1999 ihr Konzeptalbum The 2nd Moon, welches sich textlich mit der Dune-Thematik beschäftigte und verarbeitete beim Song „God Emperor“ das musikalische Thema der Toto-Titelmelodie.
  • Auch die deutsche Heavy-Metal-Band Blind Guardian veröffentlichte 1990 auf ihrem Album Tales from the Twilight World einen Track, der die Dune-Thematik verwendet, „Traveller in Time“.
  • Der deutsche Hip-Hop-Künstler Thomas D. verarbeitete das Dune-Thema im mit seiner Band Die Fantastischen Vier aufgenommenen Stück „Der Krieger“. In diesem Lied sind einige Teile des Tonmaterials des Filmes Dune – Der Wüstenplanet gesampelt und auch die Thematik des „Erwachenden“ eingeflochten. Außerdem findet sich im Song „Millionen Legionen“ die Wendung „Surfer des Sandwurms“.
  • Das israelische Goa-Projekt Astral Projection hat einige Samples des Tonmaterials aus dem Film Dune – Der Wüstenplanet in seinem Stück „Dancing Galaxy“ verarbeitet. Von dem Song gibt es auch eine Ambient-Version mit dem Titel „Ambient Galaxy“ auf dem Album Dancing Galaxy.
  • Der niederländische Musiker Arjen Lucassen griff das Thema mit seinem Projekt Star One in dem Stück „Sandrider“ auf.
  • Die österreichische Prog-Power-Metal-Band Serenity ließ sich von Dune zu dem Song „Canopus“ inspirieren.
  • Unter dem Projektnamen Dune veröffentlichten Laurent Garnier und Pascal Dardoufas (F.E.O.S) 1994 auf dem Label F Communications das Album The Alliance EP mit vier langen Trancestücken, deren Titel (Will I Dream?) eindeutig vom Buch inspiriert sind.
  • Der britische Musiker Norman Cook (alias Fatboy Slim) verwendet in seinem Lied Weapon of Choice ein Dune-Zitat („If You Walk Without Rhythm, You Won't Attract the Worm“).
  • Am 16. Februar 2007 veröffentlicht die Industrial-Black-Metal-Band Red Harvest das Album A Greater Darkness. Der achte Titel, „Warthemes“, verarbeitet den „Main Title“ aus der Verfilmung von 1984.
  • Die niederländische Drum-and-Bass-Crew Black Sun Empire veröffentlichte im März 2004 auf dem Album Driving Insane einen Titel mit dem Namen „Arrakis“.
  • Die kanadische Musikerin Grimes veröffentlichte 2010 ihr Debütalbum mit dem Titel Geidi Primes, dessen Titel sich alle auf die Dune-Romane beziehen.

Comic[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1984 erschien beim amerikanischen Marvel-Verlag der Sonderband Marvel Super Special 36 in dem David Lynchs Film als Comic adaptiert wurde. Im darauffolgenden Jahr erschien der Comic nochmal als 3-teilige Mini-Serie. Geschrieben wurde er von Ralph Macchio, die Zeichnungen entstammen der Feder von Bill Sienkiewicz.

Spiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Handlungen von Dune wurde mehrfach für Spiele adaptiert. Den Anfang machten zwei strategische Brettspiele, beide unter dem Namen Dune. Die Avalon Hill-Ausgabe von 1979 richtet sich nach dem Buch, das Spiel von Parker (1984) basiert hingegen auf dem Film von David Lynch.[21]

Dune[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1992 erschienen zwei Computerspiele. Cryo Interactive Entertainment brachte mit Dune ein Adventure heraus.

Dune II[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ebenfalls 1992 erschien Dune II – Kampf um Arrakis von Westwood Studios. Eines der ersten bekannten Echtzeit-Strategiespiele.

Westwoods Publisher Virgin Interactive machte sie auf DUne aufmerksam. Zudem war Brett Sperry, einer der beiden Gründer, ein Fan der Reihe.[22]

Das Spiel wurde 1998 als Dune 2000 neu aufgelegt (seit 2012 auch als Browsergame erhältlich).

In den 1990ern / 2000ern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1997 erschien ein englisches Sammelkartenspiel, ebenfalls unter dem Namen Dune, von Last Unicorn Games.[23] Und mit Dune: Chronicles of the Imperium (2000) erschien ein englischsprachiges Rollenspiel von Last Unicorn Games/Wizards of the Coast.

Im Jahr 2001 wurden Emperor: Schlacht um Dune von Westwood Studios und Frank Herbert’s Dune von Cryo Interactive Entertainment veröffentlicht. Letzteres ein 3D-Actionspiel basierend auf der dreiteiligen TV-Miniserie. Dune Generations, eine Verbindung aus Massive Multiplayer Online Roleplaying Game und Echtzeit-Strategiespiel wurde nicht fertiggestellt, da die Firma Cryo Interactive Entertainment geschlossen wurde. Seit Oktober 2005 gibt es mehrere Browserspiele, welche sich teilweise sehr genau an den Büchern von Frank Herbert und dem Westwood-Klassiker „Dune II“ orientieren

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Direkte Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Romane sind nach Datum ihrer englischen Erstveröffentlichung aufgeführt. Die Aufzählung der deutschen Übersetzungen ist nicht vollständig. Vorläufer der Romane sind die beiden Geschichten Dune World, erschienen im Astounding in den Ausgaben Dezember 1963 bis Februar 1964, und The Prophet of Dune in den Ausgaben Januar bis May 1965.

Von Frank Herbert stammen die folgenden Romane:

  • Dune, 1965
    • Der Wüstenplanet. Heyne, München 1967. Heyne-Bücher Nr. 3108/3109. Übersetzt von Wulf H. Bergner
    • Der Wüstenplanet. Heyne, München 2001, ISBN 3-453-18683-4.
    • Der Wüstenplanet. Heyne, München 2016, ISBN 978-3-453-31717-8. Neuübersetzung von Jakob Schmidt, mit Farbillustrationen von John Schoenherr
  • Dune Messiah, 1969
    • Der Herr des Wüstenplaneten. 1971
    • Der Herr des Wüstenplaneten. Heyne, München 2001, ISBN 3-453-18684-2.
  • Children of Dune, 1976
    • Die Kinder des Wüstenplaneten. 1978
    • Die Kinder des Wüstenplaneten. Heyne, München 2001, ISBN 3-453-18685-0.
  • God Emperor of Dune, 1982
    • Der Gottkaiser des Wüstenplaneten. 1982
    • Der Gottkaiser des Wüstenplaneten. Heyne 2001, ISBN 3-453-18686-9.
  • Heretics of Dune, 1984
    • Die Ketzer des Wüstenplaneten. 1985
    • Die Ketzer des Wüstenplaneten. Heyne, 2001, ISBN 3-453-18687-7.
  • Chapterhouse Dune, 1985
    • Die Ordensburg des Wüstenplaneten. 1985
    • Die Ordensburg des Wüstenplaneten. Heyne, 2001, ISBN 3-453-18688-5.

Brian Herbert und Kevin J. Anderson haben diese Bücher veröffentlicht:

Prelude to Dune / Der Wüstenplanet – Die Frühen Chroniken:

  • Prelude to Dune: House Atreides, 1999
  • Prelude to Dune: House Harkonnen, 2000
  • Prelude to Dune: House Corrino, 2001

Legends of Dune / Der Wüstenplanet – Die Legenden:

  • Legends of Dune: The Butlerian Jihad, 2002
    • Der Wüstenplanet – Die Legenden 1: Butlers Djihad, 2003
  • Legends of Dune: The Machine Crusade, 2003
    • Der Wüstenplanet – Die Legenden 2: Der Kreuzzug, 2004
  • Legends of Dune: The Battle of Corrin, 2004
    • Der Wüstenplanet – Die Legenden 3: Die Schlacht von Corrin, 2005
  • Hunters of Dune, 2006
    • Jäger des Wüstenplaneten, 2007
  • Sandworms of Dune, 2007
    • Die Erlöser des Wüstenplaneten, 2008
  • Paul of Dune, 2008
    • Der Wüstenplanet: Paul Atreides, 2010
  • Winds of Dune, 2009
    • Stürme des Wüstenplaneten, 2010
  • Sisterhood of Dune, 2012
    • Der Thron des Wüstenplaneten, 2014
  • Mentats of Dune, 2014
    • Die Mentaten des Wüstenplaneten, 2016
  • Navigators of Dune, 2016
    • Die Navigatoren des Wüstenplaneten, 2017

Zusätzlich gibt es eine zweibändige Enzyklopädie Der Wüstenplanet (Autorisierter Führer) Die Dune-Enzyklopädie von Frank Herbert und Willis E. McNelly. Die letzte Auflage ist vom Oktober 1999, und die Bücher sind lange vergriffen. Frank Herbert schreibt im Vorwort, dass er sich selber für seine Folgebände nicht an diese Enzyklopädie gehalten hat, welche ursprünglich auf Englisch passend zu Band 2 erschienen ist. Somit gibt es teilweise erhebliche inhaltliche Differenzen. Andererseits wurden die Inhalte der Enzyklopädie auch später von Brian Herbert und Kevin J. Anderson für die weiteren Bücher verwendet.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Dune Universum – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Frank Herbert, author of sci-fi best sellers, dies. In: Pittsburgh Post-Gazette, 13. Februar 1986. Abgerufen im 1. Januar 2019. 
  2. Hari Kunzru: Dune, 50 years on: how a science fiction novel changed the world. In: The Guardian. 3. Juli 2015, abgerufen am 14. Januar 2019.
  3. Brainstorming the Sisterhood of Dune (Memento vom 18. Mai 2011 im Internet Archive)
  4. Ronny Parkerson: Semantics, general semantic, and ecology in Frank Herbert's Dune. In: ETC: A Review of General Semantics. Band 67, Nr. 4, 2010, S. 403–411, JSTOR:42579070.
  5. siehe http://baheyeldin.com/literature/arabic-and-islamic-themes-in-frank-herberts-dune.html. Dazu Herbert selbst: „If you want to give the reader the solid impression that he is not here and now, but that something of here and now has been carried to that faraway place and time, what better way to say to our culture that this is so than to give him the language of that place. … That oral tool--it has its own inertial forces; it's mind-shaping as well as used by mind.“ (http://tim.oreilly.com/herbert/ch03.html)
  6. Brian Herbert: Dreamer of Dune: The Biography of Frank Herbert. Macmillan 2003. S. 244, 248, 257, 272
  7. a b Ben Guarino: Another shot at 'Dune': The sci-fi novel Hollywood has yet to tame gets a director. In: chicagotribune.com. 2. Februar 2017, abgerufen am 14. Januar 2019.
  8. Simone Meier: Wie H.R. Giger zum Film kam? Es hat mit Drogen, «Dune» und Salvador Dalí zu tun. In: watson.ch. 11. August 2016, abgerufen am 14. Januar 2019.
  9. http://www.hrgiger.com/gegauf/loft.htm
  10. https://www.chrisfossart.com/category/portfolio/dune/
  11. http://www.duneinfo.com/unseen/chris-foss
  12. Jodorowsky's Dune in der Internet Movie Database (englisch)
  13. Outstanding Cinematography for a Limited Series or Movie
  14. Outstanding Special Visual Effects for a Miniseries, Movie or a Special
  15. http://www.emmys.com/awards/nominees-winners/2001/outstanding-sound-editing-for-a-miniseries-movie-or-a-special Outstanding Sound Editing for a Limited Series, Movie, or Special
  16. Dune. In: Lexikon des internationalen Films. Zweitausendeins, abgerufen am 14. Januar 2019.
  17. Robert Lissack: fictionBOX.de | SciFi, Fantasy & Mystery - "Dune": Paramount adaptiert erneut. In: fictionbox.de. 18. März 2008, abgerufen am 14. Januar 2019.
  18. Simon Reynolds: 'Dune' remake dropped by Paramount. In: digitalspy.co.uk. 23. März 2011, abgerufen am 14. Januar 2019.
  19. Nico Heister: „Dune“-Reboot: Denis Villeneuve als Regisseur bestätigt. In: rollingstone.de. 3. Februar 2017, abgerufen am 14. Januar 2019.
  20. Mick Wall: Iron Maiden: Run to the Hills: the Official Biography. Sanctuary Publishing, 1998. ISBN 978-1-860-74666-6. S. 261
  21. https://www.boardgamegeek.com/boardgame/680/dune
  22. Will Porter: Command & Conquer – Origins (englisch) Future, plc. 9. Februar 2019. Archiviert vom Original am 28. Dezember 2010. Abgerufen am 2. April 2008.
  23. https://www.boardgamegeek.com/boardgame/3851/dune-ccg