Gauliga Nordmark 1940/41

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Bereichsliga Nordmark 1940/41
Logo der Gauligen
Meister Hamburger SV (4)
Absteiger Fortuna Glückstadt,
KSG Sperber/St. Georg Hamburg,
Borussia Harburg,
SC Concordia Hamburg
Mannschaften 12
Spiele 132  (davon 132 gespielt)
Tore 710  (ø 5,38 pro Spiel)
Gauliga Nordmark 1939/40
Bezirksklassen ↓
Spielorte der Gauliga Nordmark 1940/41
(Große Karte: Hamburg, Kleine Karte: Schleswig-Holstein)

Die Bereichsliga Nordmark 1940/41 war die achte Spielzeit der 1939 umbenannten Gauliga Nordmark im Fußball. Die Meisterschaft sicherte sich der Hamburger SV mit zunächst acht Punkten Vorsprung vor dem Eimsbütteler TV. Der Hamburger SV qualifizierte sich für die Endrunde um die deutsche Meisterschaft und erreichte dort das Gruppenfinale. Die Abstiegsränge belegten Fortuna Glückstadt, die KSG Sperber/St. Georg, Borussia Harburg und Concordia Hamburg. Aus den Bezirksligen stiegen Kilia Kiel und WSV Schwerin auf.

Das Auswärtsspiel des Meisters gegen die Barmbecker SG, für den Abstieg nicht mehr relevant, fand bis zum Saisonende nicht statt. Erst am 22. März 1942 (sic) wurde es nachgeholt und 6:2 gewonnen; es gelangte dann noch in die Abschlusstabelle des Vorjahres, obwohl inzwischen zahlreiche andere Spieler antraten als 1940/41.[1]

Abschlusstabelle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pl. Verein Sp. S U N Tore Quote Punkte
 1. Hamburger SV  22  22  0  0 104:250 4,16 44:00
 2. Eimsbütteler TV (M)  22  16  2  4 086:350 2,46 34:10
 3. SV Polizei Lübeck  22  13  2  7 067:410 1,63 28:16
 4. SC Victoria Hamburg  22  12  4  6 068:540 1,26 28:16
 5. Holstein Kiel  22  11  2  9 071:510 1,39 24:20
 6. Altonaer FC von 1893  22  9  3  10 056:530 1,06 21:23
 7. Barmbecker SG  22  8  4  10 053:730 0,73 20:24
 8. Wilhelmsburg 09 (N)  22  6  7  9 041:470 0,87 19:25
 9. Fortuna Glückstadt (N)  22  7  2  13 063:800 0,79 16:28
10. KSG Sperber/St. Georg Hamburg  22  6  2  14 042:730 0,58 14:30
11. Borussia Harburg  22  6  0  16 035:820 0,43 12:32
12. SC Concordia Hamburg  22  0  4  18 024:960 0,25 04:40
Legende
Gaumeister
Absteiger in die Bezirksliga
(M) Titelverteidiger
(N) Aufsteiger aus der Bezirksliga

Aufstiegsrunde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gruppe 1[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Verein Spiele Tore Quote Punkte
1. WSV Schwerin 4 10:70 1,43 6:2
2. FC St. Pauli 4 13:12 1,08 3:5
3. VfB Kiel 4 07:11 0,64 3:5
Legende
Aufsteiger in die Bereichsliga

Gruppe 2[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Verein Spiele Tore Quote Punkte
1. FVgg Kilia Kiel 4 15:50 3,00 5:3
2. Polizei SV Hamburg 4 12:7 1,71 5:3
3. SK Komet Hamburg 4 05:20 0,25 2:6
Legende
Aufsteiger in die Bereichsliga

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelverweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Jens Reimer Prüß (Hrsg.), Hartmut Irle: Tore, Punkte, Spieler. Die komplette HSV-Statistik. Verlag Die Werkstatt, Göttingen 2008, ISBN 978-3-89533-586-0, S. 70 und 74.