Gehilfersberg

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Gehilfersberg
Gehilfersberg hinter Rasdorf

Gehilfersberg hinter Rasdorf

Höhe 456 m ü. NN
Lage Landkreis Fulda, Hessen, Deutschland
Gebirge Rhön (Hessisches Kegelspiel)
Koordinaten 50° 43′ 31″ N, 9° 53′ 6″ OKoordinaten: 50° 43′ 31″ N, 9° 53′ 6″ O
Gehilfersberg (Hessen)
Gehilfersberg
Typ erloschener Vulkan
Gestein Basalt
Erschließung Forst-, Wald- und Wanderwege

Der 456 m hohe Gehilfersberg ist ein nordwestlich von Rasdorf gelegener kreisrunder Basaltkegel und gehört zum Hessischen Kegelspiel. Um 1580 befand sich auf dessen Spitze ein Kreuz, das im Volksmund "St. Gehülff" genannt wurde. 1656 wird der Berg urkundlich als „Hülffenberg“ bezeichnet. Ab dem 18. Jahrhundert ist der Gehilfersberg einer der bedeutendsten Wallfahrtsorte Osthessens.

Auf dem Basaltkegel wurde um 1630 die Wallfahrtskapelle „St. Maria und Vierzehn Nothelfer“ erbaut. Der Baustil rechnet noch zur (Spät-)Gotik, aber kann auch als Vorläufer der frühen Neogotik gelten. Die Kapelle weist zweigeteilte Maßwerkfenster, die gotischen Ursprungs sind auf. In der Ausstattung des Innenraums dominiert der holzgeschnitzte Barockaltar. Um die Kapelle führt ein Kreuzweg mit 14 Stationshäuschen. 1996 wurde die Kapelle Opfer eines Brandanschlags, wurde aber bereits im folgenden Jahr detailgetreu wieder errichtet.

Der bewaldete Berg wird im südöstlichen Teil als Friedhofswald genutzt.[1]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Website des Anbieters abgerufen am 3. November 2013