Georg Matt

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Georg Matt (* 12. März 1861 in Rankweil; † 20. Juli 1938 in Bregenz) war ein österreichischer Bildhauer.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Riedmiller-Denkmal in Bludenz

Georg Matt erhielt seine Ausbildung von seinem Vater, dem Bildhauer Johann Matt, und arbeitete bis 1879 in dessen Werkstatt. Anschließend arbeitete er selbstständig in Rankweil, von 1884 bis 1892 studierte er an der k. k. Akademie der Bildenden Künste in Wien bei Edmund von Hellmer und Caspar von Zumbusch und erhielt 1888 die Goldene Füger-Medaille für die Lösung der Aufgabe Jesus erweckt die Tochter des Jairus zum Leben.[1] Von 1892 bis 1894 war er als freischaffender Bildhauer in Wien tätig, anschließend in der Bildhauerwerkstätte von Fritz Schaper in Berlin. 1895 ließ er sich in Bregenz nieder, wo er bis zu seinem Tod lebte und arbeitete. Insbesondere in den zwei Jahrzehnten vor dem Ersten Weltkrieg war er ein gefragter Bildhauer, der Figuren für Denkmäler, Kriegerdenkmäler und Grabmäler, aber auch skulpturale Elemente für Gebäude schuf.[2]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Georg Matt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Mitteilungen an das „Volksblatt“. In: Vorarlberger Volksblatt, 25. Juli 1888, S. 4 (Online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/vvb
  2. Meinrad Pichler: Das Land Vorarlberg 1861 bis 2015: Geschichte Vorarlbergs, Band 3. Universitätsverlag Wagner, Innsbruck 2015, ISBN 978-3-7030-0913-6, S. 84 (Digitalisat in der Google-Buchsuche).
  3. Heinrich Hammer: Die Paläste und Bürgerbauten Innsbrucks. Kunstgeschichtlicher Führer durch die Bauwerke und Denkmäler. Hölzel, Wien 1923, S. 204 (tugraz.at [PDF; 1,4 MB]).
  4. Grabdenkmal. In: Feldkircher Zeitung, 4. November 1896, S. 2 (Online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/fkz
  5. Lokales. In: Feldkircher Zeitung, 7. Juli 1897, S. 3 (Online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/fkz