Gerhard Finke

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Voerder Vogel am Wasserschloss Haus Voerde
Voerder Vogel an der Bahnhofstraße

Gerhard Finke (* 31. März 1917 in Beeskow) ist ein deutscher Maler, Grafiker und Bildhauer.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Finke wuchs in Berlin auf. Von 1945 bis 1948 studierte er an der Kunstakademie Düsseldorf, unter anderem beim Maler und Bildhauer Ewald Mataré. Einer seiner Kommilitonen war Joseph Beuys. An den Kölner Werkschulen erlernte er keramische und feinplastische Techniken. Ab 1952 lehrte er an einem Düsseldorfer Gymnasium, in den 1960er Jahren an der Deutschen Schule Lissabon und dann bis 1979 in Voerde (Niederrhein). Später lebte er in Flüren, dann in Berlin. Im Jahr 2003 schenkte Finke dem Städtischen Museum Wesel sein künstlerisches Werk: Zeichnungen, Holz- und Linolschnitte, Bilder in Öl und Acryl sowie Collagen und Skulpturen.

Er hat mehr als 8000 Bilder gemalt und Skulpturen aus Ton angefertigt. Seine bekannteste Tonfigur war der Vogel von Voerde, der auch in verschiedenen Versionen in Bronze gegossen in der Innenstadt von Voerde steht.

Finke fertigte in den 1960er Jahren schwarz-weiß Drucke im Stil von Otto Pankok. Erst seit etwa dem Jahr 2000 fertigte Finke auch Bilder in Farbe an.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Jürgen Becks (Hrsg.): Gerhard Finke. 1917–2007. Das künstlerische Werk. Stadt Wesel, Wesel 2007, ISBN 978-3-924380-81-6

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]