Gerry Hayes

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Gerry Hayes (* 1934 in Frankfurt am Main) ist ein deutsch-amerikanischer Musiker (Vibraphon, Schlagzeug, Piano, Gesang) des Swing, Mainstream und Modern Jazz.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hayes lebte nach einer klassischen Ausbildung an Klavier und Schlagzeug als Jugendlicher in New York City, wo er mit der Jazzszene in Berührung kam. Zurück in Europa arbeitete er als Schlagzeuger in Bigbands, die die US-Soldaten-Clubs bespielten und ging dann nach Paris, wo er 1960 seine eigene Band gründete. Er war in Europa, Nordafrika und dem Libanon mit eigenen Gruppen auf Tournee und spielte mit Inge Brandenburg, Nancy Wilson und Diana Ross. Er war an Musiksendungen in Funk und Fernsehen beteiligt und wirkte 1968 als Schauspieler im 1969 erschienenen Kinofilm Das Go-Go-Girl vom Blow-Up mit. Im Jahr 1970 erschien bei Disques Vogue die Single Soulgirl (Philly Dog) / Soulcity.[1]

Seit 1980 war Hayes in München auch als Gastronom tätig und führte Jazzlokale wie das „Gerry im Lehel“ und ab 1983 (an verschiedenen Standorten) das „Allotria“. Er spielt mit seiner „Big Band Swing“, seiner „Swing Explosion“ mit Charly Antolini und dem „Modern Swing Quartet“.

Diskographische Hinweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • The Swinging Voice (1987)
  • Swing Explosion (Jeton, 1993)
  • Soultime : Soulcity / Soulgirl (Palettenrecords 1967)
  • Go-go-girl / Flowerbird (Cornet 1967)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hermann Wilhelm/Gisela Kurz: Jazz in München von den 20er bis zu den 80er Jahren. Verlag der Lentner’schen Buchhandlung München 2007, ISBN 978-3-981-14984-5; S. 124–127 (auch auf der beiliegenden CD zu hören)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Soulgirl (Philly Dog) / Soulcity bei Discogs