Gesundheit Nordhessen Holding

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Gesundheit Nordhessen Holding
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Trägerschaft Stadt Kassel (92,5 %),
Landkreis Kassel (7,5 %)
Ort Kassel
Bundesland Hessen
Staat Deutschland
Koordinaten 51° 19′ 34″ N, 9° 30′ 35″ OKoordinaten: 51° 19′ 34″ N, 9° 30′ 35″ O
Vorstandsvorsitzender Karsten Honsel[1]
Versorgungsstufe Krankenhäuser der Grundversorgung,
Krankenhäuser der Regelversorgung und
Krankenhäuser der Maximalversorgung
Betten 1676 (2013)[2]
Mitarbeiter 4800 (2013)[2]
Fachgebiete 24
Jahresetat 270 Mio. € (2013)[2]
Zugehörigkeit Stadt Kassel,
Landkreis Kassel
Gründung 26. Juni 2002
Website www.gesundheit-nordhessen.de
Vorlage:Infobox_Krankenhaus/Ärzte_fehlt

Die Gesundheit Nordhessen Holding AG (Gesundheit Nordhessen Holding, Gesundheit Nordhessen, GNH AG) ist ein kommunaler Klinikverbund mit Sitz in Kassel (Deutschland).

In dem nordhessischen Landkreis Kassel und in der Stadt Kassel betreibt die Gesundheit Nordhessen Holding AG Krankenhäuser der Grund-, Regel- und Maximalversorgung, sowie Fachkrankenhäuser. Im Jahr 2012 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz in Höhe von 334,5 Mio. Euro.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gesundheit Nordhessen Holding AG wurde am 26. Februar 2002 von der Stadt Kassel als Folgegesellschaft der 1992 gegründeten Klinikum Kassel gGmbH gegründet.[3]

Zum 1. Oktober 2003 veräußerte der Deutsch-Evangelischer Frauenbund das Kinderkrankenhaus Park Schönfeld in Kassel, an die Gesundheit Nordhessen Holding AG zu 100 % und die ordnete es dem Klinikum Kassel zu.[4]

Mit der Orthopädischen Klinik Kassel gGmbH[5] wurde die Casalis Ambulantes Orthopädisches Reha-Zentrum GmbH am 21. Juni 2004 gegründet. An dieser ambulanten Versorgungseinrichtung hält die Gesundheit Nordhessen Holding AG 80 %.

Zum 1. Januar 2004 verkaufte die Stadt Bad Arolsen die Krankenhaus Bad Arolsen GmbH an die Gesundheit Nordhessen Holding AG.[6]

Der Landkreis Kassel übertrug der Gesundheit Nordhessen Holding AG am 1. Januar 2005 die Kreiskliniken Kassel GmbH mit den Kreiskrankenhäusern Helmarshausen, Hofgeismar und Wolfhagen. Hierbei erlangte der Landkreis eine Beteiligung von 7,5 % an der Gesundheit Nordhessen Holding AG.[7]

Am 5. Dezember 2008 beschloss der Kreistag des Werra-Meißner-Kreis den Verkauf der Gesundheitsholding Werra-Meißner GmbH mit den beiden Krankenhäusern Kreiskrankenhaus Eschwege GmbH und Kreis- und Stadtkrankenhaus Witzenhausen GmbH an die Gesundheit Nordhessen Holding AG.[8] Die geplante Übernahme wurde jedoch vom Kartellamt untersagt.[9]

Am 18. Juni 2009 hat das Bundeskartellamt die Übernahme der Gesundheitsholding Werra-Meißner GmbH mit Sitz in Eschwege untersagt.[10]

Beteiligungen 2008[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Gesundheit Nordhessen Holding AG gehören:[7]

  1. Klinikum Kassel, Kassel (90 %)[11]
    1. Kinderkrankenhaus Park Schönfeld, Kassel (100 %)
    2. Zentrum für medizinische Versorgung GmbH, Kassel (100 %)
    3. Ludwig-Noll-Krankenhaus, Kassel (100 %)
    4. Medizinisches Versorgungszentrum für Reproduktionsmedizin GmbH, Kassel (7 %)
  2. Krankenhaus Bad Arolsen GmbH, Bad Arolsen (100 %)
  3. Kreiskliniken Kassel GmbH, Kassel (100 %)
    1. Kreiskrankenhaus Helmarshausen, Bad Karlshafen-Helmarshausen (100 %)
    2. Kreiskrankenhaus Hofgeismar, Hofgeismar (100 %)
    3. Kreiskrankenhaus Wolfhagen, Wolfhagen (100 %)
  4. REHA-Zentrum im Klinikum Kassel GmbH, Kassel (100 %)
  5. Casalis Ambulantes Orthopädisches Reha-Zentrum GmbH, Kassel (80 %)
  6. ökomed GmbH, Kassel (100 %)
  7. Seniorenwohnanlagen SWA Kassel GmbH, Kassel (100 %)
    1. Seniorenwohnanlage Lindenberg
    2. Seniorenwohnanlage Fasanenhof
  8. Blutspendedienst Hessen & Baden-Württemberg des DRK gGmbH, Frankfurt/Mannheim[12] (7,5 %[7]/7,93 %[11])

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Vorstand auf klinikum-kassel.de, abgerufen am 6. November 2015
  2. a b c d Zahlen und Fakten
  3. Steffi Nitschke: Eine Dokumentation der Ereignisse um das Klinikum Kassel. Hrsg.: LabourNet Germany. (online [abgerufen am 21. Dezember 2008]).
  4. GNH AG (Hrsg.): Kliniken der Gesundheit Nordhessen. (online [abgerufen am 21. Dezember 2008]).
  5. Orthopädische Klinik Kassel gGmbH (Hrsg.): Kooperationen und Partnerschaften. (online [abgerufen am 21. Dezember 2008]). online (Memento des Originals vom 8. Juni 2009 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.okkassel.de
  6. GNH AG (Hrsg.): Krankenhaus Bad Arolsen. Historie. (online [abgerufen am 21. Dezember 2008]).
  7. a b c GNH AG (Hrsg.): Konzernbericht 2007. S. 4 (PDF 552kB [abgerufen am 21. Dezember 2008]).
  8. HNA-online (Hrsg.): Zwei Kliniken für 2,2 Mio. Gesundheitsholding übernimmt Krankenhäuser in Eschwege und Witzenhausen. (online [abgerufen am 21. Dezember 2008]).
  9. http://klinikum-kassel.de/admin/userimages/File/holding/Konzernbericht2011_GNH.pdf Konzernbericht 2011, S. 5
  10. http://www.bundeskartellamt.de/wDeutsch/download/pdf/Fusion/Fusion09/B3-215-08.pdf@1@2Vorlage:Toter Link/www.bundeskartellamt.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  11. a b GNH AG (Hrsg.): Struktur. (online [abgerufen am 21. Dezember 2008]).
  12. DRK-Blutspendedienst Baden-Württemberg - Hessen gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Hrsg.): Impressum. Gesellschafter. (online [abgerufen am 21. Dezember 2008]).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]