Get the F*ck out of my House

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Seriendaten
OriginaltitelGet the F*ck out of my House
Logo-get-the-fuck-out-of-my-house.jpg
ProduktionslandDeutschland
Jahr(e)seit 2018
Produktions-
unternehmen
UFA GmbH
GenreReality-Show
TitelmusikThe Chainsmokers & Coldplay - Something Just Like This
Moderation
Erstausstrahlung4. Januar 2018 auf ProSieben

Get the F*ck out of my House (kurz GTFOOMH, Englisch für Verpisst euch aus meinem Haus) ist eine aus den Niederlanden stammende Reality-Show, die dort erstmals 2016 auf RTL5 lief. Die deutschsprachige Version wurde zum ersten Mal am 4. Januar 2018 auf dem Privatsender ProSieben ausgestrahlt. Die Sendung ist ein Wettstreit zwischen 100 Teilnehmern, die einen Monat lang in einem Haus leben. Die Kandidaten dürfen das Haus, damit aber auch die Show, jederzeit verlassen. Der Kandidat, der das Haus als Letzter verlässt, gewinnt 100.000 Euro.

Spielkonzept[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In einem Haus auf insgesamt 116 Quadratmetern mit vier Betten, einer Küche und einem Badezimmer werden 100 Kandidaten rund um die Uhr von Kameras begleitet. Im Schnitt stehen jedem Kandidaten 1,16 Quadratmeter zur Verfügung.[1] Es gibt Spiele im Haus, zu denen die Teilnehmer gegeneinander antreten und Hausregeln, die die Kandidaten selbst aufstellen. Die Kandidaten dürfen das Haus jederzeit verlassen, sie beenden damit allerdings auch die Teilnahme an der Show. Der Kandidat, der das Haus als Letzter verlässt, gewinnt 100.000 Euro.[2] Die Teilnehmenden haben keinen Kontakt zur Außenwelt – elektronische Geräte mussten vor Beginn abgegeben werden. Jeder durfte eine Sammelbox mit Erinnerungsstücken, Hygieneartikeln und Kleidung mitbringen.[3]

Verglichen wird die Show mit dem Reality-TV-Format Big Brother unter verschärften Bedingungen.[4]

Ablauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die teilnehmenden 45 Frauen und 55 Männer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sind zwischen 19 und 82 Jahren alt.[1] In der ersten Folge blieben nach sieben Rauswürfen und etlichen freiwilligen Auszügen 78 Teilnehmer,[5] nach der zweiten Folge mit fünf Rauswürfen und weiteren freiwilligen Auszügen 51 Teilnehmer im Spiel. Nach der dritten Folge befanden sich noch 35 Teilnehmer im Haus. Nach der vierten Folge waren noch 13 Teilnehmer übrig, die damit am Finale teilnahmen. In der fünften und letzten Folge (Finale) am 1. Februar 2018 gewann Kandidat Oliver das Preisgeld in Höhe von 100.000 €.

Produktion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Produziert wurde die Show in einem leerstehenden Haus im Mechernicher Stadtteil Satzvey.[4]

Vor Beginn der Dreharbeiten gab es aufgrund des Fernsehprojektes kritische Diskussionen bei der Sitzung des Mechernicher Stadtrats, da die Produktionsfirma aufgrund der ungewöhnlichen Nutzung eines Wohnhauses eine Baugenehmigung beantragt hatte. Die Fraktionen bedauerten die Anwohner, welche bereits durch regelmäßige Veranstaltungen der Wasserburg Satzvey belästigt würden. Die Baugenehmigung wurde erteilt, da die Produktionsfirma versicherte, dass nach der Ankunft ausschließlich innerhalb des Hauses gedreht werde.[6]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Anne Burgmer: Neue ProSieben-Show: „Get the Fuck out of my House“ ist noch extremer als „Big Brother“. In: Kölner Stadt-Anzeiger. (ksta.de [abgerufen am 4. Januar 2018]).
  2. Get the F*ck out of my House - ProSieben startet am 4. Januar 2018 mit „Get the F*ck out of my House“ ins neue Jahr. In: www.prosieben.de. 12. Dezember 2017 (prosieben.de [abgerufen am 4. Januar 2018]).
  3. "Get the Fuck out of my House": Darum geht’s in der TV-Show! In: Promiflash.de. 4. Januar 2018 (promiflash.de [abgerufen am 4. Januar 2018]).
  4. a b Tom Steinicke: „Get the Fuck out of my House“: Kandidaten stürmen Haus für Pro7-Show in Satzvey. In: Kölner Stadt-Anzeiger. (ksta.de [abgerufen am 4. Januar 2018]).
  5. "Get The Fuck Out Of My House": So war die erste Folge arcor.de vom 5. Januar 2018, abgerufen am 10. Januar 2018
  6. Günter Hochgürtel: TV-Show in Satzvey: „Hier werden doch nur voyeuristische Bedürfnisse bedient“. In: Kölner Stadt-Anzeiger. (ksta.de [abgerufen am 4. Januar 2018]).