Mechernich

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Mechernich
Mechernich
Deutschlandkarte, Position der Stadt Mechernich hervorgehoben

Koordinaten: 50° 35′ N, 6° 39′ O

Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Köln
Kreis: Euskirchen
Höhe: 290 m ü. NHN
Fläche: 136,48 km2
Einwohner: 27.986 (31. Dez. 2020)[1]
Bevölkerungsdichte: 205 Einwohner je km2
Postleitzahl: 53894
Vorwahlen: 02443, 02256, 02484
Kfz-Kennzeichen: EU, SLE
Gemeindeschlüssel: 05 3 66 028
Stadtgliederung: 44 Ortsteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Bergstraße 1–4
53894 Mechernich
Website: www.mechernich.de
Bürgermeister: Hans-Peter Schick (CDU)
Lage der Stadt Mechernich im Kreis Euskirchen
BelgienRheinland-PfalzKreis DürenRhein-Erft-KreisRhein-Sieg-KreisStädteregion AachenBad MünstereifelBlankenheim (Ahr)Dahlem (Nordeifel)EuskirchenHellenthalKallMechernichNettersheimSchleidenWeilerswistZülpichKarte
Über dieses Bild
Mechernich, Luftaufnahme (2015)

Mechernich ist eine kreisangehörige Stadt im Kreis Euskirchen. Sie befindet sich im Süden von Nordrhein-Westfalen im Naturpark Nordeifel und ist ein Tor zum Nationalpark Eifel. Im Bildungsbereich und in der medizinischen Vorsorge erfüllt die ehemalige Bergbaustadt wichtige Funktionen für die Region Nordeifel.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mechernich besteht aus 44 Ortschaften mit insgesamt rund 27.000 Einwohnern:

Antweiler, Berg, Bergbuir, Bergheim, Bescheid, Bleibuir, Breitenbenden, Burgfey, Denrath, Dreimühlen, Eicks, Eiserfey, Firmenich, Floisdorf, Gehn, Glehn, Harzheim, Heufahrtshütte, Holzheim, Hostel, Kalenberg, Kallmuth, Katzvey, Kommern, Kommern-Süd, Lessenich, Lorbach, Lückerath, Mechernich, Obergartzem, Rißdorf, Roggendorf, Satzvey, Schaven, Schützendorf, Strempt, Urfey, Voißel, Vollem, Vussem, Wachendorf, Weiler am Berge, Weißenbrunnen, Weyer und Wielspütz.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt Mechernich grenzt an folgende Gemeinden:

Stadt Zülpich, Kreisstadt Euskirchen, Stadt Bad Münstereifel, Gemeinde Nettersheim, Gemeinde Kall, Stadt Schleiden (alle im selben Kreisgebiet) und die Stadt Heimbach (Eifel) (im Kreis Düren)

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mechernich wurde im Jahre 1308 erstmals unter dem Namen „Megchernich“ im „Liber valoris“, dem „Werte-Buch der Kirchen der Diözese Köln“, urkundlich erwähnt.[2] 1394 wird zum ersten Mal der Bergbau auf dem Mechernicher Bleiberg schriftlich erwähnt. Möglicherweise geht dieser Bergbau bis in römische und keltische Zeit zurück, sichere Belege hierfür fehlen aber bislang.[3]

Die jüdische Bevölkerung in Mechernich wuchs ab Mitte des 19. Jahrhunderts vor allem durch den Zuzug aus umliegenden Dörfern an, 1885 zählte die zum Synagogenbezirk Schleiden-Malmedy gehörende örtliche jüdische Gemeinde 64 Mitglieder. Eine 1883 eingeweihte Synagoge in der damaligen Heerstraße (heutige Rathergasse) war 1930 offenbar schon baufällig. Das Gotteshaus wurde im Zuge der Novemberpogrome 1938 schwer beschädigt und 1939 abgerissen.[4]

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Juli 1969 wurde Mechernich durch die Eingemeindung der bis dahin selbständigen Gemeinden Berg, Bleibuir, Breitenbenden, Eicks, Floisdorf, Glehn, Harzheim, Holzheim, Hostel, Kallmuth, Lorbach, Vussem-Bergheim und Weyer vergrößert.[5] Im Zuge der nordrhein-westfälischen, kommunalen Neugliederung wurden am 1. Januar 1972 die Kreise Euskirchen und Schleiden vereinigt. Die Gemeinden Veytal (vorher Altkreis Euskirchen) und Mechernich (vorher Altkreis Schleiden) wurden ebenfalls zusammengeführt. Außerdem wurden Teile der Gemeinde Kall (früher: Gemeinde Wallenthal) mit 390 Einwohnern nach Mechernich umgegliedert.[6] Die neu gebildete Gemeinde Mechernich im neuen Kreis Euskirchen umfasst 44 Ortschaften. Sie bekam am 23. Juli 1975 die Stadtrechte verliehen.[6]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kommunalwahl 2020[7]
Wahlbeteiligung: 57,99 % (2014: 53,34 %)
 %
50
40
30
20
10
0
43,72 %
17,25 %
12,76 %
13,59 %
6,21 %
2,03 %
4,44 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2014
 %p
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
+1,31 %p
−5,26 %p
−4,88 %p
+4,29 %p
+1,26 %p
−1,16 %p
+4,44 %p
Sitzverteilung im Gemeinderat
       
Insgesamt 38 Sitze

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister der Stadt Mechernich ist seit 1999 Hans-Peter Schick (CDU). 2004 wurde er mit 59,27 Prozent[8], 2009 mit 63,48 Prozent[9], 2014 mit 71,36 Prozent[10] und 2020 mit 58,33 Prozent[11] der Stimmen wiedergewählt.

Stadtrat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die bisher 32 Sitze des Stadtrats wurden durch Überhang- und Ausgleichsmandate auf nun 38 aufgestockt und verteilen sich seit der Kommunalwahl am 13. September 2020 wie folgt:

  • CDU: 16 Sitze (+3)
  • SPD: 7 Sitze (±0)
  • UWV: 5 Sitze (−1)
  • GRÜNE: 5 Sitze (+2)
  • FDP: 2 Sitze (±0)
  • LINKE: 1 Sitz (±0)
  • AfD: 2 Sitze (+2)

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen von Mechernich
Blasonierung: „Geteilt von Gold und Blau, oben ein schreitender, rot-bezungter und -bewehrter schwarzer Löwe, belegt mit einem durchgehenden, fünflätzigen roten Turnierkragen, unten ein schräggekreuzter silberner Schlägel (Bergmannshammer) und ein silbernes Eisen (Bergmannseisen, Schlägel und Eisen).“[12]

Das Wappen wurde am 9. Februar 1973 vom Kölner Regierungspräsidenten Günter Heidecke genehmigt, nachdem der Oberpräsident der damaligen Rheinprovinz, Ernst Albert von Bodelschwingh, der Ursprungsgemeinde Mechernich am 6. August 1935 das Recht zur Führung eines Gemeindewappens verliehen hatte.

Wappenbegründung: Der schwarze Löwe mit dem fünflätzigen roten Turnierkragen in Gold ist dem Wappen der Grafen von Blankenheim (dort steigend) entnommen, die neben anderen Geschlechtern über 500 Jahre in Mechernich geherrscht haben. Der Bergbau hat Mechernich besonders geprägt, was durch Übernahme von „Schlägel und Eisen“ in der Form des Zunftwappens der Bergleute symbolisiert wird.

Städtepartnerschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mechernich unterhält seit 1967 eine Partnerschaft mit der südfranzösischen Stadt Nyons. Seit 2016 besteht zudem eine Städtepartnerschaft mit der polnischen Stadt Skarszewy[13].

Sehenswürdigkeiten und Tourismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rekonstruierter Aquädukt
Lithographie 1897
  • Durch die südlichen Ortsteile der Stadt führt die Eifelwasserleitung. Sie ist einer der längsten Aquädukte des Römischen Reiches, der das antike Köln mit Trinkwasser versorgte.
  • Im Stadtteil Satzvey befindet sich eine der besterhaltenen Wasserburgen der Eifel, die gleichnamige Burg Satzvey.
  • Kakushöhle, ein Höhlensystem im Ortsteil Dreimühlen, das schon in der Frühzeit der Menschheitsgeschichte besiedelt wurde. Die Höhlen entstanden durch Auswaschungen vor etwa 250.000 bis 500.000 Jahren. In vorgeschichtlicher Zeit wurden die Höhlen durch einen künstlich angelegten Wall gesichert.
  • Der Herkelstein, eine 434,5 m hohe Erhebung im nordöstlichen Teil der Eifel (NRW, Deutschland) bildet den höchsten Punkt des Eschweiler Höhenzuges und liegt im Naturpark Nordeifel.
  • Bruder-Klaus-Kapelle von Peter Zumthor[14]
  • Hochwildpark Rheinland
  • Erlebniswelt Eifeltor, ein 500.000 m² großer Erlebnispark mit vielen Attraktionen für jung und alt
  • Historischer Ortskern von Kommern

Burgen und Schlösser[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf dem Stadtgebiet von Mechernich befinden sich sieben Burgen und zwei Schlossanlagen: Antweiler, Berg, Firmenich, Kommern, Zievel, Heistard, Satzvey. Die Burg Satzvey ist durch ihre Mittelalter-Events weit über das Kreisgebiet bekannt. Die Schlossanlagen sind Schloss Eicks, das seine Wurzeln im Mittelalter hat, da es aus einem burgartigen Fronhof entstand, und Schloss Wachendorf im gleichnamigen Ortsteil. Zwischen Roggendorf und Strempt befand sich das Haus Rath. Burgvey ist noch als Ruine vorhanden.

Museen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kirchen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Roggendorfer Schnitzaltar

Mehrere Kirchen in Mechernich und seinen Ortsteilen sind Johannes dem Täufer geweiht:

Im etlichen Kirchen der Stadt Mechernich befinden sich Kunstwerke aus dem Mittelalter:

  • Die Floisdorfer Pfarrkirche St. Pankratius geht auf Pläne des Kölner Baumeisters Theodor Kremer zurück und wurde am 1. August 1895 geweiht. Die Madonna mit Kind stammt von 1400 und ist damit das wohl älteste Kunstwerk aus dem Stadtgebiet Mechernich. Sie ist ohne Krone 80 cm hoch und wurde 1912 in Aachen neu gefasst, instand gesetzt und vergoldet. Vorher stand sie in einem offenen Bethäuschen zwischen Berg und Hergarten.[17] Ihr Kleid ist mit Lilien punziert. Der rechten Hand sind leider Daumen und Zeigefinger abgebrochen.[18]
  • Die heutige Pfarrkirche zum Heiligen Märtyrer Georg in Kallmuth ist ebenso nach Plänen von Theodor Kremer 1888 fertiggestellt worden. Die Kallmuther Pietà steht auf einem Seitenaltar links der Apsis aus Holz misst eine Höhe von 79 cm ist vermutlich um das Jahr 1475 entstanden. Sie wurde erstmals 1656 renoviert und wird umrahmt von Bildern des Simeon und des Jeremias.[19]
  • In der Kapelle zu den Drei heiligen Mauren und dem heiligen Hubertus in Hostel ist das Paxtäfelchen zu sehen, ein Schmerzensmann, Öl auf Nussbaum, 19,2 × 11,3 cm, dicke: 2,2 cm aus dem 15. Jahrhundert (Einordnung aus dem Rheinischen Amt für Denkmalpflege). Auf der Rückseite ist ein schwalbenschwanzförmiger Griff eingezapft, der auch als Ständer dient.[20]
  • In der Kirche St. Rochus befindet sich die Strempter Pietà. Das Gotteshaus wurde in den Jahren 1879/80, auch nach den Plänen von Theodor Kremer errichtet. Sie ist eine dreischiffige neuromanische Basilika ohne Turm aus Backstein.[21] Die Pietà mit einer Höhe von 74 cm stammt aus dem 15. Jahrhundert. Bemerkenswert ist, dass der Heiland an der linken Bauchseite eine Beule, wohl Pestbeule aufweist.

Radwege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch die Stadt führen die Radwanderwege:

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bahnhof Mechernich (2017)

Schienenverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Bahnhof Mechernich liegt an der Eifelstrecke (KölnEuskirchenGerolsteinTrier), auf der im Schienenpersonennahverkehr

verkehren.

Linie Verlauf Takt
RE 12 Eifel-Mosel-Express:
(Köln Messe/Deutz – Köln Hbf –) Köln Süd – (Erftstadt – Weilerswist –) Euskirchen – Mechernich – Kall – Jünkerath – Gerolstein – Bitburg-Erdorf – Trier Hbf
Stand: Fahrplanwechsel Dezember 2020
einzelne Zugpaare
RE 22
RB 22
Eifel-Express:
Köln Messe/Deutz – Köln Hbf – Köln West – Köln Süd – Erftstadt – Weilerswist – Euskirchen – Mechernich – Kall – Urft (Steinfeld) – Nettersheim – Blankenheim (Wald) – Schmidtheim – Dahlem (Eifel) – Jünkerath – Lissendorf – Oberbettingen-Hillesheim – Gerolstein (Gattungswechsel RE/RB) – Birresborn – Mürlenbach – Densborn – Usch/Zendscheid – St. Thomas – Kyllburg – Bitburg-Erdorf – Hüttingen – Philippsheim – Speicher – Auw an der Kyll – Daufenbach – Kordel – Ehrang – Pfalzel – Trier Hbf
Stand: Fahrplanwechsel Dezember 2020
60 min
RB 24 Eifel-Bahn:
Köln Messe/Deutz – Köln Hbf – Köln West – Köln Süd – Hürth-Kalscheuren – Brühl-Kierberg – Erftstadt – Weilerswist – Weilerswist-Derkum – Euskirchen-Großbüllesheim – Euskirchen – Satzvey – Mechernich – Scheven – Kall (– Urft (Steinfeld) – Nettersheim – Blankenheim (Wald) – Schmidtheim – Dahlem (Eifel) – Jünkerath – Lissendorf – Oberbettingen-Hillesheim – Gerolstein)
Stand: Fahrplanwechsel Dezember 2020
60 min (Köln Messe/Deutz – Kall)
einzelne Züge (Kall – Gerolstein)

Ein weiterer Halt ist in Satzvey. Er wird nur stündlich von der Eifel-Bahn bedient.

Der Schienenpersonennahverkehr wird von der DB Regio NRW unter dem Markennamen Vareo durchgeführt, die für den Eifel-Express und die Eifel-Bahn Diesel-Triebwagen der DB-Baureihe 620 und 622 in teilweise gemischter Ein- bis Dreifachtraktion für Geschwindigkeiten bis zu 140 km/h einsetzt. Aktuell werden jedoch nur maximal drei zweiteilige oder zwei dreiteilige Triebwagen zusammengekoppelt.

Für den gesamten Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) gilt der Tarif des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg (VRS) und tarifraumüberschreitend der NRW-Tarif.

Busverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zentraler Umsteigepunkt in Mechernich ist Mechernich Bf. Von dort verkehren die VRS-Buslinien 773, 808, 809, 811, 826, 830, 887, 888 und 897, teilweise als TaxiBusPlus im Bedarfsverkehr. Zusätzlich verkehren einzelne Fahrten der auf den Schülerverkehr ausgerichteten Linien 827, 867, 868, 893, 896 und 898.

Linie Betreiber Verlauf
773 RVK TaxiBus / AST-Verkehr: Mechernich – Kommern Freilichtmuseum
808 RVK Euskirchen Bf – Euenheim – Wißkirchen – Obergartzem – Firmenich – Schaven – Kommern – (Kommern-Süd –) Mechernich Bf (– Roggendorf – Denrath – Kalenberg – Wallenthal – Wallenthalerhöhe – Kall Bf)
809 RVK TaxiBusPlus (außer im Schülerverkehr): (Euskirchen –) Antweiler – Wachendorf – Lessenich – Rißdorf – Lessenich – Satzvey Bf – Katzvey – (Kommern-Süd – Kommern –) Mechernich
811 RVK TaxiBusPlus (außer im Schülerverkehr): Mechernich Bf – Kommern – Gehn – (Virnich –) Schwerfen – Sinzenich – (Floren –) (Merzenich – Hoven) / (Linzenich – Lövenich) – Zülpich – Rövenich / Nemmenich – Oberelvenich – Niederelvenich – Wichterich – Mülheim (→ Weiler in der Ebene)
826 Kreis EU/Schäfer TaxiBusPlus (außer im Schülerverkehr): Kalenberg / (Kall Bf – Keldenich – Dottel) – Kallmuth – Lorbach – Bergheim – (Vollem ← Vussem ← Breitenbenden ←) Mechernich Bf
827 Schäfer Zingsheim – Weyer – Dreimühlen – Eiserfey – Vollem – Urfey – Kallmuth – Lorbach – Bergheim – (Holzheim → Harzheim →) Vussem – Breitenbenden – Mechernich Bf
830 RVK TaxiBusPlus (außer im Schülerverkehr): (Zingsheim –) Weyer – Dreimühlen – Eiserfey – (Urfey – Vollem –) Vussem – Breitenbenden – Mechernich Bf
867 Schäfer Satzvey – Antweiler – Wachendorf – Lessenich – Rißdorf – Weiler am Berge – Holzheim – Harzheim – (Eiserfey – Vussem – Breitenbenden –) Mechernich Bf
868 Schäfer Satzvey – Obergartzem – Firmenich – (Kommern – Katzvey) / (Schaven – Gehn) – Mechernich Bf
887 RVK TaxiBus / AST-Verkehr: Bad Münstereifel Bf – Bad Münstereifel Gewerbegeb./Ärtzeh. – Iversheim Bf – Eschweiler – Weiler am Berge – Harzheim – Holzheim – Mechernich Bf
888 RVK TaxiBus / AST-Verkehr: Mechernich Bf – Roggendorf – Hostel – Glehn – Eicks – Floisdorf – Berg – Floisdorf – Eicks – Kommern
893 Schäfer Kommern – Kommern-Süd – Katzvey – (Burgfey –) Mechernich Bf (→ Roggendorf → Denrath → Strempt → Mechernich Bf)
896 Schäfer Berg – Floisdorf – Eicks – Glehn – Hostel – (Denrath – Schützendorf – Lückerath – Roggendorf –) Mechernich Bf → Mechernich Feytal
897 Kreis EU/Schäfer TaxiBusPlus (außer im Schülerverkehr): (Roggendorf – Denrath – Wallenthal –) Voißel – Wielspütz – Bergbuir – Bleibuir – Bescheid – Lückerath – Schützendorf – (Denrath –) Strempt – Mechernich Bf – Mechernich Stiftsweg
898 Schäfer Wallenthal ← Scheven ← Kalenberg – (Scheven → Wallenthal →) / (→ Strempt → Lückerath) – Denrath – Roggendorf – Mechernich Bf → Mechernich Feytal

Straßen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mechernich liegt an den Bundesstraßen 266 und 477. Am östlichen Rande des Stadtgebietes verläuft die Eifelautobahn A 1 mit der Anschlussstelle Bad Münstereifel/Mechernich.

Der Ort liegt an der alten Römerstraße Trier–Neuss.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schulbildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Schulen im Stadtgebiet Mechernich decken mit den Schulformen Grundschule, Gesamtschule, Gymnasium und Waldorfschule alle Bildungsstufen bis einschließlich Sekundarstufe II ab.

Kernort[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  • Katholische Grundschule Mechernich
  • Gymnasium Am Turmhof
  • Gesamtschule Mechernich
Kommern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  • Katholische Grundschule Kommern
Lückerath[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  • Katholische Grundschule Lückerath
Satzvey[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  • Gemeinschafts-Grundschule Satzvey
  • Waldorf Nordeifel - Freie Veytalschule Satzvey

Weitere Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Musikschule wird durch den Musikschulzweckverband Schleiden angeboten.[22] Verschiedene Weiterbildungen erfolgen durch die VHS Kreis Euskirchen.

Bibliotheken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Stadtbibliothek Mechernich
  • Katholische Bibliothek Kommern

Krankenhaus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Mechernich befindet sich das 413 Betten starke Kreiskrankenhaus Mechernich mit insgesamt 9 Fachabteilungen, einer Belegabteilung und zwei nicht Betten führenden Abteilungen. Die Kreiskrankenhaus Mechernich GmbH wurde 1909 gegründet. Die Geschichte reicht jedoch bis ins 19. Jahrhundert zurück, als verunglückte Bergarbeiter in einem eigens dafür eingerichteten Ort zur Versorgung behandelt wurden. Dies war wohl der Grundstein für die heutige Abteilung der Unfallchirurgie im Kreiskrankenhaus Mechernich.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Mechernich – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikivoyage: Mechernich – Reiseführer

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung der Gemeinden Nordrhein-Westfalens am 31. Dezember 2020 – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes auf Basis des Zensus vom 9. Mai 2011. Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), abgerufen am 21. Juni 2021. (Hilfe dazu)
  2. 700-jähriges Jubiläum und schriftliche Ersterwähnung von Mechernich (Memento vom 10. November 2007 im Internet Archive) (PDF-Datei; 18 kB)
  3. Montangeschichte: Bergbau, Eifel, Mechernich, Geschichte (Memento vom 5. Februar 2012 im Internet Archive)
  4. Synagoge Mechernich, In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. (Abgerufen 25. August 2020)
  5. Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 100.
  6. a b Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 301 und 309.
  7. Ratswahl - Kommunalwahlen 2020 in der Stadt Mechernich - Gesamtergebnis. Abgerufen am 5. Juni 2021.
  8. Bürgermeisterwahl – Kommunalwahlen 2004 in der Stadt Mechernich – Gesamtergebnis. Abgerufen am 27. September 2020.
  9. Bürgermeisterwahl – Kommunalwahlen 2009 in der Stadt Mechernich – Gesamtergebnis. Abgerufen am 27. September 2020.
  10. Bürgermeisterwahl – Europawahl / Kommunalwahlen 2014 in der Stadt Mechernich – Gesamtergebnis. Abgerufen am 27. September 2020.
  11. Bürgermeisterwahl – Kommunalwahlen 2020 in der Stadt Mechernich – Gesamtergebnis. Abgerufen am 27. September 2020.
  12. § 2 Wappen, Siegel, Flagge. (PDF) In: Hauptsatzung. Stadt Mechernich, 21. März 2018, S. 2, abgerufen am 7. November 2018.
  13. www.mechernich.de: Partnerstädte. Abgerufen am 16. Juni 2020.
  14. NZZ: Trutzburg und Höhle 25. Mai 2007
  15. Bunker-Dokumentationsstätten – Startseite
  16. siehe die Seite zur Kirchengeschichte der Pfarrgemeinde St. Johannes Baptist Mechernich.
  17. Hans Peter Schiffer: Kirchen und Kapellen im Dekanat Mechernich. Druckerei Anders, Prüm 2003, S. 63.
  18. Bischöfliches Generalvikariat Aachen (Hrsg.): Handbuch des Bistums Aachen. Dritte Ausgabe. Druckhaus B. Kühlen KG, Aachen 1994.
  19. Hans Peter Schiffer: Kirchen und Kapellen im Dekanat Mechernich. Druckerei Anders, Prüm 2003, S. 99.
  20. Anton Könen: Die Kapelle zu Hostel. Hrsg.: Kapellengemeinde Hostel. Druck: Gravis, Hostel 2000.
  21. Hans Peter Schiffer: Kirchen und Kapellen im Dekanat Mechernich. Druckerei Anders, Prüm 2003, S. 191.
  22. www.mechernich.de: Musikschule. Abgerufen am 14. Juni 2021.
  23. Klaus Vater: Bergstraße, eine Kindheit in der Eifel. KBV Verlags- und Mediengesellschaft mbH, Hillesheim 2019, ISBN 978-3-95441-509-0.