Gmünder Kunstverein

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Der Gmünder Kunstverein ist ein deutscher Kunstverein, der in der Galerie im ehemaligen Kornhaus (Schwäbisch Gmünd) der Stadt Schwäbisch Gmünd Einzel- und Gruppenausstellungen mit zeitgenössischen Werken von nationalen und internationalen Künstlern veranstaltet.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Kunstverein wurde 1890 in Schwäbisch Gmünd gegründet. Er wurde als Kunstgewerbeverein „Vorwärts“ von 27 Goldschmieden und Silberschmieden, Graveuren und Ziseleuren ins Leben gerufen. Das Ziel der entstandenen Interessengemeinschaft von Kunsthandwerkern war Austausch und Erweiterung gestalterischer Fähigkeiten. In den 1950er und -60er Jahren veränderte sich die Zusammensetzung - viele Designer wurden Mitglieder. Die Satzung von 1954 besagt: „Der Verein dient der unmittelbaren Förderung der Kunst und der fachlichen Weiterbildung seiner Mitglieder. Er soll weiterhin das Verständnis für künstlerische Arbeit wecken und als besonderes Bestreben des Vereins gilt es, die Jugend für die Kunst zu interessieren“. Der Gmünder Kunstverein zählt 2015 ca. 400 Mitglieder, wovon die Hälfte selbst künstlerisch tätig sind, was sich im Konzept der Veranstaltungen niederschlägt. So wird zum Beispiel zweimal jährlich ein Motto kreiert und entsprechende künstlerische Positionen dazu recherchiert und eingeladen. Der Verein pflegt auch eine fb-Seite, die Einblick in seine Tätigkeit ermöglicht.[1] Gemessen an der Einwohnerzahl gehört er zu den größten Kunstvereinen in Baden-Württemberg. Der Kunstverein setzt sich für die Vermittlung von Gegenwartskunst ein. Als Non-Profit-Institution ermöglicht sie Auseinandersetzung und Begegnung zwischen Künstlerinnen und Künstlern und den verschiedenen Besucherkreisen. Sie organisiert Führungen, Künstlergespräche, Vorträge, Reisen und vieles mehr.

Ausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2017: Daniel Schieben: Haus im Meer
  • 2017: Ivonne Dippmann: Einer flüstert dem anderen ins Ohr
  • 2016: Franziska Rutishauser: STROH-MACHT-GOLD [2][3][4][5]
  • 2016: Walter Giers: Konzept Zufall [6][7]
  • 2016: Jochen Mühlenbrink: Vertuschen. Malerei [8]
  • 2016: Johanna Mangold: Wunden und Türen [9]
  • 2015: Jan-Hendrik Pelz: Blendwerk [10]
  • 2015: Rudolf Reiber & Michl Schmidt: Versprechen, Verlesen, Verschreiben [11]
  • 2015: Netzwerk-Labor, Gruppenausstellung: Fast >> forward [12]
  • 2015: Patricia Thoma: Schnittstelle [13]
  • 2015: Albrecht Vogel [14]
  • 2015: Guido Kucher / Dr. Helmut Gruber-Ballehr: Nanajugo [15]
  • 2015: Klaudia Dietewich: STATT ANSICHTEN [16]
  • 2014: Hannelore Weitbrecht: Wachstumszone [17]
  • 2014: Ina Weber [18]
  • 2014: Daniel Behrendt
  • 2014: Betty Beier: Eingriffe
  • 2014: Hardy Langer: Sichtung
  • 2013: Eckhart Dietz: Über die Jahre [19]
  • 2013: Bettina Kresslein: Der Mensch ist das Mass aller Dinge [20]
  • 2013: Pierre Fischer: Folia [21]
  • 2013: Philipp Mager: LICHT. FÄLLT. AUF. UNS
  • 2013: Helmut Anton Zirkelbach: Bild-Objekte & Radierungen
  • 2012: Giorgio: SICHTWEISEN
  • 2012: Horst Peter Schlotter / Bilder und Objekte: Fundstellen
  • 2012: Ausstellungsreihe "Herrschen - Beherrschen": Herrschaftsfarbe Purpur
  • 2012: Ausstellungsreihe "Herrschen - Beherrschen": Sprache beherrschen [22]
  • 2012: Ausstellungsreihe "Herrschen - Beherrschen": Raum beherrschen
  • 2011: Aus Anlass des 40-jährigen Bestehens: Stiftung Haus Lindenhof
  • 2011: Walter Barth: Landschaften Gärten: Bilder
  • 2011: Helga Schuhmacher: Augenglück [23]
  • 2011: Katja Fischer: Eyes wide open
  • 2011: Elke Vetter, Barbara Kastin, Gilbert Peckels, Gregor Oehmann: Backnanger Künstlergruppe
  • 2011: Paul Stummer: Dreiseitig
  • 2010: CHC Geiselhart: Arbeiten aus dem Transitus-Projekt
  • 2010: Andreas Heinrich Adler & Gez Zirkelbach: Lücken füllen
  • 2010: Rotraud Hofmann / Brigitte Wilhelm: Die Zeit der Steine [24]
  • 2010: Lynn Schoene, Tom Feritsch, Hartmuth Schweizer: Stille Armada
  • 2010: Klaus Ripper: Rebellen, Affen, Titten und Bier
  • 2009: Bernadette Hörder / Ulrike Israel: Zweiseitig
  • 2009: Zum 90. Geburtstag des Prof. an der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd und Ehrenmitglied des Kunstvereins: Alfred Lutz, Augenblicke
  • 2009: Ujházi Péter, Hegedüs 2 László, Szegedi Csaba und Kis Róka Csaba aus der Partnerstadt Székesfehérvár zu Gast: Vier Ungarn
  • 2009: Einzelausstellung zum thematischen Zyklus "Vom Schein und vom Sein": Uwe Ernst
  • 2009: Doppelausstellung zum thematischen Zyklus "Vom Schein und vom Sein": Kassandra Becker, Alexander Krause
  • 2009: Einzelausstellung zum thematischen Zyklus "Vom Schein und vom Sein": Werner Lehmann
  • 2008: Einzelausstellung zum thematischen Zyklus "Vom Schein und vom Sein": Pit Kinzer

Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. fb-Seite Gmünder Kunstverein
  2. Homepage Marjatta Hölz Ausstellungen und Projekte ebenda Einführungsrede von Marjatta Hölz, 18. 11. 2016
  3. Gmünder Tagespost 17. 11. 2016
  4. Gmünder Tagespost 20. 11. 2016
  5. Remszeitung 23. 11. 2016
  6. Schwäbische Post 16.09. 2016
  7. Remszeitung 16. 09. 2016
  8. Gmünder Tagespost 04.06. 2016
  9. Schwäbische Post 22. 01. 2016
  10. Remszeitung 25. 11. 2015
  11. Remszeitung 18. 09. 2015
  12. Gmünder Tagespost 28.08. 2015
  13. Gmünder Tagespost 28. 05. 2015
  14. Remszeitung 18. 03. 2015
  15. Schwäbische Post 08. 01. 2015
  16. Schwäbische Post 10. 11. 2014
  17. Remszeitung 09. 09. 2014
  18. Digital Magazin Gmündguide aufgerufen am 14. Dezember 2016
  19. Remszeitung 08. 11. 2013
  20. Remszeitung Jahresprogramm Gmünder Kunstverein, 24. 08. 2013
  21. Portal Kunstgeschichte Eröffnungsrede von Elke Allgaier 04. 07. 2013
  22. Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd HfG-Studierende stellen in der Galerie im Kornhaus aus. 19. 03. 2012
  23. Portal Kunstgeschichte Eröffnungsrede von Günter Baumann, 27. 07. 2011
  24. Portal Kunstgeschichte Eröffnungsrede von Günter Baumann, 29. 07. 2010