Franziska Rutishauser

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Franziska Rutishauser (* 12. Juli 1962 in Münsingen BE) ist eine Schweizer Künstlerin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Franziska Rutishauser wuchs in den Kantonen Bern und Zürich auf. Geologische Feldstudien ihres Vaters ermöglichten ihr frühe Natureindrücke im Hochgebirge. Von 1982 bis 1988 studierte sie an der Schule für Gestaltung (heute Hochschule der Künste Bern) und Universität Bern. Fotografie und Film sowie Malerei wurden ihre Ausdrucksmittel. Erste Ausstellungen fanden in Bern und in der Schweiz statt, später auch in Deutschland und Europa. Ihre Werke befinden sich in öffentlichen und zahlreichen privaten Sammlungen. Sie lebt heute in Bern, Berlin und Nizza.

Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Franziska Rutishauser arbeitet mit den Medien Malerei, Zeichnung, Fotografie, Installation und Objekt. Das Serielle der filmischen Bildsprache schlug sich später in Slideshows und Leuchtkasten-Serien nieder. Ihre Arbeit verläuft meist in Werkzyklen, So entstand beispielsweise der Zyklus «Erinnerungen» im Jahr 2001 motivisch aus fotografischen Reiseeindrücken und gedanklich basierend auf der BSE-Krise. „Die Fotografie hat für sie eine zentrale Bedeutung, denn sie dient ihr zum einen als Hilfsmittel für ihre malerischen und zeichnerischen Werke, zum anderen als eigenständige Ausdrucksform [...].“[1] Die seit der Jahrtausendwende unter dem Begriff Anthropozän[2][3] diskutierte Frage, wonach relevante Veränderungen in der natürlichen Umwelt dem Menschen zuzuschreiben und entsprechende ethische Grundsatzfragen zu stellen seien, prägen ihre Arbeit.[4]

Ausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gruppenausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Publikationen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2005: Kunstmappe, Franziska R., mit Textbeiträgen von Anna M. Schafroth, Pedro Lenz, Büne Huber und This Rutishauser. Stämpfli Verlag, 2005, Bern[13]
  • 2013: Franziska Rutishauser, Berliner Sandberge | Bildserie 4, Werkmonographie, EDITION CARPENTIER 007, 2013, Berlin[14]
  • 2014: Franziska Rutishauser, 2006–2014, Kerber Verlag, 2014, Bielefeld[15]
  • 2016: Franziska Rutishauser, STROH-MACHT-GOLD, Ausstellungskatalog, Hrsg. Gmünder Kunstverein, 2016, Schwäbisch Gmünd[16]
  • 2016: Franziska Rutishauser, reeling to real, Verlag für moderne Kunst, 2016, Wien, AT[17]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. „Unauffindbare Wirklichkeit“, Dr. Margit im Schlaa, in Franziska Rutishauser, 2006-2014, Kerber Verlag, 2014, S. 6.
  2. Michael Müller: Wider die Natur. In: ZEIT Online, 5. Dezember 2013, abgerufen am 30. Juni 2018.
  3. Welcome to the Anthropocene. Abgerufen am 30. Juni 2018.
  4. "Rauschende Wasserzeichen", Raimar Stange, in Franziska Rutishauser, reeling to real, Verlag für moderne Kunst, 2016, S. 26.
  5. Von der Macht die Materie zu beherrschen, rp-online, 30. Mai 2015
  6. reeling to real, Kunstverein Bad Salzdetfurth
  7. Wenn Stroh zu Gold wird, Gmünder Tagespost, 20. November 2016
  8. Künstlergruppe: Susanne Knaack, Ludvik Feller, Franziska Rutishauser
  9. ABSTRAKT REAL und Jan Svoboda Galerie Kritiku
  10. AICA Internationale Vereinigung der Kunstkritiker
  11. painted-peint-gemalt, Kunstverein Bad Salzdetfurth, (abgerufen am 20. November 2016)
  12. Galerie Verein Berliner Künstler | Rückschau - Verein Berliner Künstler | VBK. Abgerufen am 28. September 2017.
  13. Kunstmappe Franziska R. Stämpfli Verlag bei Litinity, abgerufen am 11. Juni 2018
  14. Franziska Rutishauser, Berliner Sandberge | Bildserie 4 Edition Carpentier
  15. Franziska Rutishauser 2006–2014, Franziska Rutishauser 2006–2014 Kerber Verlag
  16. Franziska Rutishauser, STROH-MACHT-GOLD, Deutsche Nationalbibliothek
  17. Franziska Rutishauser, reeling to real, Verlag für moderne Kunst