Gohrischheide und Elbniederterrasse Zeithain

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Naturschutzgebiet Gohrischheide und Elbniederterrasse Zeithain

IUCN-Kategorie IV – Habitat/Species Management Area

Gohrischheide im Naturschutzgebiet Gohrischheide und Elbniederterrasse Zeithain

Gohrischheide im Naturschutzgebiet Gohrischheide und Elbniederterrasse Zeithain

Lage Zeithain, Wülknitz, Sachsen, Deutschland
Fläche 28,47 km²
Kennung D 95
WDPA-ID 318447
Geographische Lage 51° 24′ N, 13° 20′ OKoordinaten: 51° 23′ 42″ N, 13° 19′ 54″ O
Gohrischheide und Elbniederterrasse Zeithain (Sachsen)
Gohrischheide und Elbniederterrasse Zeithain
Einrichtungsdatum 11. Januar 2011

Die Gohrischheide und Elbniederterrasse Zeithain bilden ein Naturschutzgebiet (NSG) im Landkreis Meißen in Sachsen. Das 2.846,99 ha große Gebiet mit der NSG-Nr. D 95 befindet sich etwa 5 Kilometer nördlich der sächsischen Gemeinde Zeithain. Flächenmäßig gehört das Naturschutzgebiet zur Gemeinde Zeithain, der Gemeinde Wülknitz und zu Nauwalde, einem Ortsteil der Stadt Gröditz.

Das Naturschutzgebiet wurde durch eine Verordnung des Landratsamtes Meißen vom 11. Januar 2011 (SächsGVBl. S. 45) festgesetzt.

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Purpur-Königskerze (Verbascum phoeniceum)

Im Naturschutzgebiet ist eine 454,a ha große Sonderschutzzone ausgewiesen, die für Sukzession und Entwicklung vorgesehen ist. Das Gebiet ist Bestandteil des FFH-Gebietes Nr. 4545-304 „Gohrischheide und Elbniederterrasse Zeithain“ und des Europäischen Vogelschutzgebietes Nr. 4545-451 „Gohrischheide“. Im Gebiet sind die Lebensräume von gemeinschaftlicher Bedeutung gemäß Anhang I der FFH-Richtlinie „Binnendünen mit offenen Grasflächen“ und „Trockene Heiden“ anzutreffen. Des Weiteren gibt es Restvorkommen der Purpur-Königskerze (Verbascum phoeniceum), die als Bestandteil des trockenwarmen Halboffenlandes in ihrem Fortbestand zu sichern ist.

Im Jahr 2014 wurden in einigen ausgewählten Randbereichen des Naturschutzgebiets markierte Besucherpfade angelegt, ein 6 m hoher hölzerner Aussichtsturm () errichtet und dadurch eine eingeschränkte touristische Erschließung geschaffen.[1]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Sachsenforst plant Besucherpfade im Naturschutzgebiet Gohrischheide in forstpraxis.de vom 12. Februar 2014, abgerufen am 26. Januar 2018