Gräfenwarth

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Gräfenwarth
Stadt Schleiz
Koordinaten: 50° 31′ 49″ N, 11° 45′ 13″ O
Höhe: 464 (450–490) m
Fläche: 9,34 km²
Einwohner: 379 (31. Dez. 1995)
Bevölkerungsdichte: 41 Einwohner/km²
Eingemeindung: 4. Juni 1996
Postleitzahl: 07907
Vorwahlen: 036647, 03663
Blick auf den Ort
Blick auf den Ort

Gräfenwarth ist ein Ortsteil von Schleiz im Saale-Orla-Kreis im Osten Thüringens. Der Ort hat aktuell etwa 400 Einwohner.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort liegt rund acht Kilometer von der Kreisstadt Schleiz entfernt am Rande des Thüringer Schiefergebirges am Ufer des größten Stausees Deutschlands, der Bleilochtalsperre. Im Ortsgebiet mündet die Wettera in die Saale.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ortschaft Gräfenwarth wurde im Jahr 1325 erstmals urkundlich genannt. Der Ortsname variierte dabei von Grevenwart über Grevenwarte bis zu Grefinwartt. Der Name bezieht sich wohl auf die Warte eines Grafen. Die Sage berichtet jedoch von einer vor ihrem Gatten fliehenden Gräfin, der ihr an dieser Stelle ein Gräfin warte! nachgerufen haben soll.

Im August 1993 wurde in Gräfenwarth ein Bürgerentscheid über die Eingemeindung nach Schleiz oder Saalburg durchgeführt. 88,16 Prozent entschieden sich für Schleiz. Am 4. Juni 1996 wurde der Ort in die Kreisstadt Schleiz eingegliedert.[1]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Tourismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gräfenwarth liegt an der L 1095 und ist an die Buslinie 610 von Schleiz nach Bad Lobenstein angeschlossen. Der Ort hatte von 1930 bis 1996 einen Bahnhof an der Bahnstrecke Schleiz–Saalburg. Das Gastgewerbe ist gut ausgebaut und die Umgebung touristisch erschlossen. Um Gräfenwarth gibt es fünf ausgeschilderte Wanderrouten, die vom örtlichen Heimatverein gepflegt werden. Der Bleilochstausee bietet Möglichkeiten zum Wassersport und es existiert eine Fahrgastschifffahrt.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Gräfenwarth – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1996