Möschlitz

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Möschlitz
Stadt Schleiz
Koordinaten: 50° 33′ 55″ N, 11° 45′ 0″ O
Höhe: 414 (400–425) m ü. NN
Einwohner: 550
Eingemeindung: 29. Dezember 1995
Postleitzahl: 07907
Vorwahl: 03663
St.-Severi-Kirche
St.-Severi-Kirche

Möschlitz ist ein Ortsteil der Stadt Schleiz im Saale-Orla-Kreis in Thüringen.

Geografie und Geologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unweit südwestlich von Schleiz liegen das Dorf und die Gemarkung von Möschlitz. Die Gemarkung wird durch die östlich hinter dem Dorf vorbeiführende Bundesautobahn 9 unterbrochen. Westlich bei dem Weiler Grochwitz begrenzt die Wisentatalsperre die ursprünglich Landschaft. Auf gut ausgebauten Ortsverbindungsstraßen ist das Dorf zu erreichen.

Nachbarorte sind Grochwitz, Mönchgrün, und Oschitz, jetzt Stadtteil von Schleiz.

Geologisch befindet sich die Flur des Ortes im Südostthüringer Schiefergebirge. Diese Böden sind durch den hohen Feinerdeanteil und den hohen Humusgehalt sehr ertragreich und -sicher. Quellmulden und schmale Tallagen der Bäche sind typische Grünlandstandorte. Ackerbau betreibt man auf plateauartigen Geländerücken, welligen Ebenen und Flachhängen. Auf sonstigen Flächen steht Wald, so wie es hier der Fall ist.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 23. Juni 1333 wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt.[2] 1621 richtete Fürst Heinrich II. Reuß im Ort eine Münzstätte ein. 1877 wurde die St.-Severi-Kirche nach Bränden in den Jahren 1820–1875 neu gebaut.

Am 29. Dezember 1995 wurde Möschlitz in die Stadt Schleiz eingegliedert.[3] Heute hat der Ort 550 Einwohner.[4]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Möschlitz liegt an der Bahnstrecke Schleiz–Saalburg. Diese ist inzwischen stillgelegt.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Möschlitz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Manfred Graf: Organisation der kooperativen Pflanzenproduktion bei hohem Grünlandanteil im Südostthüringer Schiefergebirge. Dargestellt an der KOG „Lobenstein“. 1970, (Jena, Universität, Dissertation, 1970; maschinschriftlich).
  2. Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. 5., verbesserte und wesentlich erweiterte Auflage. Rockstuhl, Bad Langensalza 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 185.
  3. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1995
  4. Private Webseite zu Möschlitz Abgerufen am 4. Juni 2011