Grüngürtel

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Unter dem Begriff Grüngürtel wird ein durchgängiges System aus Grün- und Freiflächen verstanden, die ein Siedlungs­gebiet, ein Dorf oder eine Stadt kreisförmig umschließen. Üblicherweise sind derartige Grüngürtel besonders geschützt und auch durch entsprechende Flächenwidmung oder Flächennutzungspläne rechtlich abgesichert.

Merkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Umschließung des meist dicht bebauten Siedlungs- bzw. Stadtgebiets hat mehrere Vorteile:

  • Bereitstellung von großflächigen siedlungsnahen Grün- und Freiräumen
  • Beitrag zur Luftqualität durch die Filterwirkung, die von den Grünflächen ausgeht und die Produktion von Frischluft
  • Verbesserung des Kleinklimas
  • Eindämmung des Stadtwachstums in das Umland
  • Vernetzung von Biotopen

Gleichartige Ziele werden durch die Ausweisung von Grünzügen verfolgt, allerdings umschließen diese nicht die gesamte Siedlungsfläche.

Beispiele bekannter Grüngürtel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu den größten Grüngürteln im deutschsprachigen Raum zählen:

Nach ihrer Lage im Dürener Grüngürtel wurde die Siedlung Grüngürtel (Düren) benannt, sowie die darin verlaufende Straße Grüngürtel.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bereich Grünplanung auf muenchen.de: Münchner Grüngürtel, abgerufen am 29. Juni 2017.
  2. Daniel Bechtel, Der Westen: Duisburg feiert seinen Park am Stahlwerk, 16. Mai 2016.