Grand-Ethiopian-Renaissance-Talsperre

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Grand-Ethiopian-Renaissance-Talsperre
26. Oktober 2020
26. Oktober 2020
Lage: Benishangul-Gumuz,
Athiopien Äthiopien
Zuflüsse: Blauer Nil
Abfluss: Blauer Nil
Größere Städte in der Nähe: Guba
Grand-Ethiopian-Renaissance-Talsperre (Äthiopien)
Koordinaten 11° 12′ 51″ N, 35° 5′ 35″ OKoordinaten: 11° 12′ 51″ N, 35° 5′ 35″ O
Daten zum Bauwerk
Sperrentyp: RCC-Gewichtsstaumauer
Bauzeit: 2011–2022
Höhe des Absperrbauwerks: 145 m
Kronenlänge: 1 800 m
Kraftwerksleistung: 6.000 MW[1]
Betreiber: Ethiopian Electric Power Corp
Daten zum Stausee
Wasseroberfläche 1874 km²[2]dep1
Speicherraum 74.000 Mio. m³

Die Grand-Ethiopian-Renaissance-Talsperre (auch Großer Renaissance-Staudamm, engl. Grand Ethiopian Renaissance Dam, GERD, Große Talsperre der äthiopischen Wiedergeburt, gelegentlich auch Hidase-Talsperre (Amharisch: ታላቁ የኢትዮጵያ ሕዳሴ ግድብ = talak’u ye’itiyop’iya hidase gidibi = der große äthiopische Renaissance-Damm; kurz TaIHiGe)) ist eine Talsperre am Blauen Nil in der west-äthiopischen Region Benishangul-Gumuz, etwa 10 Kilometer östlich der sudanesischen Grenze.

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das seit 2011 im Bau befindliche Talsperrenprojekt umfasst eine knapp zwei Kilometer lange sowie 145 Meter hohe Haupt-Gewichtsstaumauer. Mit 6.000 Megawatt ist das angeschlossene Wasserkraftwerk das größte Afrikas.[3] Der Stausee ist mit 74 Milliarden Kubikmetern Stauvermögen einer der größten des Kontinents.[4]

Die äthiopische Regierung kündigte an, den Stauraum ab Juli 2020 zu füllen.[5] Satellitenaufnahmen im Sommer 2020 bestätigen dies.[6][7] Die ersten Turbinen sind seit Februar 2022 einsatzbereit.[8] Die komplette Fertigstellung wird zwischen 2023 und 2028 erwartet.[9]

Namensgebung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Talsperre wurde zuerst unter den Namen „Projekt X“ geplant, danach als „Millennium Dam“ („Jahrtausend-Talsperre“).[10] Am 15. April 2011 benannte der Ministerrat das Vorhaben in „Grand Ethiopian Renaissance Dam“ um.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Planungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Bauwerk wird aus einer 145 Meter hohen und 1800 Meter langen Gewichtsstaumauer aus Walzbeton sowie zwei Krafthäusern an beiden Seiten der Hochwasserentlastung bestehen. Das rechtsseitige Kraftwerk bekommt zehn 375-Megawatt-Francis-Turbinen-Generatoren und das linke sechs.[1] Die ersten 8 Maschinen werden von Alstom geliefert. Der Auftragswert dafür liegt bei 250 Mio. €.[11] Als Nebenbauwerk wird ein 5 Kilometer langer und 50 Meter hoher Seitendamm gebaut.[12] Der Stausee wird einen Speicherraum von 74 Milliarden Kubikmetern haben.[2] Das Regelarbeitsvermögen, d. h. die im langjährigen Durchschnitt jährlich erzeugte elektrische Energie, soll bei ca. 15.700 Gigawattstunden liegen.

Ausschreibung und Bau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Satellitenbilder vom 23. Juni bis zum 20. Juli 2020 an Tagen ohne Verdeckung durch eine Wolkendecke, aufgenommen vom Suomi NPP

Am 31. März 2011 – einen Tag, nachdem das Projekt öffentlich gemacht wurde – wurde ohne Ausschreibung ein Vertrag über 4,8 Milliarden US-Dollar mit Salini Costruttori als Generalunternehmer abgeschlossen. Der Auftrag für den Einbau der Turbinen und die elektrischen Anlagen ging an den äthiopischen Konzern Metal and Engineering Corporation (Metec), der im Besitz der äthiopischen Armee ist.[13] Am 2. April 2011 legte der äthiopische Premierminister Meles Zenawi den Grundstein für die Talsperre.[14] Als erste Schritte wurden eine Felsbrechanlage und ein kleiner Flugplatz gebaut.[15]

Die ersten beiden Turbinen hätten im September 2014 in Betrieb gehen sollen, nach dreieinhalb Jahren Bauzeit. Die Fertigstellung der Gesamtanlage war ursprünglich für 2017 geplant.[16] Wie bei Großprojekten nicht unüblich, kam es zu deutlichen Verzögerungen. Ende 2018 lag die Fertigstellungsquote des Projektes bei 65 %.[13] Ursachen der Verzögerungen waren vor allem mehrfache Änderungen der Planungen sowie Korruption und Unfähigkeit bei Metec.[17] Unternehmen aus der Volksrepublik China sprangen ein.[18]

Im Juli 2020 begann Äthiopien mit der Befüllung des Staudamms. Dies führte zu diplomatischen Konflikten mit den vom Nil abhängigen Nachbarstaaten.[19][20]

Am 20. Februar 2022 erfolgte die Aufnahme der Stromproduktion durch Regierungschef Abiy Ahmed.[8]

Internationale Konflikte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Nil ist die Lebensader Äthiopiens, des Sudans und vor allem Ägyptens. Das flussabwärts liegende Ägypten opponiert gegen die Talsperre, die seiner Meinung nach die Wassermenge reduzieren wird, die es vom Nil bekommt.[21] Der damalige äthiopische Premierminister Meles Zenawi argumentierte hingegen 2011, basierend auf einer ungenannten Studie, dass die Talsperre die Verfügbarkeit des Wassers im Unterlauf nicht reduzieren, sondern nur regulieren würde, sodass mehr Land zur Bewässerung zur Verfügung stünde. Ägypten könne auch durch leichtes Absenken des Assuan-Staudamms 7,5 Milliarden Kubikmeter Wasser vor dem Verdunsten bewahren und Projekte zur besseren Nutzung des Nilwassers umsetzen.[22]

Nach langen Verhandlungen unterzeichneten die Staatschefs Äthiopiens, des Sudans und Ägyptens am 23. März 2015 in Khartum eine Grundsatzerklärung (Declaration of Principles).[23] Darin wurden unter anderem vereinbart:

  • die Durchführung von Studien zu den Folgewirkungen des Dammes
  • die Erarbeitung von Regeln zur Füllung des Stauraums: Es wäre möglich, den Stausee binnen dreier Jahre zu füllen. Um die Folgen verminderten Wasserzuflusses im Sudan und in Ägypten zu verringern, ist es wichtig, den Füllungszeitraum auszudehnen.[24] Deshalb drängen Ägypten und der Sudan auf die Rückhaltung geringerer Wassermengen, also auf ein langsameres Füllen und eine entsprechend längere Fülldauer. Im November 2019 verständigten sich die drei Staaten auf eine Streckung des Füllungszeitraums auf sieben Jahre.[25]
  • eine Erarbeitung eines Übereinkommens zu den jährlichen Abflussmengen: Äthiopien will dabei durchschnittliche Niederschlagsmengen zugrunde legen; Ägypten und der Sudan drängen hingegen auf Vorkehrungen für Trockenjahre.
  • Verfahrensweisen zur Behebung von Streitfragen[26]

Im Juni 2020 scheiterten weitere Vertragsverhandlungen der drei Staaten an juristischen Fragen. Der Sudan, der Auswirkungen auf seinen flussabwärts liegenden Roseires-Damm befürchtet und das Schicksal von Millionen Menschen in Gefahr sieht, rief daraufhin den Weltsicherheitsrat an.[27] Unter Leitung der Afrikanischen Union wurden die direkten Gespräche der Konfliktparteien Ende Juni wieder aufgenommen.[28] Ägypten favorisiert wie der Sudan eine externe Schlichtungsstelle, die über jegliche Streitigkeiten bezüglich der Wasserversorgung der Nilanrainerstaaten entscheiden soll.[28]

Laut der Nichtregierungsorganisation International Crisis Group ist Ägyptens Wasserversorgung, unter anderem wegen des Assuan-Stausees, bei durchschnittlichem Regenfall nicht bedroht.[28]

Im August 2020 verließ Ägypten, das in dem Damm eine Gefahr für seine Wasserversorgung sieht, da es 90 Prozent des Nutzwassers aus dem Nil entnimmt, die trilateralen Verhandlungen, nachdem Äthiopien begonnen hatte, den Staudamm aufzufüllen.[20]

Im Februar 2021 forderte der Sudan abermals eine internationale Vermittlung.[20] Am 4. April trafen sich die Außenminister von Ägypten, Äthiopien und des Sudans in Kinshasa zu „letzten“ Gesprächen.[29]

Kosten, Finanzierung und Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name Großer Damm der äthiopischen Wiedergeburt weist bereits darauf hin, dass dem Projekt in Äthiopien eine große Bedeutung zugemessen wird. Aufgrund der internationalen Konflikte insbesondere mit Ägypten wegen des Damms gilt es als sehr schwierig, internationale Geldgeber von dem Projekt zu überzeugen.[30] Die äthiopische Regierung will die gesamten Kosten für die Talsperre selbst tragen. Sie hat Anleihen für Äthiopier im Inland und im Ausland herausgegeben, Staatsbedienstete müssen jährlich ein Monatsgehalt zur Finanzierung von GERD abgeben, andere nationale Projekte werden zurückgestellt.[22][30] Die Turbinen und die übrige elektrische Ausstattung für etwa 1,8 Milliarden US$ sollen Berichten zufolge von chinesischen Banken finanziert werden. Das würde bedeuten, dass 3 Milliarden US$ von der äthiopischen Regierung auf andere Art finanziert werden müssten.[31] Die geschätzten 4,8 Milliarden US$ Baukosten, offensichtlich ohne die Kosten für die Übertragungsleitungen, entsprechen mehr als 15 % des äthiopischen Bruttosozialprodukts von 31 Milliarden US$ im Jahr 2009 sowie etwa 60 % des Staatshaushalts.

Äthiopien begründet das Projekt mit einem sehr hohen Energiebedarf zur Entwicklung des Landes, mit dem man zudem Exporterlöse größeren Umfanges erzielen kann. Das gesamte Projekt stellt sich jedoch als eine Hochrisikowette auf einen sehr viel stärkeren Monsun und auf viel ausgiebigere jährliche Regenfälle dar, als sie üblicherweise auftreten. Die Monsunregen sind von ungleicher Menge, was ein großer Damm durch mehrjährige Speicherung ausgleichen kann. Experten gehen davon aus, dass das Projekt statt der geplanten 6000 MWe bei gleichbleibender Auslastung im Durchschnitt des Jahres nur bis etwa 3000 MWe nutzen können wird.[32] Eine Überkapazität von 3000 MWe ergibt ökonomisch dagegen einen gewissen Sinn, wenn man die Turbinen nur saisonal und im Wechsel mit anderen Quellen für die Elektrizität (insbesondere der Windkraft) betreibt, da die Winde in der Trockenzeit (Passat) besonders stark wehen, in der Regenzeit aufgrund schwacher Winde die Windkraft jedoch durch Wasserkraft weitgehend ersetzt werden muss.

Nutzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Hauptnutzen der Talsperre wird für Äthiopien die Produktion elektrischer Energie aus Wasserkraft und die Stabilisierung der Verfügbarkeit von Elektrizität im Stromnetz sein. Die im Wasserkraftwerk erzeugte Elektrizität soll in Äthiopien und den Nachbarstaaten einschließlich Sudan und möglicherweise Ägypten verkauft werden. Der Verkauf des Stroms würde den Bau von starken Übertragungsleitungen zu den Verbrauchszentren wie der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba und der sudanesischen Hauptstadt Khartum erfordern, die beide mehr als 400 km entfernt liegen. Dies käme zu der Elektrizität hinzu, die in anderen großen Wasserkraftwerken erzeugt werden wird, die derzeit in Äthiopien in Bau sind oder jüngst fertiggestellt wurden, wie zum Beispiel Gilgel Gibe III.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Rawia Tawfik: Revisiting hydro-hegemony from a benefitsharing perspective: The case of the Grand Ethiopian Renaissance Dam. Deutsches Institut für Entwicklungspolitik, Bonn 2015, ISBN 978-3-88985-669-2.
  • Philine Wehling: Nile Water Rights. An International Law Perspective. Springer, Berlin 2020, ISBN 978-3-662-60795-4.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Grand Ethiopian Renaissance Dam – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Grand Ethiopian Renaissance Dam Project. In: salini-impregilo.com. Webuild, archiviert vom Original am 5. März 2014; abgerufen am 14. April 2022 (italienisch).
  2. a b International Panel of Experts (IPoE) on Grand Ethiopian Renaissance Dam Project (GERDP): Final Report. S. 8. In: Scidev.net. Science and Development Network, 31. Mai 2013, abgerufen am 14. April 2022.
  3. Äthiopien weiht gigantischen Staudamm ein. In: dw.com. Deutsche Welle, 17. Dezember 2016, abgerufen am 14. April 2022.
  4. Il Primo Ministro etiope avvia la prima turbina del Grand Ethiopian Renaissance Dam Project. GERD: Il mega progetto idroelettrico che Webuild sta realizzando in Etiopia per la produzione di energia rinnovabile. In: Webuildgroup.com. 20. Februar 2022, abgerufen am 14. April 2022.
  5. Ethiopian Renaissance Dam Construction ‘Making Progress’. In: EthiopianMonitor.com. 2. Februar 2020, abgerufen am 14. April 2022.
  6. Dominic Johnson: Konflikt zwischen Äthiopien und Ägypten. Es wird ernst am Blauen Nil. In: Die Tageszeitung. 16. Juli 2020, ISSN 0931-9085 (taz.de [abgerufen am 14. April 2022]).
  7. Mega-Staudamm in Afrika. Äthiopien bezeichnet erste Flutung als „historisch“. In: FAZ.net. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22. Juli 2020, abgerufen am 14. April 2022.
  8. a b Stromproduktion an Megastaudamm in Äthiopien gestartet. In: ORF.at. 20. Februar 2022, abgerufen am 14. April 2022.
  9. Jannik Deters: Am umstrittensten Staudamm Afrikas beginnt die Stromproduktion. In: wiwo.de. Wirtschaftswoche, 9. Oktober 2021, abgerufen am 14. April 2022.
  10. A Nation Rallies Behind a Cause, Grand Millennium Dam. (Memento vom 14. Juni 2011 im Internet Archive). In: GrandMillenniumDam.net. 12. April 2012, abgerufen am 14. April 2022.
  11. Alstom to supply hydroelectric equipment for the Grand Renaissance dam in Ethiopia. In: Alstom.com. 7. Januar 2013, abgerufen am 14. April 2022 (englisch).
  12. Salini Costruttori: Salini will build the biggest dam in Africa. Pressemeldung vom 31. März 2011.
  13. a b Ethiopia’s huge Nile dam delayed to 2022. In: GlobalConstructionReview.com. 14. Dezember 2018, abgerufen am 14. April 2022.
  14. Ethiopia Launched Grand Millennium Dam Project, the Biggest in Africa. (Memento vom 6. April 2011 im Internet Archive). In: Ethiopian-News.com. 2. April 2011, abgerufen am 14. April 2022.
  15. Pawlos Belete: Great Millennium Dam moves Ethiopia. (Memento vom 29. September 2011 im Internet Archive). In: CapitalEthiopia.com. 11. April 2011, abgerufen am 14. April 2022.
  16. Linda Staude: Journal-Panorama. Strom für Ostafrika – Äthiopiens Mega-Staudamm am Blauen Nil. In: oe1.ORF.at. 2. Februar 2016, abgerufen am 14. April 2022.
  17. Aaron Maasho: Ethiopia arrests ex-head of army firm in crackdown on security services. In: Reuters.com. 13. November 2018, abgerufen am 14. April 2022.
  18. Christoph Titz: Gigantischer Staudamm in Äthiopien. Zoff am Nil. In: Spiegel.de. 8. Juli 2019, abgerufen am 14.&nbspApril 2022.
  19. Geopolitischer Konflikt mit Ägypten. Äthiopien füllt erstmals umstrittenen Nil-Staudamm. In: Spiegel.de. 22. Juli 2020, abgerufen am 14. April 2022.
  20. a b c Spannungen mit Äthiopien. Sudan fordert im Streit um Nil-Staudamm internationale Vermittlung. In: Spiegel.de. 6. Februar 2021, abgerufen am 14. April 2022.
  21. Egypt Stays Opposed to Ethiopia’s Grand Millennium Dam Project. In: EZega.com. 11. April 2011, abgerufen am 14. April 2022.
  22. a b Meles Launches Millennium Dam Construction on Nile River. (Memento vom 27. Juli 2011 im Internet Archive). In: NewBusinessEthiopia.com. 2. April 2011, abgerufen am 14. April 2022.
  23. Rawia Tawfik: Revisiting hydro-hegemony from a benefitsharing perspective: The case of the Grand Ethiopian Renaissance Dam. Deutsches Institut für Entwicklungspolitik, Bonn 2015, S. 35–37.
  24. Kevin Wheeler u. a.: Cooperative filling approaches for the Grand Ethiopian Renaissance Dam. In: Water International. Jg. 41 (2016), S. 1–24.
  25. Khartoum Announces Deal on Filling Renaissance Dam in 7 Years. In: AAwsat.com. 18. November 2019, abgerufen am 14. April 2022.
  26. Rawia Tawfik: Revisiting hydro-hegemony from a benefitsharing perspective: The case of the Grand Ethiopian Renaissance Dam. Deutsches Institut für Entwicklungspolitik, Bonn 2015, S. 36.
  27. Sudan: Millions at risk if Ethiopia fills mega dam without deal. In: Aljazeera.com. 27. Juni 2020, abgerufen am 14. April 2020.
  28. a b c Christoph Titz: Geopolitischer Streit am Nil. Äthiopien staut, Ägypten schäumt. In: Spiegel.de. 1. Juli 2020, abgerufen am 14. April 2022.
  29. Ägypten, Äthiopien und Sudan beraten über Nil-Staudamm. In: ORF.at. 5. April 2021, abgerufen am 14. April 2021.
  30. a b Claus Hecking: Strom wie Heu. In: Zeit.de. 17. Juli 2016, abgerufen am 14. April 2022.
  31. The River Nile: A dam nuisance. Egypt and Ethiopia quarrel over water. In: Economist.com. 23. April 2011, abgerufen am 14. April 2022.
  32. Asfaw Beyene: Why is the hydroelectric dam on the Blue Nile, the Grand Ethiopian Renaissance Dam (GERD), sized for 6000 MW? In: Gadaa.com. 19. Juni 2013, archiviert vom Original am 19. Juli 2013; abgerufen am 14. April 2022 (englisch).