Graveyard of the Living Dead

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Film
OriginaltitelGraveyard of the Living Dead
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 2008
Länge 89 Minuten
Altersfreigabe FSK Keine Jugendfreigabe
Stab
Regie Marc Rohnstock
Drehbuch Marc Rohnstock
Produktion Lars Rohnstock
Musik Ramon Kaltenbach,
Martin Rüdel
Kamera Christian Reckert
Schnitt Marc Rohnstock,
Martin Rüdel
Besetzung
  • Stefan Rüdel: Bob
  • Alexander Reckert: Paul
  • Lars Rohnstock: Henry
  • Ramon Kaltenbach: Rick
  • Marc Rohnstock: Tom
  • Martin Rüdel: David
  • Sarah Oepen: Jenny
  • Karin Burkard: Lisa
  • Boris Schweikardt: Andy
  • Timo Rose: Ben

Graveyard of the Living Dead ist ein deutscher Amateurfilm/Splatter von Regisseur und Drehbuchautor Marc Rohnstock, der auch als Hauptdarsteller mitwirkt. Der äußerst niedrig budgetierte Film wurde ausschließlich mit Laiendarstellern besetzt.

Der Film wurde innerhalb 30 Tagen abgedreht[1] und erschien am 9. Mai 2009 auf DVD.[2]

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In einem medizinischen Labor arbeiten die beiden Wissenschaftler Henry und Paul an einem neuartigen Projekt zur Untersuchung des Sterbevorgangs. Als Grundlage dient ihnen die sogenannte 6/12-Minuten-Theorie, welche besagt, dass das menschliche Gehirn noch sechs bis zwölf Minuten nach dem Eintritt des Todes aktiv ist, bevor der eigentliche Hirntod eintritt. Diese kurze Zeitspanne stellt den eigentlichen Gegenstand der Forschungstätigkeit dar. Das Duo nutzt diese Phase, um Hirnströme für eine spätere Datenauswertung zu sammeln. Um den beginnenden Hirntod auf unbestimmte Zeit hinauszuzögern, den Zeitabstand der Datensammlung also zu verlängern, bedienen sich Henry und Paul eines zuvor entwickelten Serums. Wenig später gelingt der vermeintliche Durchbruch. Ein kürzlich Verstorbener sendet nach einer Injektion ihrer Substanz minutenlang verwertbare Hirnströme aus. Die Wissenschaftler wähnen sich am Ziel ihrer Träume. Dessen ungeachtet erwacht ihr lebloses Forschungsobjekt zu neuem Leben. Der Leichnam fällt über einen seiner Schöpfer her und verletzt diesen tödlich. Der Gebissene mutiert zum Zombie. Instinktgetrieben tötet er daraufhin seinen Kollegen, der ebenfalls zum Monstrum verkommt.

Derweil suchen sechs Gothic- und Metal-Anhänger in Partystimmung einen abgelegenen Friedhof auf, um sich dort zu vergnügen. Auf der Begräbnisstätte kommt es zu einer blutigen Begegnung mit den drei Untoten. Da eine Flucht zunächst aussichtslos erscheint, stellt sich die dezimierte Gruppe den Angreifern. Es gelingt ihnen schnell die Umtriebe der Wiedergänger zu stoppen, wenngleich sich ihre Lage dadurch nur unwesentlich entspannt. Durch verseuchte Körperflüssigkeiten der Zombies, die auf dem weitläufigen Friedhofsgelände versickern, entsteht binnen kürzester Zeit ein weiteres Gefahrenpotential. Insassen eines kürzlich verunglückten Schulbusses, die hier beigesetzt wurden, werden kontaminiert. Nachfolgend erheben sie sich aus den Gräbern. Die verzweifelten Freunde kämpfen abermals um ihr Leben. Nach kräftezehrenden Auseinandersetzungen lichten sich nach und nach ihre Reihen, bis am Ende des Films die blutrünstigen Kreaturen alle menschlichen Verteidiger töten.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. vgl. Virus Magazin, Nr. 14 Januar/Februar 2007, Seite 22
  2. vgl. Eintrag auf ofdb.de - abgerufen am 19. Dezember 2009