Guarbohne

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Guarbohne
Guarbohne Cyamopsis tetragonolobus

Guarbohne Cyamopsis tetragonolobus

Systematik
Eurosiden I
Ordnung: Schmetterlingsblütenartige (Fabales)
Familie: Hülsenfrüchtler (Fabaceae)
Unterfamilie: Schmetterlingsblütler (Faboideae)
Gattung: Cyamopsis
Art: Guarbohne
Wissenschaftlicher Name
Cyamopsis tetragonolobus
(L.) Taub.

Die Guarbohne (Cyamopsis tetragonolobus), auch Guar genannt, ist eine Nutzpflanze aus der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae oder Leguminose), Unterfamilie Schmetterlingsblütler (Faboideae). Sie ist nahe verwandt mit einer Reihe anderer, „Bohnen“ genannter Feldfrüchte.

Beschreibung[Bearbeiten]

Die Guarbohne erreicht eine Wuchshöhe von bis zu zwei Metern. Die Pflanze bildet etwa 10 cm lange Hülsenfrüchte mit ovalen, etwa 5 mm großen Samen.

Verbreitung[Bearbeiten]

Die Guarbohne hat ihren Ursprung wahrscheinlich in Indien, vielleicht aber auch in Zentralafrika. Die Hauptanbaugebiete liegen in Indien und Pakistan. Sie stammt eventuell von der Wildpflanze Cyamopsis senegalensis ab.

Nutzung[Bearbeiten]

Die Blätter und frischen Hülsen werden als Gemüse gegessen, die ganze Pflanze dient als Grünfutter. Auch die getrockneten Samen („Guarkerne“) können gegessen werden.

Wichtigstes Produkt der Pflanze ist das Guarkernmehl (auch Guar, Guarmehl oder Guargummi genannt), das hauptsächlich aus dem Mehrfachzucker Guaran besteht. Die äußeren Schichten und der Keimling werden vom Samen abgetrennt, bevor dieser vermahlen wird. Guarkernmehl wird als Verdickungsmittel für eine Vielzahl von Lebensmitteln verwendet (Zusatzstoff E 412). Ähnliche Lebensmittelzusatzstoffe sind Gummi arabicum und Johannisbrotkernmehl aus den Samen des Johannisbrotbaums (siehe auch Pflanzengummi).

Eine technische Anwendung von Guarkernmehl ist die Herstellung von Verdickungsmitteln für die Erdöl- und Erdgasförderung (Fracking).

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]