Gustav Drevs

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Gustav Drevs (* 16. April 1907 in Neu Steinbeck/Mecklenburg; † 17. April 1988) war ein deutscher Politiker der CDU.

Leben und Beruf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gut Siedkow um 1860, Sammlung Alexander Duncker

Nach dem Besuch der landwirtschaftlichen Oberrealschule studierte Drevs, der evangelischen Glaubens war, Landwirtschaft in Leipzig und Jena. Er war Mitglied der Corps Saxonia Jena (1928) und Saxonia Bonn (1985).[1] Nach zwei Lehrjahren und sechs Jahren Tätigkeit als landwirtschaftlicher Beamter übernahm er ein Gut in Siedkow im Kreis Belgard (Provinz Pommern). Nach dem Zweiten Weltkrieg kam er als Heimatvertriebener nach Schleswig-Holstein.

Ab 1961 war Drevs Kreisvorsitzender des Kuratoriums Unteilbares Deutschland im Kreis Herzogtum Lauenburg. Drevs war verheiratet und hatte drei Kinder. Sein Sohn Merten war Gründungsstaatssekretär im Finanzministerium des Landes Mecklenburg-Vorpommern.

Partei[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Drevs war Mitglied der CDU. 1956 wurde er Kreisvorsitzender der CDU im Kreis Herzogtum Lauenburg, nachdem er zuvor bereits seit 1951 stellvertretender Kreisvorsitzender gewesen war.

Abgeordneter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Drevs gehörte seit 1948 dem Kreistag im Kreis Herzogtum Lauenburg an. 1950/51 war er auch Mitglied des Kreisausschusses, seit 1951 Kreispräsident.

Von 1954 bis 1975 war Drevs Abgeordneter des Schleswig-Holsteinischen Landtags. Dabei vertrat er zunächst den Wahlkreis Lauenburg-Nord und seit 1971 den Wahlkreis Lauenburg-Ost. Von 1967 bis 1969 war er Vorsitzender des Landtagsausschusses für Heimatvertriebene.

Öffentliche Ämter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vom 13. Dezember 1958 bis zum 3. Dezember 1967 war Drevs Parlamentarischer Vertreter des schleswig-holsteinischen Landesministers für Arbeit, Soziales und Vertriebene und anschließend bis zu seinem Ausscheiden aus dem Parlament Parlamentarischer Vertreter des Landesinnenministers.

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kösener Corpslisten 1996, 146, 760; 141, 603

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gustav Drevs im Landtagsinformationssystem Schleswig-Holstein