Krembz

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Krembz führt kein Wappen
Krembz
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Krembz hervorgehoben
Koordinaten: 53° 39′ N, 11° 4′ O
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Nordwestmecklenburg
Amt: Gadebusch
Höhe: 64 m ü. NHN
Fläche: 39,06 km2
Einwohner: 896 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 23 Einwohner je km2
Postleitzahl: 19205
Vorwahlen: 03886, 038876, 038853
Kfz-Kennzeichen: NWM, GDB, GVM, WIS
Gemeindeschlüssel: 13 0 74 043
Adresse der Amtsverwaltung: Am Markt 1
19205 Gadebusch
Webpräsenz: www.gadebusch.de
Bürgermeister: Werner Guschewski
Lage der Gemeinde Krembz im Landkreis Nordwestmecklenburg
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Dorfkirche Groß Salitz

Krembz ist eine Gemeinde im Süden des Landkreises Nordwestmecklenburg in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland). Die Gemeinde wird vom Amt Gadebusch mit Sitz in der gleichnamigen Stadt verwaltet.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die landwirtschaftlich geprägte Gemeinde Krembz liegt nahe der Landesgrenze zu Schleswig-Holstein im hügeligen Gebiet zwischen Gadebusch und dem Schaalsee. Hier, im Bereich der Quellen von Schilde, Radegast sowie der Nebenflüsse der Schaale verläuft ein Teil der Nordsee-Ostsee-Wasserscheide. Die Ortsteile Groß Salitz, Lützowshorst, Radegast und Schönwolde liegen im Biosphärenreservat Schaalsee. Im Süden grenzt das Gemeindegebiet an den Landkreis Ludwigslust-Parchim.

Ortsteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Alt Steinbeck
  • Groß Salitz
  • Krembz
  • Neu Steinbeck
  • Radegast
  • Schönwolde
  • Stöllnitz

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Groß Salitz: Eine Kirche wurde mit den zur damaligen Parochie (Pfarrei) gehörenden weiteren Orten 1230 im Ratzeburger Zehntregister erwähnt, welches die damals zum Bistum Ratzeburg gehörenden Ortschaften geordnet nach Kirchspielen auflistet. Die bestehende Kirche St. Marien in Groß Salitz stammt von um 1280. Das Gut war vom Beginn des 14. Jahrhunderts bis 1945 im Besitz der Familien von Lützow. Das große Gutshaus stammt aus dem 18. Jahrhundert, der große Anbau von 1936.

Radegast ist erstmals im Isfriedschen Teilungsvertrag von 1194 verzeichnet. Hier fand 1712 ein Teilgefecht der Schlacht bei Gadebusch statt.

Krembz wurde 1230 im Ratzeburger Zehntregister unter dem slawischen Namen "Crampitz" erwähnt. 1348 entstand in Krembz die Veste der Raubritter von Lützow, die 1392 von Herzog Erich von Sachsen Lauenburg zerstört wurde. 1791 kaufte der Herzog vier Krembzer Hufen, wovon drei zu Roggendorf und eine Hufe zu Groß Salitz gehörten. Krembz wurde dadurch ein reines Domanialdorf.

Am 1. Juli 1950 wurden die bis dahin eigenständigen Gemeinden Alt Steinbeck, Neu Steinbeck, Radegast und Schönwolde eingegliedert. Groß Salitz kam am 1. Januar 1999 hinzu.[2]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehrsanbindung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sieben Kilometer nördlich von Krembz liegt die Kleinstadt Gadebusch. Dort besteht Anschluss an das überregionale Fernstraßennetz (Bundesstraßen 104 und 208) und Bahnanschluss nach Schwerin und Rehna.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Krembz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Amt M-V – Bevölkerungsstand der Kreise, Ämter und Gemeinden 2015 (XLS-Datei) (Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1999

Ortschronk: Krembz, Amt Gadebusch-Land, Die Geschichte eines Dorfes in Westmecklenburg.2 Bände, Autor Hermann Wienke erschienen im Jahr 2003