Gypshütte

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Gypshütte
Gemeinde Steinsfeld
Koordinaten: 49° 26′ 13″ N, 10° 13′ 38″ O
Höhe: 421 m ü. NHN
Einwohner: (2015)[1]
Postleitzahl: 91628
Vorwahl: 09843

Gypshütte ist ein Weiler der Gemeinde Steinsfeld im Landkreis Ansbach in Mittelfranken.

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Einöde liegt etwa zwei Kilometer nordöstlich der Ortsmitte von Steinsfeld am Südwestfuß des bewaldeten Endseer Bergs. Unmittelbar östlich grenzt an den Ort mit drei Hausnummern und etlichen anderen Gebäuden ein etwa 6 ha großer Bruch im Gipskeuper.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jh.) wurde Gypshütte der Ruralgemeinde Endsee zugeordnet. Im Zuge der Gebietsreform wurde diese am 1. Mai 1978 nach Steinsfeld eingemeindet.

Baudenkmal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Wildbannstein, 1547.

Siehe auch: Liste der Baudenkmäler in Steinsfeld#Gypshütte

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 001818 001840 001861 001871 001885 001900 001925 001950 001961 001970 001987 002009 002015
Einwohner 10 17 14 22 17 16 17 17 13 15 10 10 9
Häuser[3] 1 2 3 3 3 1 3 3
Quelle [4] [5] [6] [7] [8] [9] [10] [11] [12] [13] [14] [15] [1]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Gemeindeverbindungsstraße führt von der Kreisstraße AN 8 in Hartershofen nach Gypshütte und teilt sich dort in zwei Gemeindeverbindungsstraßen, die eine führt nordwestwärts nach Reichelshofen zur Staatsstraße 2416, die andere nordwärts zur selben Staatsstraße näher an Endsee.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hans Karlmann Ramisch: Landkreis Rothenburg ob der Tauber (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 25). Deutscher Kunstverlag, München 1967, DNB 457879254, S. 46.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b gemeindedaten auf der Website steinsfeld.de
  2. Gypshütte im BayernAtlas
  3. Es werden nur bewohnte Häuser angegeben. 1818 wurden diese als „Feuerstellen“ bezeichnet, 1840, 1852 als „Häuser“, 1871 bis 1987 als „Wohngebäude“.
  4. Alphabetisches Verzeichniß aller im Rezatkreise nach seiner durch die neueste Organisation erfolgten Constituirung enthaltenen Ortschaften: mit Angabe a. der Steuer-Distrikte, b. Gerichts-Bezirke, c. Rentämter, in welchen sie liegen, dann meherer anderer statistischen Notizen. Ansbach 1818, S. 34 (Digitalisat).
  5. Eduard Vetter (Hrsg.): Statistisches Hand- und Adreßbuch von Mittelfranken im Königreich Bayern. Selbstverlag, Ansbach 1846, S. 222 (Digitalisat).
  6. Joseph Heyberger (Hrsg.): Topographisch-statistisches Handbuch des Königreichs Bayern nebst alphabethischem Ortslexikon. Literar.-artist. Anst. der J. G. Cotta’schen Buchhandlung, München 1867, Sp. 1072, urn:nbn:de:bvb:12-bsb10374496-4 (Digitalisat).
  7. kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarrei-, Schul- und Postzugehörigkeit … mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875. München 1877, 2. Abschnitt (Einwohnerzahlen von 1871), Sp. 1237, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 (Digitalisat).
  8. Karl von Rasp: Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Regierungsbezirken, Verwaltungsdistrikten, … sodann mit einem alphabetischen Ortsregister unter Beifügung der Eigenschaft und des zuständigen Verwaltungsdistriktes für jede Ortschaft. LIV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. Hrsg.: K. Bayer. Statistisches Bureau. München 1888, Abschnitt III, Sp. 1173 (Digitalisat).
  9. K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern, mit alphabetischem Ortsregister. LXV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1904, Abschnitt II, Sp. 1244 (Digitalisat).
  10. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und dem Gebietsstand vom 1. Januar 1928. Heft 109 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1928, Abschnitt II, Sp. 1282 (Digitalisat).
  11. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern – Bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950. Heft 169 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1952, Abschnitt II, Sp. 1110 (Digitalisat).
  12. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, Abschnitt II, Sp. 814 (Digitalisat).
  13. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, S. 169 (Digitalisat).
  14. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, S. 331 (Digitalisat).
  15. Einwohnerzahlen (Memento vom 13. September 2012 im Webarchiv archive.is) auf: steinsfeld.de