Ellwingshofen

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Ellwingshofen
Gemeinde Steinsfeld
Koordinaten: 49° 25′ 52″ N, 10° 22′ 23″ O
Höhe: 414 m ü. NHN
Einwohner: 24 (2015)[1]
Postleitzahl: 91628
Vorwahl: 09865

Ellwingshofen ist ein Ortsteil der Gemeinde Steinsfeld im Landkreis Ansbach in Mittelfranken.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Weiler liegt am Fischbach, der ein rechter Zufluss des Steinbachs ist, der wiederum ein rechter Zufluss der Tauber ist. Ca. 0,5 km nordwestlich liegt das Waldgebiet Kleinespen.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1383 wurde der Ort mit Nordenberg von der Reichsstadt Rothenburg gekauft. Im November 1688 wurden im französischen Mordbrand vier Gebäude vernichtet und damit ein Schaden von über 1635 Gulden angerichtet. 1800 gab es in dem Ort sechs Haushalte, die alle der Reichsstadt Rothenburg untertan waren.[3]

Seit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jh.) gehört Ellwingshofen zur Gemeinde Steinsfeld.

Baudenkmal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Haus Nr. 6: Zugehörig zweigeschossiges Fachwerkhofhaus, Walmdach, 1788.

Siehe auch: Liste der Baudenkmäler in Steinsfeld#Ellwingshofen

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 001818 001840 001861 001871 001885 001900 001925 001950 001961 001970 001987 002009 002015
Einwohner 59 42 50 46 49 51 49 45 33 28 26 21 24
Häuser[4] 7 7 8 8 8 7 7 6
Quelle [5] [6] [7] [8] [9] [10] [11] [12] [13] [14] [15] [16] [1]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Gemeindeverbindungsstraße führt zur Staatsstraße 2419, die nach Steinsfeld bzw. nach Reichelshofen führt.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b gemeindedaten auf der Website steinsfeld.de
  2. Ellwingshofen im BayernAtlas
  3. J. K. Bundschuh, Bd. 2, Sp. 1.
  4. Es werden nur bewohnte Häuser angegeben. 1818 wurden diese als „Feuerstellen“ bezeichnet, 1840, 1852 als „Häuser“, 1871 bis 1987 als „Wohngebäude“.
  5. Alphabetisches Verzeichniß aller im Rezatkreise nach seiner durch die neueste Organisation erfolgten Constituirung enthaltenen Ortschaften: mit Angabe a. der Steuer-Distrikte, b. Gerichts-Bezirke, c. Rentämter, in welchen sie liegen, dann meherer anderer statistischen Notizen. Ansbach 1818, S. 22 (Digitalisat).
  6. Eduard Vetter (Hrsg.): Statistisches Hand- und Adreßbuch von Mittelfranken im Königreich Bayern. Selbstverlag, Ansbach 1846, S. 227 (Digitalisat).
  7. Joseph Heyberger (Hrsg.): Topographisch-statistisches Handbuch des Königreichs Bayern nebst alphabethischem Ortslexikon. Literar.-artist. Anst. der J. G. Cotta’schen Buchhandlung, München 1867, Sp. 1073, urn:nbn:de:bvb:12-bsb10374496-4 (Digitalisat).
  8. kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarrei-, Schul- und Postzugehörigkeit … mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875. München 1877, 2. Abschnitt (Einwohnerzahlen von 1871), Sp. 1240, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 (Digitalisat).
  9. Karl von Rasp: Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Regierungsbezirken, Verwaltungsdistrikten, … sodann mit einem alphabetischen Ortsregister unter Beifügung der Eigenschaft und des zuständigen Verwaltungsdistriktes für jede Ortschaft. LIV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. Hrsg.: K. Bayer. Statistisches Bureau. München 1888, Abschnitt III, Sp. 1176 (Digitalisat).
  10. K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern, mit alphabetischem Ortsregister. LXV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1904, Abschnitt II, Sp. 1246 (Digitalisat).
  11. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und dem Gebietsstand vom 1. Januar 1928. Heft 109 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1928, Abschnitt II, Sp. 1287 (Digitalisat).
  12. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern – Bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950. Heft 169 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1952, Abschnitt II, Sp. 1114 (Digitalisat).
  13. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, Abschnitt II, Sp. 816 (Digitalisat).
  14. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, S. 171 (Digitalisat).
  15. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, S. 331 (Digitalisat).
  16. Einwohnerzahlen (Memento vom 13. September 2012 im Webarchiv archive.is) auf: steinsfeld.de