Reichelshofen

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Reichelshofen
Gemeinde Steinsfeld
Koordinaten: 49° 26′ 24″ N, 10° 12′ 44″ O
Höhe: 423 m ü. NHN
Einwohner: 86 (2015)[1]
Postleitzahl: 91628
Vorwahl: 09865
Kapelle St. Konrad

Reichelshofen ist ein Ortsteil der Gemeinde Steinsfeld im Landkreis Ansbach in Mittelfranken.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im November 1688 wurden im französischen Mordbrand 13 Gebäude vernichtet und damit ein Schaden von über 5331 Gulden angerichtet.

1800 gab es in dem Ort sieben Haushalte, die alle der Reichsstadt Rothenburg untertan waren.[2] Seit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jh.) gehört Reichelshofen zur Gemeinde Steinsfeld.

Baudenkmal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Evangelisch-lutherische Kapelle St. Konrad: schlichter Putzbau mit Polygonchor, spätes 13. Jahrhundert, Erneuerungen 17./18. Jahrhundert; mit Ausstattung.[3]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 001818 001840 001861 001871 001885 001900 001925 001950 001961 001970 001987 002009 002015
Einwohner 75 99 87 110 112 121 94 139 94 86 79 99 86
Häuser[4] 12 14 15 16 16 15 17 20
Quelle [5] [6] [7] [8] [9] [10] [11] [12] [13] [14] [15] [16] [1]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Staatsstraße 2419 führt nach Steinsfeld bzw. an Gumpelshofen vorbei nach Oberscheckenbach. Die St 2416 führt nach Adelshofen bzw. nach Endsee. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Gypshütte.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Johann Kaspar Bundschuh: Reichelshofen. In: Geographisches, statistisch-topographisches Lexikon von Franken. Band 4: Ni–R. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753101, Sp. 458–459 (Digitalisat).
  • Hans Karlmann Ramisch: Landkreis Rothenburg ob der Tauber (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 25). Deutscher Kunstverlag, München 1967, DNB 457879254, S. 89.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Reichelshofen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b gemeindedaten auf der Website steinsfeld.de
  2. J. K. Bundschuh, Bd. 4, Sp. 458f.
  3. Baudenkmäler in Steinsfeld (PDF; 137 kB)
  4. Es werden nur bewohnte Häuser angegeben. 1818 wurden diese als „Feuerstellen“ bezeichnet, 1840, 1852 als „Häuser“, 1871 bis 1987 als „Wohngebäude“.
  5. Alphabetisches Verzeichniß aller im Rezatkreise nach seiner durch die neueste Organisation erfolgten Constituirung enthaltenen Ortschaften: mit Angabe a. der Steuer-Distrikte, b. Gerichts-Bezirke, c. Rentämter, in welchen sie liegen, dann meherer anderer statistischen Notizen. Ansbach 1818, S. 74 (Digitalisat).
  6. Eduard Vetter (Hrsg.): Statistisches Hand- und Adreßbuch von Mittelfranken im Königreich Bayern. Selbstverlag, Ansbach 1846, S. 227 (Digitalisat).
  7. Joseph Heyberger (Hrsg.): Topographisch-statistisches Handbuch des Königreichs Bayern nebst alphabethischem Ortslexikon. Literar.-artist. Anst. der J. G. Cotta’schen Buchhandlung, München 1867, Sp. 1073, urn:nbn:de:bvb:12-bsb10374496-4 (Digitalisat).
  8. kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Koenigreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarr-, Schul- u. Postzugehörigkeit. ... mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875. München 1877, 2. Abschnitt, Sp. 1240, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 (Digitalisat).
  9. Karl von Rasp: Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Regierungsbezirken, Verwaltungsdistrikten, ... sodann mit einem alphabetischen Ortsregister unter Beifügung der Eigenschaft und des zuständigen Verwaltungsdistriktes für jede Ortschaft. LIV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. Hrsg.: K. Bayer. Statistisches Bureau. München 1888, Abschnitt III, Sp. 1176 (Digitalisat).
  10. K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern, mit alphabetischem Ortsregister. LXV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1904, Abschnitt II, Sp. 1246 (Digitalisat).
  11. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und dem Gebietsstand vom 1. Januar 1928. Heft 109 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1928, Abschnitt II, Sp. 1287 (Digitalisat).
  12. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern – Bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950. Heft 169 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1952, Abschnitt II, Sp. 1114 (Digitalisat).
  13. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, Abschnitt II, Sp. 816 (Digitalisat).
  14. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, S. 171 (Digitalisat).
  15. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, S. 331 (Digitalisat).
  16. Einwohnerzahlen (Memento vom 13. September 2012 im Webarchiv archive.is) auf: steinsfeld.de