HC Gherdëina

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Hockey Club Gherdëina
Hockey Club Gherdëina
Erfolge
  • Meister Serie A1 1969, 1976, 1980, 1981
  • sechsfacher Vizemeister
Vereinsinformationen
Geschichte HC Gröden (1927−1999)
HC Gherdëina (seit 1999)
Standort Wolkenstein, Gröden, Italien
Vereinsfarben          
Liga Serie A
Spielstätte Eisstadion Pranives
Kapazität ca. 2.000 Plätze
Geschäftsführer ItalienItalien Ivo Moroder,Markus Rabanser
Cheftrainer FinnlandFinnland Henry Thom
Kapitän ItalienItalien Fabrizio Senoner
2014/15 6. Platz, Playoff-Halbfinale

Der HC Gherdëina (auch HC Gröden) ist ein italienischer Eishockeyverein aus Gröden, der momentan in der höchsten italienischen Liga, der Serie A, spielt. Das Heimatstadion Pranives hat eine Zuschauerkapazität von ca. 2.000 Plätzen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Hockey Club Gröden wurde am 8. Oktober 1927 gegründet. Die Mannschaft spielte von 1932 bis 1986 ununterbrochen in der Serie A. Im Jahre 1973 gründete Willy Comploj den Hockey Club Selva im benachbarten Wolkenstein. Dieser Verein gewann in seinem fast 30-jährigen Bestehen dreimal den Meistertitel der Serie B. Später fungierte er als Partnerverein für die Nachwuchsmannschaften des HC Gröden. 1980 wurde die B-Weltmeisterschaft 1981 an St. Ulrich vergeben, für die das bis dahin offene Eisstadion Setil überdacht wurde.

Im Jahre 1986 stieg der Verein freiwillig in die Serie B ab, da man dem Italo-Kaufrausch, der massiven Verpflichtung von Doppelstaatsbürgern vor allem aus Kanada, der anderen teilnehmenden Mannschaften nicht folgen wollte. 1992 folgte der Wiederaufstieg in die Serie A. Der HC Gröden spielte auch in der Alpenliga.

Im Jahre 1999 stand der Verein fast vor dem Aus, nachdem eine Mure das damals benutzte Eisstadion von St. Ulrich zerstörte. Nach diesem Unglück wurde das Eisstadion „Pranives“ in Wolkenstein zum Heimatstadion und der Verein mit dem dort ansässigen HC Selva fusioniert.

Trainer[1][Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zeit Trainer
1927/28 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Mac Dick
1968/69 TschechoslowakeiTschechoslowakei Zdeněk Bláha
1974/75 TschechoslowakeiTschechoslowakei Zdeněk Bláha
1975/76 ItalienItalien Walter Piccolruaz
1976/77 FinnlandFinnland Lasse Oksanen
1977–1979 Kanada und Schweiz Dave Chambers
1979–1981 KanadaKanada Ron Ivany
1982/83 KanadaKanada Jim Webster
1983/84 SchwedenSchweden Nils Carlsson
1984/85 KanadaKanada Stu Robertson, TschechoslowakeiTschechoslowakei Miroslav Berek
1987/88 ItalienItalien Edmund Rabanser
1988/89 KanadaKanada Gary Davidson
1989/90 KanadaKanada Ron Ivany
1990/91 Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien Dragomir Savić
1991–1993 ItalienItalien Adolf Insam
1993/94 KanadaKanada Jim Webster
1994/95 KanadaKanada Dale McCourt
1995/96 KanadaKanada Dave Chambers
1996/97 KanadaKanada Ross Yates
1998/99 ItalienItalien Achim Vinatzer, ItalienItalien Hans Piccolruaz
1999/2000 kein Spielbetrieb
2000/01 KanadaKanada Paul Arsenault
2001/02 ItalienItalien Thomas Kostner
2002/03 SlowenienSlowenien Murajica Pajič
2003/04 SchwedenSchweden Per Hanberg
2004–2006 KanadaKanada IrlandIrland Doug Irwin
2006/07 Kanada und Vereinigtes Königreich Mark Cavallin
2007/08 SchwedenSchweden Svein-Ove Nermo
2008/09 SlowenienSlowenien Ignaz Kavec, KanadaKanada Jeff Flanagan
2009/10 Kanada und Vereinigtes Königreich Paul Adey, ItalienItalien Elmar Parth
2010/11 KanadaKanada Ron Ivany
2011/12 ItalienItalien Erwin Kostner
2012 ItalienItalien Thomas Kostner
2012/13 KanadaKanada Gary Prior
2013/14 DeutschlandDeutschland Henry Thom
2014/15 FinnlandFinnland Jarno Mensonen
2015/16 DeutschlandDeutschland Henry Thom, DeutschlandDeutschland Ulrich Egen

Bekannte ehemalige Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. sonice.it: Trainer des HC Gröden

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]