Haindling

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Haindling
Koordinaten: 48° 49′ 16″ N, 12° 25′ 6″ O
Höhe: 370 m ü. NN
Einwohner: 98 (25. Mai 1987)[1]
Eingemeindung: 1. Mai 1978
Postleitzahl: 94333
Vorwahl: 09423
Haindling (Bayern)
Haindling

Lage von Haindling in Bayern

Im Vordergrund die Marienkirche, links hinten die Kreuzkirche
Im Vordergrund die Marienkirche, links hinten die Kreuzkirche
Ortsansicht von Westen

Haindling ist ein Ortsteil von Geiselhöring mit etwa 100 Einwohnern im Landkreis Straubing-Bogen in Niederbayern. Die Türme der beiden an einem Hang liegenden Kirchen sind weithin sichtbar.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Dorf gilt als einer der ältesten Wallfahrtsorte Bayerns. Es wurde 1337 zum ersten Mal urkundlich erwähnt, als sich dort eine Marienkapelle befand und die Pilger immer zahlreicher wurden, so dass sie ab 1337 ein Kaplan zu betreuen hatte. Heute gibt es dort eine Marienkirche, die 1719 bis 1721 unter Verwendung der mittelalterlichen Umfassungsmauern und des Barockturms erbaut wurde. Nach dem Einsturz des Langhausgewölbes 1816 erfolgte sofort der Wiederaufbau.

Außerdem befindet sich im Ort eine aus dem 15. Jahrhundert stammende Kirche, die Jesus Christus geweiht ist. Diese Kreuzkirche wurde ab 1621 ausgebaut. 1626 erhielt sie ihre zweigeschossige Vorhalle und um 1630 den Turmaufbau.

Verwaltet wurde Haindling vor der Säkularisation durch das St. Emmeramer fürstprimatische Propstamt Haindling und Hainsbach. Danach war Haindling bis zur Gebietsreform eine selbstständige Gemeinde im 1972 aufgelösten Landkreis Mallersdorf. Am 1. Mai 1978 wurde sie in die Stadt Geiselhöring eingemeindet.[2] In kirchlicher Hinsicht gehört Haindling zur Pfarrei Hainsbach.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Liste der Baudenkmäler in Geiselhöring, Ortsteil Haindling

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Roman Zirngibl: Geschichte der Probstey Hainspach. München 1802 (E-Kopie).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, S. 234 (Digitalisat).
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. Mai 1970 bis 31. Dezember 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 632.