Halchter

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Koordinaten: 52° 8′ 32″ N, 10° 32′ 54″ O

Halchter
Kreisstadt Wolfenbüttel
Wappen von Halchter
Höhe: 81 m
Fläche: 9,53 km²
Einwohner: 1456 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 153 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. März 1974
Postleitzahl: 38304
Vorwahl: 05331
Karte

Lage von Halchter in Wolfenbüttel

Ortsratswahl 2016[2]
Wahlbeteiligung: 73,43 % (+7,48 %p)
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Gewinne und Verluste
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Halchter ist ein Ortsteil der Stadt Wolfenbüttel und hat zurzeit etwa 1.450 Einwohner in rund 550 Haushalten. Die erste urkundliche Erwähnung erfuhr Halchter 1149 als Haletre.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erste urkundliche Erwähnung findet Halchters im Jahr 1149 als "haletre" mit der Einrichtung der Pfarrkirche von Halchter.

Am 1. März 1974 wurde Halchter in die Kreisstadt Wolfenbüttel eingegliedert.[3]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsrat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ortsrat setzt sich seit der Kommunalwahl am 11. September 2016 wie folgt zusammen (Veränderungen zu 2011):

Ortsbürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsbürgermeister ist Klaus Stützer (CDU).

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen zeigt in einem rot-gelb bzw. rotgold gespaltenen Schild einen dreiblättrigen symbolisch stilisierten Baum in gewechselten Farben.

Die drei Blätter sollen darauf verweisen, dass es den Ort dreimal gegeben hat: als alte Siedlung in der Jungsteinzeit (5000–1800 v. Chr.), als Siedlung der Römischen Kaiserzeit und der Völkerwanderungszeit (bis ca. 500 n. Chr.), sowie das heutige, 1149 n. Chr. schriftlich bezeugte Dorf.

Die Schildteilung erinnert einerseits an die herzoglich braunschweigischen Wappenfarben und andererseits an die hildesheimischen Stiftsfarben. Die mittlere Teilungslinie des Schildes repräsentiert die alte Heerstraße, die heutige Bundesstraße 4, auf der immer wieder kriegerische Heere Halchter durchzogen und in Mitleidenschaft gezogen haben.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Windmühle am Bungenstedter Turm
Evangelische Kirche

Windmühle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Holländerwindmühle am Bungenstedter Turm ließ 1877 der Müller August Scholkemeyer errichten. Er stammte von der Wassermühle bei Apelnstedt. Der Mühlenturm wurde von einem Mauermeister aus Halchter, die eigentliche Windmühle von der Mühlenbaufirma Max Erhardt aus Wolfenbüttel erbaut. Neben zwei Mahlgängen und einem Schrotgang sowie einem eisernen Räderwerk enthielt die Mühle verschiedene Sieb- und Reinigungsmaschinen. Sie wurde 1929 an den Maurer August Habekost verpachtet und 1937 an seine Ehefrau vererbt. 1956 wurde die inzwischen von Walter Habekost betriebene Mühle stillgelegt. Zu diesem Zeitpunkt wurde sie bereits mit einem Dieselmotor betrieben. 1983 wurde ein Förderverein zur Erhaltung der Windmühle gegründet, der diese 1988 restaurieren ließ. 1992 kamen neue Flügel hinzu, sodass die Mühle bis heute ein betriebsfähige technisches Denkmal darstellt, das an der Niedersächsischen Mühlenstraße liegt.[4]

Kirche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Über die Frühgeschichte der Pfarrkirche zu Halchter ist nur wenig bekannt. Sie ist seit 1983 auch für die Gemeinden Ohrum und Dorstadt der Pfarrsitz.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung der Ortschaften und Stadtteile von Wolfenbüttel
  2. Webseite der Kommunalen Datenverarbeitung Oldenburg, abgerufen am 2. Oktober 2016
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 273.
  4. Die Holländerwindmühle am Bungenstedter Turm auf der Webseite der Niedersächsischen Mühlenstraße, abgerufen am 14. August 2015

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Halchter – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien